2026-05-06T12:44:31.715Z

Spielbericht

Zeiss-Elf siegt im Saaleduell

Mit 2:0 (2:0) setzt sich der FC Carl Zeiss Jena verdient beim Halleschen FC durch und schließt durch die Punkteteilung von Lok Leipzig nach Punkten auf. Mehr Spannung geht nicht.

von PM FCC · Heute, 20:50 Uhr · 0 Leser
– Foto: Imago Images

Dabei kam der FCC vor knapp 11.500 Zuschauern - darunter 1.400 Zeiss-Fans im restlos gefüllten Gästeblock - in den Anfangsminuten schwer in die Partie...

BERICHT des FC Carl Zeiss Jena

Burim Halili, einst auch für den FCC am Ball, prüfte bereits nach drei Minuten per Kopf Marius Liesegang im Jenaer Tor, der aber diese Prüfung genauso bestand wie alle anderen, die an diesem Abend noch folgen sollten. In der sechsten Spielminute war es dann Alexander Prokopenko, der allein auf HFC-Schlussmann Sven Müller zulief, den Ball aber links am Tor vorbeisetzte. Es war der Startschuss für eine nun folgende Jenaer Dominanz, die im Grunde bis zum Ende des Spiels anhalten sollte. Auf die Siegerstraße brachte den FCC Maxim Hessel, als er schnell schaltete und einen Freistoß aus der eigenen Hälfte mustergültig diagonal in den Lauf von Timon Burmeister schlug, der den Ball gekonnt über dem weit vorm Kasten stehenden Sven Müller zum 1:0 für den FCC unterbrachte (11.). Jena blieb in der Folgezeit das aktivere und offensiv gefährlichere Team, auch wenn es zur Mitte der ersten Halbzeit den Gastgebern nun mehr den Ball überließ. Doch echte Torgefahr sollte daraus nicht entstehen. Ganz anders der FCC, der nach toller Vorarbeit von Malik Talabidi, der Alexander Prokopenko am ersten Pfosten für dessen 2:0 auflegte, kurz vor der Pause die Führung ausbaute (41.) - gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand.

Nach dem Wiederanpfiff war den Hallensern das Bemühen anzusehen, als bis dato bestes Team der Rückrunde dem Spiel doch noch eine Wendung zu geben. Doch spätestens mit der gelb-roten Karte für Halles Kapitän sowie Dreh- und Angelpunkt Niklas Landgraf waren die Weichen endgültig auf einen Jenaer Sieg gestellt (63.). In der Folgezeit versäumte es der FCC trotz teils bester Möglichkeiten für die frühe Entscheidung zu sorgen, so dass es letztlich beim dennoch verdienten und an sich auch ungefähredeten 2:0 blieb. Damit zog der FCC zumindest zeitweise am Ligaprimus Lok Leipzig vorbei, der am Sonntag beim abstiegsbedrohten Greifswalder FC nachlegen will. So oder so steht jedoch schon jetzt fest: Die Entscheidung über die Staffelmeisterschaft fällt am letzten Spieltag, wenn der FCC den Rivalen aus der Blumenstadt zum Derby erwartet.