2026-05-29T11:52:36.002Z

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Würm/Lindern muss siegen – sonst droht der Showdown

Kreisliga A: Drei Punkte trennen den SC Selfkant und die SG Union Würm/Lindern im Kampf um die Vizemeisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga. Am Sonntag muss Würm/Lindern beim schwachen Heimteam Millich ran – nur ein Sieg zählt.

von RP / Michael Moser · Gestern, 22:15 Uhr · 0 Leser
Würm/Lindern muss siegen
Würm/Lindern muss siegen – Foto: Daniel Frenken

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Zwei Fragen gilt es vor den letzten beiden Spieltagen noch zu klären. Zum einen wird noch der Zweitplatzierte hinter Meister und Aufsteiger Dynamo Erkelenz gesucht, außerdem steht der dritte Absteiger neben Grün-Weiß Karken und dem VfR Übach-Palenberg noch nicht fest.

Selfkant in der Pole-Position für Rang zwei

Im Kampf um Platz zwei (und dem damit sehr wahrscheinlich verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga) hat aktuell der SC Selfkant mit 63 Punkten die Nase gegenüber der SG Union Würm/Lindern (drei Punkten weniger auf dem Konto) vorne. Bereits am Freitagabend kam es zum interessanten Duell zwischen Dynamo und Selfkant (das Resultat lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor). Dabei ging es vornehmlich um die Frage, ob Erkelenz die Saison ohne Niederlage beendet und dementsprechend alles reinwirft. Aus dem Erkelenzer Lager war freilich zu hören, dass nach Möglichkeit auch die beiden letzten Spiele an Erkelenz gehen sollen.

Würm/Lindern seinerseits muss am Sonntag beim SV Roland Millich antreten. Das wird eine „schwere Aufgabe“, wie Union-Trainer Sean King findet. Auf der anderen Seite überzeugte Millich in dieser Spielzeit nicht eben mit großer Heimstärke. Fünf Siegen stehen zwei Unentschieden und satte sechs Niederlagen gegenüber. Auch zuletzt konnte Millich sowohl beim 1:1 gegen Union Schafhausen II, als auch beim 2:4 gegen den SV Brachelen auf eigenem Platz nicht überzeugen.

Abseits jeder Statistik zählt am Sonntag für Würm/Lindern eigentlich nur ein Sieg. Sollten sowohl Selfkant als auch die Union patzen, kommt es am letzten Spieltag zum großen Showdown um die Vizemeisterschaft.

Abstiegskampf bleibt offen

Im Abstiegskampf wird am Wochenende geklärt, ob der SV Scherpenseel-Grotenrath seine Minimalchance auf den Klassenverbleib noch realisieren kann. Mit 23 Punkten liegt der SV vier Zähler hinter dem FSV Geilenkirchen auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz. Die Begegnung dieses Spieltags des FSV wurde bereits am 13. Mai gespielt, und Geilenkirchen setzte sich mit 4:1 gegen den Oberbrucher BC durch. Scherpenseel erwartet derweil am Sonntag Übach-Palenberg, das bereits abgestiegen ist. Fest steht: Scherpenseel muss das Spiel gegen Übach gewinnen, um am letzten Spieltag noch die Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

In Rurich treffen derweil die heimische Germania und der SV Golkrath aufeinander. Auf der einen Seite tritt Rurich stark ersatzgeschwächt an, während man in Golkrath die Partie locker angehen kann, denn als Aufsteiger hat er frühzeitig die Klasse gehalten.

In den restlichen Begegnungen geht es in erster Linie um Platzierungen. Da möchte der TuS Rheinland Dremmen sein gestecktes Saisonziel „Platz sechs“ untermauern. Im Fernduell geht es da gegen den SV Waldenrath/Straeten. Im Moment ist Dremmen Sechster und trifft am Sonntag zu Hause auf den SV Brachelen auf Platz vier. Außerdem treffen am vorletzten Spieltag SV Breberen auf Union Schafhausen II und Karken auf Waldenrath/Straeten.