2026-03-10T10:11:42.421Z

Allgemeines

Youngster mit Dreierpack: VfB Forstinning baut Tabellenführung mit Torspektakel im Derby aus

Knapper Sieg gegen TSV Ebersberg

von Christian Scharl · 17.11.2025, 11:04 Uhr · 0 Leser
FB BZL Forstinning (rot)  Leon Dimitric vs Ebersberg  Semir Piric
FB BZL Forstinning (rot) Leon Dimitric vs Ebersberg Semir Piric – Foto: Sro

Nach dem 4:3-Derbysieg gegen den TSV Ebersberg überwintert der VfB Forstinning mit sechs Punkten Vorsprung vor dem FC Aschheim in der Bezirksliga Ost.

Seine Tabellenführung in der Bezirksliga Ost gefestigt hat der VfB Forstinning durch den 4:3-Derbyerfolg über den TSV Ebersberg und das gleichzeitige 2:2-Remis des Verfolgers FC Aschheim beim SV Bruckmühl. Der Nordverein geht jetzt mit sechs Zählern Vorsprung bei einem Spiel mehr in die Winterpause, während der TSV Ebersberg nun seine Kräfte im Kampf gegen den Abstieg bei acht Zählern Differenz zu den Nichtabstiegsrängen sammeln muss.

Die Partie auf dem Forstinninger Kunstrasenplatz brauchte eine etwas längere Anlaufzeit, entwickelte sich dann aber zu einer dramaturgisch höchst spannenden Angelegenheit. In den ersten 30 Spielminuten hielt die Defensive der Ebersberger Gäste den VfB noch recht erfolgreich vom eigenen Strafraum ab, ehe Dzemo Sefidanoski sich mit seiner technischen Klasse wieder einmal als Dosenöffner erwies. In einer fließenden Bewegung nahm der Offensivakteur einen schwierigen Ball mit und vollendete gekonnt zum 1:0 (30.).

VfB Forstinning führt und kassiert Platzverweis

Und der VfB ließ gleich darauf zwei weitere Zungenschnalzer in Person von Daniele Ciarlesi folgen. Der junge Stürmer setzte zuerst einen Fallrückzieher an die Latte und dann eine Hackenverlängerung nach einer Linksflanke von Dimitar Kirchev ins Ebersberger Netz zum 2:0 (40.). Für die Ebersberger Pausenhoffnung mit dem 2:1-Anschlusstreffer sorgte aber unmittelbar darauf Dominik Pries mit einem trockenen Schuss unter die Latte, nachdem die VfB-Defensive aufgrund der tief stehenden Sonne kurzzeitig die Ballorientierung verloren hatte.

Im zweiten Durchgang schien die Partie nach einer roten Karte für Forstinnings Ajlan Arifovic nach einer Notbremse (52.) in Richtung der Gäste zu kippen. „Die rote Karte kann man schon geben. Ich hab‘ mir aber nicht viel dabei gedacht. Wir haben uns etwas tiefer fallen lassen und konnten die Räume nutzen“, gab VfB-Trainer Gery Lösch die taktische Marschrichtung vor.

Ciarlesi schnürt Dreierpack

Tatsächlich blieb Forstinning dominant, Ebersberg konnte die nummerische Überlegenheit nicht entscheidend nutzen. Und auf Seiten des VfB avancierte Ciarlesi zum entscheidenden Akteur mit seinen weiteren Treffern zum 3:1 (73.) und 4:2 (90.).

Zunächst stocherte der junge Italiener eine Hereingabe seines diesmal glücklosen Sturmpartners Mike Opara am kurzen Pfosten irgendwie an Ebersbergs Schlussmann Lukas Schmidmaier vorbei, ehe noch sein drittes Tagestor mit einem Schuss vom linken Strafraumeck folgte. Die Gäste kamen noch einmal auf 2:3 durch einen von Lukas Volkmann ins Tor verlängerten Freistoß (87.) heran, das 3:4 von David Volkmann (90.+6) kam als letzte Aktion des Spiels mit gleich darauf folgendem Abpfiff jedoch zu spät.