
Bei Bad Endorf laufen die Vorbereitungen auf den Bezirksliga-Restart auf Hochtouren. Für den TSV geht es noch ins Trainingslager – mit 48 Leuten.
Bad Endorf – Der Vorjahresmeister der Kreisliga schlägt sich in der Bezirksliga Ost bislang wacker. Der TSV Bad Endorf steht zur Winterpause auf Tabellenplatz zehn, kurz vor den Relegationsplätzen. „Wir müssen einfach schauen, dass wir über dem Strich bleiben. Unser absolutes Ziel ist es, die Bezirksliga zu halten“, sagt Trainer Nenad Grizelj.
Dafür hat sich der TSV dreifach verstärkt. Mit Linus Sobol kommt ein Herausforderer für Stammtorwart Tobias Pappenberger. Lukas Summerer kehrt nach einem Jahr beim SV Höslwang zurück an alte Wirkungsstätte. In Nadil Buljubasic wechselt ein alter Bekannter Grizeljs nach Bad Endorf. „Unsere langjährige Verbindung hat dazu geführt, dass er sich uns anschließt“, sagt er Coach über den offensiven Spielmacher, den er aus gemeinsamen Zeiten beim SV-DJK Kolbermoor bestens kennt.
Die ersten beiden Vorbereitungsspiele bestritt Bad Endorf gegen zwei benachbarte Landesligisten. Sowohl der TSV 1880 Wasserburg als auch der SB Chiemgau Traunstein waren zu Gast. Definitiv zwei interessante Partien für die Mannschaft von Nenad Grizelj, welcher beide als sehr starke Gegner betitelte.
„Die Wasserburger haben uns mit ihrer Ballsicherheit zu Laufarbeit gezwungen, was auch Sinn der Sache ist bei einem Vorbereitungsspiel gegen einen so starken Gegner“, sagt Grizelj. Alles in allem ist der Coach trotz der 1:4-Niederlage zufrieden. Er habe ein paar Reservespielern die Chance gegeben, sich zu präsentieren, und die Mannschaft habe nach taktischen Anpassungen immer besser ins Spiel gefunden.
„Das war eher ein Handballergebnis.“
Trainer Nenad Grizelj über das Testspiel gegen Traunstein.
Während Wasserburg dem Bezirksligisten kaum eine Chance ließ, setzte der TSV gegen Traunstein ein Ausrufezeichen. 5:5-Unentschieden endete das Duell gegen den 13. der Landesliga Südost. „Das war eher ein Handballergebnis“, schmunzelte Grizelj. Bad Endorf führte zwischenzeitlich sogar zweimal. Auch dieses Spiel gefiel dem Trainer: „Ein sehr gutes Vorbereitungsspiel mit vielen Erkenntnissen.“ Besonders die zweite Halbzeit seiner Mannschaft hob der Coach hervor. Gleich dreimal traf Bad Endorf zwischen der 46. und 55. Minute. Die positive Entwicklung zum Wasserburg-Spiel: „Wir haben unsere Chancen genutzt!“
Das Highlight der Vorbereitung steht in dieser Woche an. Der TSV Bad Endorf reist mit der ersten und zweiten Mannschaft mit sage und schreibe 48 Leuten ins Trainingslager nach Slowenien. Abgesehen von Trainern, Funktionären und angeschlagenen Spielern, ergeben das laut Grizelj „39 Spieler, die am Trainingsbetrieb teilnehmen“. Der Coach zeigt sich „sehr glücklich über die Teilnehmeranzahl“ und freut sich extrem auf den Kurztrip mit seiner Mannschaft.
Nenad Grizelj möchte seinen Spielern neben dem Training „eine Auszeit in vernünftigem Rahmen“ zugestehen und sich für den Restart in der Bezirksliga und den Klassenerhalt bestmöglich wappnen. (qw)