2026-02-20T12:29:42.904Z

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Witt: "In unserer Situation gibt es keine Ausreden mehr"

Heiligenfelde vor Endspiel in Esperke – Sieben Punkte, Rang fünfzehn – der Druck ist maximal

von red · Heute, 08:27 Uhr · 0 Leser
– Foto: Sascha Drenth

Für den SV Heiligenfelde beginnt die Rückrunde der Bezirksliga 1 Hannover mit einer Partie, die richtungsweisend sein könnte. Am Samstag (15 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Pascal Witt beim SV Esperke 1929. Das Hinspiel ging mit 0:1 verloren – nun steht deutlich mehr auf dem Spiel.

„Wer die Tabelle lesen kann, weiß, dass es für uns ein enorm wichtiges Spiel ist“, sagt Witt. Heiligenfelde rangiert mit sieben Punkten auf Platz fünfzehn, Esperke steht mit siebzehn Zählern auf Rang zwölf. Der Abstand ist deutlich, die Zeit bis Saisonende begrenzt. Entsprechend klar formuliert der Trainer die Marschroute: „Wir werden alles hineinwerfen, um die Partie erfolgreich zu gestalten.“

Nach einer schwierigen Wintervorbereitung, die stark von Wetterkapriolen geprägt war, ist die Vorfreude auf den Re-Start groß. „Wir freuen uns, endlich wieder ein Pflichtspiel bestreiten zu dürfen“, betont Witt. Trotz eingeschränkter Trainingsbedingungen sieht er seine Mannschaft vorbereitet: „Wir sind überzeugt, dass wir die Vorbereitung trotz der schwierigen Wetterbedingungen gut genutzt haben.“

Allerdings wird der Auftakt zusätzlich erschwert. „Leider hat uns in dieser Woche eine Krankheits- und Verletzungswelle getroffen, sodass wir mit einem sehr kleinen Kader antreten müssen“, erklärt Witt. Personelle Engpässe begleiten den SVH schon durch die gesamte Saison, nun verschärft sich die Lage erneut.

Doch der Trainer will das nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Dennoch haben wir ein klares Ziel vor Augen – und in unserer aktuellen Situation gibt es keine Ausreden mehr.“ Der Fokus liegt auf Mentalität, Einsatz und Klarheit im Spiel. Heiligenfelde hat in der Hinrunde offensiv zu selten Durchschlagskraft entwickelt, nur elf Treffer in fünfzehn Spielen erzielt und defensiv zu oft einfache Gegentore kassiert.

Das Duell in Esperke ist damit mehr als nur ein Spieltag. Es ist ein direkter Vergleich mit einem Team aus der unteren Tabellenhälfte, ein Gradmesser für die eigene Widerstandsfähigkeit – und womöglich der Startschuss für eine Aufholjagd.

Für Heiligenfelde gilt: Verlieren verboten. Gewinnen wäre ein Signal.