
Worms. Seit knapp vier Wochen fungiert Björn Weisenborn inzwischen als Interimstrainer beim Oberligisten VfR Wormatia Worms. Nach den noch drei verbleibenden Saisonspielen schlüpft der 31-Jährige aber wieder zurück in seine Positionen als Co-Trainer des Oberligateams und Chefcoach der U21 in der Landesliga. Wer anschließend den seit der Entlassung von Anouar Ddaou vakanten Trainerposten des Fünftligisten übernimmt, steht nach wie vor nicht fest. Inzwischen hat sich der Wormser Verein bei seiner Suche jedoch auf zwei Wunschkandidaten festgelegt.
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Zwei Wormatia-Favoriten, aber noch keine Unterschrift
„Voll dabei” sei man und „weiter in intensiven Gesprächen”, lässt sich Wormatia-Präsident Florian Natter zwar nur wenig Neues entlocken, präzisiert dann aber doch. „Es ist so, dass wir mit zwei Trainern sprechen, die wir beide wollen.” Klingt nach zwei 1A-Lösungen, von denen nun einer favorisiert werden muss. Käme mit keinem der zwei Wunschkandidaten eine Zusammenarbeit zustande, habe man, so Natter, aber weitere Ideen im Kopf. „Es gibt auch einen Plan B. Und den braucht es auch.”
Bislang könne man aber eben, so der Erste Vorsitzende des Vereins, noch nichts Handfestes verkünden. „Noch ist nichts unterschrieben. Wir hoffen aber, demnächst Nägel mit Köpfen machen zu können”, sagt Natter. Wie zuletzt schon vom VfR-Präsident angedeutet, könne „alles ganz schnell gehen“, oder sich eben noch etwas hinauszögern bei der Trainerfrage.
Klar ist: Die zwei Wunschkandidaten entsprechen dem gesuchten Profil, das sich die Wormser Verantwortlichen um Natter, Christoph Hartmüller (Sportlicher Leiter U16-U21) und Fatih Köksal (Sportkoordinator) vorstellen: Gesucht ist ein erfahrener Trainer, der die Oberliga kennt, auf seinen Stationen langfristige Entwicklungen vorangetrieben hat und sich im Fußball im Südwesten Deutschlands auskennt.
„Wir sind in wirklich guten Gesprächen und das ist in diesem Fall auch keine Floskel”, erklärt Natter und spricht von „einer Konkurrenzsituation”, in der sich die Wormser trotz vermeintlich früher Suchphase befinden. Wie auch die Spieler, würden sich, sagt Natter, eben auch Trainer mit anderen potenziellen Jobangeboten beschäftigen. Die Wormatia-Verantwortlichen hoffen dennoch auf die Zusage von einem ihrer Wunschkandidaten – zeitnah oder eben erst in zwei drei Wochen.