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Wormatia Worms: Trainingsfrei dank Kunstschüssen

Die Sommervorbereitung der Wormaten verläuft bislang nach Plan +++ Was Trainer Artur Lemm gefällt und wo der VfR-Coach sich demnächst noch eine Verbesserung seiner Spieler wünscht

von Stefan Mannshausen · 16.07.2026, 12:00 Uhr · 0 Leser
Die Kicker vom VfR Wormatia Worms beim Trainingsalltag.   Foto: Christine Dirigo/pakalski-press (Archiv)
Die Kicker vom VfR Wormatia Worms beim Trainingsalltag. Foto: Christine Dirigo/pakalski-press (Archiv)

Worms. Hohe Hürden für die Wormatia: Nach der Liga-Generalprobe (Stadionfest) gegen den ambitionierten Regionalligisten SV Sandhausen (25. Juli) beginnt für die Wormser die Oberliga-Spielzeit 2026/2027. Und nach dem Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Koblenz kommt am zweiten August-Wochenende im ersten Liga-Heimspiel (2. Spieltag) direkt das Topteam FK Pirmasens in die EWR-Arena. Es folgt die Auswärtsaufgabe bei der aufgerüsteten Zweitvertretung von Neu-Bundesligist SV Elversberg. Das ergab die Veröffentlichung des vorläufigen Oberliga-Spielplans, bei dem es erfahrungsgemäß in naher Zukunft noch zu der einen oder anderen Veränderung kommen dürfte.

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Lemm-Spielweise schon deutlich zu erkennen

Die ersten drei Spieltage werden einen ersten Hinweis darauf geben, wie weit die Wormatia-Mannschaft von Neu-Trainer Artur Lemm bereits ist. Der 51-Jährige lobte sein Team zuletzt für seine guten Test-Auftritte, bei denen die Zuschauer schon viele Elemente des Lemm-Spielstils zu sehen bekamen. Beim erfolgreichen Turnier in Grünsfeld am vergangenen Wochenende erzielten die Wormser mehrere Tore nach frühen Ballgewinnen. Das mannbezogene Pressing, das frühe Ballgewinne in der Nähe des gegnerischen Tores erzeugen soll, führte mehrfach zu guten Torchancen. „Die Art und Weise wie wir unsere Chancen kreiert haben“, sagte Lemm anschließend, „spricht dafür, dass unsere Spielweise erfolgreich sein kann.“

Effizienz vor dem Tor noch ausbaufähig

Aber: Aus Sicht des Trainers muss unbedingt die Effizienz vor dem Tor besser werden. Zu viele Hochkaräter blieben zuletzt ungenutzt. „Insgesamt fehlen mir vor dem Tor noch ein bisschen die Überzeugung und die letzte Konsequenz“, sagt Lemm. Das sei, glaubt der Trainer, aber wohl auch eine Kraftfrage und den intensiven Trainingseinheiten und zahlreichen Testspielen geschuldet. Denn beinahe täglich versammelt Lemm sein Team aktuell um sich.

Im Finale des Blitzturniers, als den Wormaten die Kraft ausging, blitzte die individuelle Qualität von Mert Özkaya auf. Zwei Freistöße versenkte der Spielmacher direkt und führte die Wormser zum Turniersieg und damit zu einem, wie vorab besprochen, freien Sonntag. „Erste Sahne“, nannte Lemm die Kunstschüsse seines Topscorers. Ab Saisonbeginn soll diese Qualität dann auch im Ligaalltag zu sehen sein. Genauso wie die Kaltschnäuzigkeit beim Torabschluss – mit dann wohl nicht mehr ganz so „schweren“ Beinen.