2026-03-13T07:45:35.464Z

Spielbericht

Zamdorf mit verdienter Niederlage in Steinhöring

von Fabian Bäumler · Heute, 11:07 Uhr · 0 Leser

Die Auswärtspartie beim TSV Steinhöring endete mit einer 0:2-Niederlage für die Zamdorfer Elf – ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur teilweise widerspiegelt, aber aufgrund der zweiten Halbzeit gerecht ist.

Uns war bereits vor dem Spiel bewusst, dass es eine sehr anspruchsvolle Aufgabe werden würde. Durch zahlreiche krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle mussten wir unsere Mannschaft auf mehreren Positionen umbauen und konnten dadurch nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen.

Trotz dieser schwierigen Voraussetzungen sind wir in der ersten Halbzeit gut ins Spiel gekommen. Die Mannschaft hat diszipliniert gearbeitet, war zweikampfstark und hat es geschafft, den Gegner weitestgehend vom eigenen Tor fernzuhalten. Gleichzeitig haben wir nach vorne immer wieder gute Akzente gesetzt und uns die klareren Torchancen erspielt. Unter anderem hatte Ertl zwei aussichtreiche Möglichkeiten uns in Führung zu bringen. In dieser Phase waren wir dem Führungstreffer näher als der Gegner. Umso ärgerlicher ist es, dass wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt haben – da hat uns einfach die letzte Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit gefehlt.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit hat sich das Spiel dann zunehmend zu unseren Ungunsten entwickelt. Man hat deutlich gemerkt, dass uns aufgrund der personellen Situation die nötige Fitness gefehlt hat. Die Wege wurden länger, die Abstände größer und wir haben den Zugriff auf das Spiel mehr und mehr verloren. Dadurch sind uns auch vermehrt einfache und unnnötige Fehler unterlaufen – sowohl im Spielaufbau als auch im Defensivverhalten.

Der TSV Steinhöring hat diese Phase eiskalt ausgenutzt. Innerhalb von fünf Minuten haben wir zwei Gegentore kassiert, die beide aus vermeidbaren Situationen entstanden sind. Dieser Doppelschlag hat uns natürlich hart getroffen und dem Spiel eine klare Richtung gegeben.

In der Folge haben wir zwar versucht, noch einmal zurück ins Spiel zu finden, aber uns haben an diesem Tag die Mittel und auch die Kräfte gefehlt, um nochmal entscheidend Druck aufzubauen. Bei einem Huber Freistoß sowie einem Becker Kopfball fehlte das nötige Glück und Genauigkeit um Torwart Stadler zu überwinden.

Unterm Strich steht eine Niederlage, die vor allem aufgrund der ersten Halbzeit bitter ist. Da hätten wir uns für unseren Aufwand belohnen müssen. Gleichzeitig müssen wir aber auch selbstkritisch sagen, dass die zweite Halbzeit nicht unseren Ansprüchen genügt hat. Jetzt gilt es, die Situation anzunehmen, die angeschlagenen Spieler wieder zurückzubekommen und im nächsten Spiel Gegen Ligaprimus Haidhausen wieder ein anderes Gesicht zu zeigen.