
Die SG Empfingen treibt ihre Kaderplanung für die kommende Saison weiter voran und präsentiert mit Thomas Stehle einen Wunschspieler für die Zukunft. Der 24-Jährige wechselt vom TSV Trillfingen zur SGE und bringt neben aktueller Spielpraxis auch Erfahrung aus der Landesliga mit. Nach intensiven und positiven Gesprächen entschied sich Stehle bewusst für den Schritt nach Empfingen. Ausschlaggebend waren für ihn die sportliche Perspektive und das Umfeld, in dem er sich persönlich wie fußballerisch weiterentwickeln möchte.
Intern wird der Transfer als strategisch wichtiger Baustein bewertet. Stehle gilt als äußerst variabler Akteur, der nahezu jede Position übernehmen kann. Seine physische Präsenz, technische Qualität und sein starkes Kopfballspiel machen ihn zu einem Spieler, der unterschiedliche Rollen im System ausfüllen kann. Genau diese Flexibilität war für die Verantwortlichen entscheidend. Die SGE sieht in ihm einen Fußballer, der sofort Konkurrenzdruck erzeugt und langfristig Verantwortung übernehmen kann.
Die Verpflichtung kommt in einer Phase, in der Empfingen sportlich hervorragend positioniert ist. Zur Winterpause steht die Mannschaft mit 37 Punkten aus 18 Spielen auf Rang drei der Landesliga Staffel 3. Mit einem Torverhältnis von 47:23 gehört die SGE zu den offensivstärksten Teams der Liga. Tabellenführer SV Zimmern (42 Punkte) und Verfolger TSG Balingen II (40) liegen in Schlagdistanz. Gleichzeitig ist das Feld dahinter eng gestaffelt – ein Hinweis darauf, wie wichtig Kaderbreite und Qualität in der Rückrunde werden.
Vor diesem Hintergrund sendet der Transfer ein klares Signal: Empfingen plant nicht nur für den Moment, sondern strukturiert gezielt die Zukunft. Stehle soll Teil einer Mannschaft werden, die ambitioniert bleibt und den nächsten Entwicklungsschritt gehen will. Verein und Umfeld blicken optimistisch auf die Zusammenarbeit. Die Erwartung ist nicht, dass ein einzelner Spieler alles verändert, sondern dass er das bestehende Gefüge stärkt.