
Der VfR Würselen startet als Tabellen-14. in die Rückrunde. Co-Trainer Miran Saljiu spricht über Vorbereitung, Trainerwechsel, Ziele und personelle Veränderungen.
Nach dem 15. Spieltag überwintert der VfR Würselen in der Bezirksliga, Staffel 4, mit 11 Punkten auf Rang 14. Die Ausgangslage ist angespannt, der Fokus für die Rückrunde klar definiert: Klassenerhalt. Co-Trainer Miran Saljiu erläutert im Teamcheck die Herangehensweise der Würselener.
Nach einer rund dreiwöchigen Winterpause ist die Mannschaft in die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet. Diese Pause sei bewusst gewählt worden, um „nach der intensiven Hinrunde zu regenerieren und kleinere Verletzungen auskurieren zu können“. Die Vorbereitung ist auf sechs Wochen angelegt. Geplant sind „drei Trainingseinheiten pro Woche sowie ein Testspiel pro Woche“. Inhaltlich liege der Schwerpunkt auf „neuen Spielformen, einer hohen Intensität im Training und der Umsetzung neuer spielerischer Ideen“.
Der Trainerwechsel zur Rückrunde wurde innerhalb der Mannschaft positiv aufgenommen. Saljiu betont, dass Veränderungen auf der Trainerposition zwar oft Herausforderungen mit sich bringen, das Team aber „von Beginn an offen, respektvoll und aufnahmebereit“ gewesen sei. Die Bereitschaft, neue Inhalte anzunehmen und gemeinsam an der Weiterentwicklung zu arbeiten, sei „sofort erkennbar“ gewesen.
Sportlich beschreibt Saljiu die Hinrunde als „insgesamt durchwachsen“. Dennoch habe die Mannschaft „insbesondere in den letzten Spielen vor der Winterpause ihre vorhandene Qualität unter Beweis stellen“ können. Genau an diese Leistungen wolle man in der Rückrunde „konsequent anknüpfen“.
Klar benannt werden auch die Baustellen. Ein wesentlicher Schwerpunkt der weiteren Arbeit liege auf der „Verbesserung der Chancenverwertung“. Zudem müsse die Mannschaft „eine höhere Konstanz in den Leistungen erreichen, vor allem im defensiven Bereich“. Ziel sei es, über eine „stabilere Defensive“ insgesamt „schwerer zu bespielen“ zu sein und sich so eine bessere Ausgangslage in den Spielen zu verschaffen.
Das übergeordnete Ziel für die Rückrunde formuliert Saljiu eindeutig: „der Klassenerhalt“. Darüber hinaus strebe das Team „einen einstelligen Tabellenplatz“ an. Die notwendige Qualität sehe das Trainerteam im Kader als gegeben an – entscheidend werde jedoch sein, „diese dauerhaft auf den Platz zu bringen“.
Auch personell hat sich beim VfR Würselen etwas getan. Mit Nick Gerhards, Tim Gerhards, Kazeem Babatunde und Luan Mareta habe man sich gezielt verstärkt. Diese Spieler sollen „in verschiedenen Bereichen den Unterschied ausmachen“. Gleichzeitig haben Kenan Uzun und Tuncay Türkmen den Verein verlassen und wechseln nach Übach-Palenberg. Der Verein bedankt sich bei beiden „für ihren Einsatz“ und wünscht ihnen „für ihren weiteren Weg alles Gute“.
Für Würselen beginnt die Rückrunde damit als Balanceakt zwischen Entwicklung und Ergebnisdruck – mit einem klaren Ziel vor Augen und dem festen Willen, den Klassenerhalt zu sichern.
