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Zornedings Reserve ebnet sich den Weg zum Klassenerhalt: „Wir standen lange genug hinten drin“

„So gut wie gerettet“

von Wolfgang Herfort · 26.05.2025, 11:43 Uhr · 0 Leser

Der TSV Zorneding II behält die drei Punkte zu Hause. TSV Hohenbrunn muss auswärts beim SV Hohenlinden eine 0:2-Niederlage hinnehmen.

Genau zur rechten Zeit haben Maximilian Kapfelsperger und seine Zornedinger zugeschlagen. Auch wenn „es nicht unbedingt eine Glanzleistung von uns war“, wie Zornedings Sprecher Christopher Dite zugab. „Aber egal, drei Punkte sind drei Punkte – und heute zählte nur das Ergebnis.“

„Unser klares Ziel ist, so hoch wie möglich abzuschließen. Die Jungs sind gut gelaunt. Wir standen lange genug hinten drin. Jetzt darf es aufwärtsgehen.“

TSV-Coach Maximilian Kapfelsperger

Und das passte. Fand auch TSV-Coach Maximilian Kapfelsperger, dem der wohl kaum mehr zu nehmende Klassenerhalt nicht reicht. Seine Ambition: „Unser klares Ziel ist, so hoch wie möglich abzuschließen. Die Jungs sind gut gelaunt. Wir standen lange genug hinten drin. Jetzt darf es aufwärtsgehen.“

Immerhin einmal jubelten die Gäste

Für die Gäste um Trainer Hubert Schunk ging es in dem Spiel nicht wirklich darum, alles zu geben. Auf die beiden Gegentore – 1:0 durch Christoph Engstler (15.), 2:0 durch Tobias Savary (44,) – hätte der VfB II dennoch gerne verzichtet. Zumindest durften die Gäste den Anschlusstreffer von Jonas Eisenreich (48.) bejubeln.

Erfolgreich gestaltete der SV Hohenlinden das letzte Heimspiel der Saison und besiegte den TSV Hohenbrunn nach einer laut Abteilungsleiter Falk Hüniger „spielerisch ansprechenden Leistung“ mit 2:0. Nach einem Strafraumfoul an Simon Haberl verwandelte Christian Reiser den fälligen Strafstoß zum 1:0 (35.), ein abgefälschter Freistoß von Zoran Pejic fand den Weg ins Netz zum 2:0-Endstand (65.).

Alexander Brandt atmete nach dem Auswärtssieg, der den Klassenerhalt bedeutete, erleichtert auf: „Jetzt können wir entspannt in den letzten Spieltag gehen.“ Den Nervenkrimi wollten die Markt Schwabener Fußballer unbedingt vermeiden und nutzten ihre Umschaltmomente in Putzbrunn effektiv. Alexander Dremel gelang das wichtige 1:0 (23.), dem Lukas Aschenbrenner kurz nach dem Seitenwechsel das vorentscheidende 2:0 (48.) und wenig später noch das 3:0 (58.) folgen ließ. Das späte 1:3 des PSV durch Sebastian Süß richtete keinen Schaden mehr an.

„Die Jungs haben die Vorgaben umgesetzt und sich den Sieg verdient.“

Alexander Brandt über den Auswärtssieg

„Ich bin sehr zufrieden“, lobte Brandt, nachdem man sich aus eigener Kraft gerettet hat. „Die Jungs haben die Vorgaben umgesetzt und sich den Sieg verdient.“ Allerdings musste der FCMS-Coach auch gestehen: „Der PSV hatte nach fünf Minuten bereits eine Riesenchance. Wenn sie die nutzen, geht‘s anders aus. Aber danach hatten wir dann das Spiel im Griff.“ Und den Klassenerhalt bei Abpfiff in der Tüte.

Nach dem in der Vorwoche eingetüteten Meistertitel und dem damit verbundenen, in der Vereinshistorie erstmaligen Aufstieg in die Kreisliga gab sich der TSV Steinhöring um seinen scheidenden Coach Maxi Backa auch in Höhenkirchen keine Blöße. Die Gäste siegten sicher mit 3:1 nach Treffern von Xaver Lerch (14., 31.) und Benjamin Lechner (64.). Die Höhenkirchener Platzherren erzielten das 1:3 zu spät mit einem Strafstoß von Maximilian Reiner (90.+2.).

Mit einem Debakel für den Absteiger aus Egmating endete der Vergleich mit dem TSV Grafing. Für Grafing trafen Manuel Bauer (19., 59.), Johannes Oswald (30., 48.), Matthias Esterl (67.), Quirin Kreimaier (78.) und Quirin Huber (88.), bei Egmating glückte Spielertrainer Wolfgang Widl ein Doppelpack (10., 37.).