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Allgemeines

Wormatia-Erkenntnisse nach dem Ligastart

Startelf in Herxheim deutet an, welche Spieler in Vorbereitung besonders auffällig waren +++ Ein Überblick

von Stefan Mannshausen · 07.08.2024, 08:00 Uhr · 0 Leser
Ein Wormatia-Neuzugang, der in der Vorbereitung besonders überzeugt hat: Mert Özkaya (links), hier beim Testspiel gegen Dudenhofen im Zweikampf gegen Lukas Metz, ist bei den Wormsern auf Anhieb gesetzt.	Foto: Christine Dirigo/pakalski-press
Ein Wormatia-Neuzugang, der in der Vorbereitung besonders überzeugt hat: Mert Özkaya (links), hier beim Testspiel gegen Dudenhofen im Zweikampf gegen Lukas Metz, ist bei den Wormsern auf Anhieb gesetzt. Foto: Christine Dirigo/pakalski-press

Worms. Schon direkt nach dem erfolgreichen Auftakt in die Oberligasaison, dem wilden Schlagabtausch in Herxheim (4:3) dachte Wormatias Interimscheftrainer Benny Früh (Peter Tretter fehlt derzeit wegen einer Operation) an die anstehende Englische Woche. Zunächst im Verbandspokal beim FV Budenheim (Mittwoch, 19.30 Uhr), dann die Liga-Heimpremiere gegen Schott Mainz. Die erste Partie davon, sagte Früh, sei eine absolute „Pflichtaufgabe” für die Wormser Mannschaft. Das erste Wormser Saisonspiel lieferte dem Coach erste Erkenntnisse. Die Torhüterposition mal ausgenommen, in allen Mannschaftsteilen.

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Abwehr: Rechts der letztjährige Wormatia-Dauerbrenner Pascal Nicklis, dazu Ivan Smiljanic und die Neuzugänge Nicolas Obas (links) und Benjamin Franz (mitte): die Viererkette stellte sich in Herxheim nach der Verletzung von Stefano Maier (Muskelabriss) und dem erst spät verpflichteten Berkan Küpelikilinc beinahe von selbst auf. Der zu Beginn der Vorbereitung angeschlagen fehlende Miguel Costa de Figueiredo saß auf der Bank und dürfte in den kommenden Wochen zu seinen ersten Einsätzen kommen. Luca Jensen (Trainingsrückstand) und Kaan Özkaya, beide in der Lage auch im Abwehrzentrum zu spielen, sind eine Reihe weiter vorne im zentralen Mittelfeld eingeplant. Weil der ohne Spielpraxis zur Wormatia gekommene Franz, trotz fehlender Matchpraxis in den vergangenen Monaten, in der Vorbereitung einen ordentlichen Eindruck machte, startete er in Herxheim und erledigte dort seine Aufgabe souverän.

Mittelfeld: Im Mittelfzentrum ist das Gedränge im Wormser Kader groß. Zum Auftakt setzte Früh dort im defensiven Zentrum auf die Neuzugänge Kaan Özkaya und Laurenz Graf. Luca Jensen, noch nicht bei 100 Prozent, kam erst in der Schlussphase. Kapitän Sandro Loechelt wird in diesem Jahr in einer offensiveren Rolle hinter Angreifer Jan Dahlke gefragt sein. Neuzugang Mert Özkaya, ein Gewinner der Vorbereitung, könnte diese Rolle auch spielen, kam zum Ligaauftakt aber über die linke Wormser Angriffsseite. Rechts überraschte die Nominierung von Julian Marquardt etwas, doch der Mittelfeldspieler rechtfertigte seinen Startplatz mit zwei direkten Torbeteiligungen. In Budenheim (A-Klasse Mainz-Bingen) dürfte Früh die Wormatia wohl mit ein paar Umstellungen auf den Rasen schicken, die Spieler aus der Startelf in Herxheim haben aber sicherlich gute Chancen, am Wochenende gegen Regionalliga-Absteiger Schott Mainz wieder von Beginn an aufzulaufen.

Angriff: Jan Dahlke ist gesetzt. Seine Verpflichtung im Januar 2023 war schon ein Vorgriff auf den sich abzeichnenden Abgang von Vorjahres-Torjäger Daniel Kasper im Sommer. Schon in der Rückrunde der vergangenen Saison hatte der Stürmer trotz des Dauer-Formtiefs seines Teams eine gute Quote (11 Tore in 15 Spielen). Seine Position in vorderster Front war also bereits vor dem Pflichtspielauftakt zementiert. Ein Ausfall Dahlkes wäre der am schwersten zu kompensierende im gesamten Wormser Kader. Positiv aus Wormser Sicht: Mit Erijon Shaqiri haben die Verantwortlichen einen spielstarken Spieler gefunden, der sich gerne um eine klassische Nummer neun herum bewegt, durch seine Laufwege Lücken reißt und mit Tempo in die Tiefe geht. In Herxheim sammelte Shaqiri, gekommen von Regionalliga-Absteiger TuS Koblenz (32 Spiele, 6 Tore), nun seine ersten Minuten im Wormatia-Dress. In der Nachspielzeit verpasste er zwar das fünfte Wormser Tor, deutete aber an, ein Gewinn für die Offensive werden zu können.