2026-03-25T14:09:28.761Z

Allgemeines

Wuppertaler SV verkündet 18.000 Euro Verlust und neuen Aufsichtsrat

Am Donnerstag hielt der Regionalligist Wuppertaler SV seine Jahreshauptversammlung ab.

von Sascha Köppen · Gestern, 23:50 Uhr · 0 Leser
Der Wuppertaler SV hat einen neuen Verwaltungsrat - und es gibt mehr Klarheit über die Finanzen.
Der Wuppertaler SV hat einen neuen Verwaltungsrat - und es gibt mehr Klarheit über die Finanzen. – Foto: Tobias Schätzlein

Der Wuppertaler SV hat am Donnerstagabend seine Jahreshauptversammlung abgehalten und dabei einen neuen Aufsichtsrat gewählt. Dabei kam es zu einer Kampfabstimmung um die neun Posten im Aufsichtsrat, weil sich dafür 14 Bewerber den 234 stimmberechtigten, anwesenden Mitgliedern stellten.

Das ist der neue Verwaltungsrat

Letztlich verteilten sich dabei die Stimmen wie folgt, wie der Klub in einer Mitteilung vermeldete:

Uwe Mausbeck (61), Bernd Gläßel (155), Heimo Schitter (187), Jens Klein (160), Marc Schulz (182), Dirk Polick (164), Guido Gehrenbeck (29), Ralf Dasberg (30), Benedikt Post (166), Christian Wimmer (153), Silvio Pagano (41), Ralf Bartsch (159) sowie Andreas Mucke (204).

Damit sind als die neun Kandidaten mit den meisten Stimmen gewählt: Andreas Mucke, Heimo Schitter, Marc Schulz, Benedikt Post, Dirk Polick, Jens Klein, Ralf Bartsch, Bernd Gläßel und Christian Wimmer. Damit darf davon ausgegangen werden, dass sich im Vorstand des Vereins etwas bewegen wird. Denn die Bewegung rund um Polick sich durchgesetzt hat, die im Vorfeld bereits angekündigt hatte, dass sich bei ihrer Wahl im Verein etwas verändern solle. Der neugewählte Verwaltungsrat kann nun die Vorstandsmitglieder wählen und auch Vorstände abwählen, man darf also gespannt sein, wie es weitergeht.

Aktuell steht der WSV bei einem Minus von 18.000 Euro

Über die finanzielle Situation des WSV war im Vorfeld auch spekuliert worden, nun gibt es auch in diesem Punkt Gewissheit. Finanzvorstand Dr. Jochen Leonhardt bezifferte das aktuelle Minus des Vereins auf rund 18.000 Euro, wie die Wuppertaler Rundschau am Abend vermeldete. Thematisiert wurde in diesem Zusammenhang auch die im Vorfeld angekündigte Schließung der Gegengerade im Stadion am Zoo für die restlichen Partien der Regionalliga-Saison. Durch diese Maßnahme könne der Verein rund 5.000 Euro einsparen, was bei den aktuellen Verlusten ein Faktor sei. Eine schwarze Null für diese Saison sei offenbar noch möglich. Erwähnt wurde aber auch, dass die jüngsten Randale-Vorfälle einiger "Fans" dem Verein nicht nur einen Imageschaden zufügten, sondern ihn auch finanziell belasteten.