
Mit seinem Abschied endet eine langjährige und prägende Zeit beim FC Thüringen Weida, in der er den Verein über viele Jahre hinweg begleitet und insbesondere in den vergangenen Spielzeiten sportlich erfolgreich mitentwickelt hat. Gleichzeitig richtete sich der Blick frühzeitig nach vorn. In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche Gespräche geführt und unterschiedliche Profile intensiv geprüft, um die bestmögliche Lösung für die Zukunft des Vereins zu finden. Der FC Thüringen Weida kann nun wie gewünscht noch vor Mai seinen neuen Cheftrainer präsentieren.
Peter Dauel übernimmt zur Saison 2026/2027 die erste Männermannschaft des FC Thüringen Weida. Mit seiner B-Elite-Jugend-Lizenz erfüllt er nicht nur die Anforderungen der Thüringenliga, sondern übertrifft diese sogar. Seine Qualifikation und Erfahrung machten ihn in den vergangenen Wochen zu einem gefragten Ansprechpartner für mehrere Vereine in der Region. Am Ende fiel die Entscheidung jedoch zugunsten des FC Thüringen Weida aus. Nach offenen und konstruktiven Gesprächen entschied sich Peter Dauel bewusst für den Schritt auf den Roten Hügel und blickt mit großer Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Ich habe mir in den vergangenen Wochen viele Gespräche angehört und unterschiedliche Optionen geprüft. Beim FC Thüringen Weida hatte ich jedoch von Beginn an ein besonderes Gefühl. Ich habe schnell erkannt, welches Potenzial in diesem Verein steckt und habe sofort eine große Motivation gespürt, Teil dieser Entwicklung zu werden. Die Entscheidung habe ich mir sehr bewusst gemacht und intensiv darüber nachgedacht, oft bis in die späten Abendstunden. Ich bin an einem Punkt in meiner Laufbahn, an dem ich nur noch Schritte gehe, von denen ich voll überzeugt bin. Genau dieses Gefühl habe ich in den Gesprächen mit der Vereinsführung in Weida bekommen.“
Der 45-Jährige bringt zudem eine besondere persönliche Verbindung zum FC Thüringen Weida mit. Sein Cousin Stefan Kaschuba lief bereits von 2001 bis 2004 für den Verein auf und prägte in dieser Zeit das Geschehen auf dem Roten Hügel mit. Auch Thomas Wolter, der in früheren Jahren selbst für Weida aktiv war, gehört als Trauzeuge zu seinem engsten persönlichen Umfeld. Hinzu kommt, dass der frühere Co-Trainer Tino Berbig zu seinen besten Freunden zählt. Der neue Cheftrainer kennt das Umfeld in Weida daher nicht nur aus Gesprächen, sondern auch aus eigener Anschauung seit vielen Jahren. Peter Dauel war immer wieder auf dem Roten Hügel zu Gast und hat auch in der laufenden Saison mehrere Spiele der ersten Männermannschaft verfolgt. Dadurch konnte er sich bereits ein genaues Bild von der Mannschaft, ihrer Qualität und dem vorhandenen Potenzial machen. Besonders wertvoll ist dabei auch, dass er bereits mit einzelnen Spielern des aktuellen Kaders gearbeitet hat. Pascal Wollnitzke, Simon Fuchs und Fritz Pöckel trainierte er schon beim FSV Grün-Weiß Stadtroda, wo er zuletzt tätig war. Entsprechend bringt Peter Dauel nicht nur fachliche Qualität und ein klares Profil mit, sondern auch wichtige Kenntnisse über Teile der Mannschaft und deren sportliche Möglichkeiten.
Auch Vereinspräsident Nick Schubert zeigt sich mit der getroffenen Entscheidung äußerst zufrieden und blickt optimistisch auf die gemeinsame Zukunft: „Wir haben uns in den vergangenen Wochen sehr intensiv mit der Trainersuche beschäftigt und dabei eine Liste mit möglichen Kandidaten erstellt. Peter stand dabei von Beginn an ganz oben. Er war nach unserer ersten Kontaktaufnahme sofort gesprächsbereit und der anschließende Austausch war sehr vielversprechend, weil wir in vielen Punkten in dieselbe Richtung gedacht haben. In den Gesprächen wurde schnell deutlich, dass er sehr gut zu unserem Verein passt und einen Großteil unseres Anforderungsprofils erfüllt. Innerhalb der Vereinsführung sind wir daher zügig zu dem Entschluss gekommen, dass wir ihn unbedingt für uns gewinnen wollen. Über Ostern haben wir die Gespräche dann weiter vorangetrieben und die notwendigen Schritte eingeleitet, um ihn als Trainer für den FC Thüringen Weida zu sichern. Der Trainermarkt ist aktuell sehr umkämpft, viele Vereine sind auf der Suche und das Angebot ist entsprechend begrenzt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Peter einen Trainer verpflichten konnten, der mit uns gemeinsam den Weg in die Zukunft gehen möchte. Gleichzeitig haben wir nun frühzeitig Planungssicherheit und können die weiteren Gespräche im Hinblick auf die kommende Saison gezielt vorantreiben.“
In der laufenden Saison wird Hendrik Penzel die Mannschaft noch in den kommenden zwei Monaten betreuen und dabei in insgesamt acht Spielen an der Seitenlinie stehen. Im Anschluss folgt eine kurze Sommerpause, ehe am 7.7.2026 mit Peter Dauel der neue Cheftrainer die Vorbereitung auf die Saison 2026/2027 einleiten wird. Damit ist die wichtige Personalfrage frühzeitig geklärt und der Verein kann mit klarer Struktur in die kommenden Monate gehen. Der Fokus richtet sich nun voll auf die verbleibenden Aufgaben der aktuellen Spielzeit. Die Mannschaft ist hoch motiviert, gemeinsam mit ihrem Trainer Hendrik Penzel einen erfolgreichen Abschluss zu gestalten. Das Ziel ist klar formuliert: Zum Ende der Saison soll eine Medaille stehen, um die gemeinsame Zeit sportlich zu krönen und einen würdigen Abschluss zu schaffen.