2026-05-06T12:44:31.715Z

Allgemeines

„Wir wollen uns auf Temperatur bringen“

von Olaf Wegerich · Gestern, 21:55 Uhr · 0 Leser
Trainer Björn Sörensen und sein Co-Trainer Dirk Hellmann vom SV Todesfelde.
Trainer Björn Sörensen und sein Co-Trainer Dirk Hellmann vom SV Todesfelde. – Foto: Olaf Wegerich

Der neue Oberligameister SV Todesfelde steht vor entscheidenden Wochen und tanzt sportlich noch auf mehreren Hochzeiten. Nachdem das erste Etappenziel mit dem Titelgewinn überaus souverän und frühzeitig zu den Akten gelegt werden konnte, steht in der Flens-Oberliga nun noch das letzte Heimspiel der Punktrunde gegen den Vizemeister Heider SV auf dem Programm. Anstoß im Joda-Sportpark ist bereits am kommenden Samstag um 14.00 Uhr.

In der folgenden Woche geht es dann am Donnerstag, den 14. Mai, um 15.30 Uhr mit dem Finale im Kreispokal gegen den Ligakontrahenten Kaltenkirchener TS weiter. Gespielt wird auf neutralem Platz in Schackendorf.

Nur zwei Tage später steht dann das letzte Punktspiel beim SV Eichede auf dem Programm, ehe es am 23. Mai bereits um 11.30 Uhr im Joda-Sportpark im Finale um den SHFV-LOTTO-Pokal gegen den Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck nicht nur um sportliche Lorbeeren, sondern auch um sehr viel Geld geht. Ab Ende Mai wartet dann noch die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord. Wahrlich ein meisterliches Pensum.

Kurz vor den entscheidenden Wochen befragte Redakteur Olaf Wegerich Meistertrainer Björn Sörensen vom SV Todesfelde, wie er und seine Mannschaft das kommende Heimspiel gegen den Heider SV angehen werden. Dabei äußerte sich der 40-jährige A-Lizenzinhaber noch einmal deutlich zum aus seiner Sicht nicht selbstverständlichen Titelgewinn und über seine Vorfreude auf die anstehende Meisterehrung. Immerhin hatten die Segeberger Titelaspirant Nummer eins Holstein Kiel II – mit denen Sörensen selbst vor einigen Wochen noch in Verbindung gebracht wurde – sportlich um Längen distanziert. Inzwischen hat Björn Sörensen zusammen mit Co-Trainer Dirk Hellmann für zwei weitere Jahre beim SV Todesfelde verlängert.

"Wir werden das Spiel am Samstag gegen Heide volle Pulle angehen. Wir wollen nach der Meisterschaft und dem Spiel gegen Reinfeld, wo wir bewusst mal die Trainings- und Belastungssteuerung angepasst haben, jetzt wieder in den Rhythmus kommen. Wir sind in dieser Woche wieder voll auf dem Platz und trainieren auch wieder so wie die gesamte Saison im gleichen Rhythmus. Wir werden das Spiel gegen Heide ganz normal angehen, weil wir auch in den kommenden Wochen nichts zu verschenken haben. Viele entscheidende Spiele stehen an, und wir wollen jeden Spieler optimal darauf vorbereiten, damit er uns mit seiner bestmöglichen Leistung zur Verfügung steht. So werden wir es auch gegen Heide wieder voll angehen, um keinen Spannungsverlust aufkommen zu lassen. Insofern wollen wir das letzte Heimspiel der laufenden Saison zumindest im Ligabetrieb erfolgreich gestalten. Wir wollen uns auf Temperatur bringen für das anstehende Kreispokalfinale am kommenden Donnerstag gegen Kaltenkirchen und freuen uns natürlich auch auf die Feierlichkeiten danach, wenn wir die Meisterschale überreicht bekommen.

Und auch das betone ich immer wieder gern: Es ist keine Selbstverständlichkeit und darf auch niemals zur Selbstverständlichkeit werden, dass man sich einreden lässt oder irgendwer sagt, dass so ein Titel wie die Meisterschaft selbstverständlich ist. Das hat sich die Mannschaft über eine Saison, über die letzten zehn, elf Monate hinweg, überragend erarbeitet und verdient. Eine Meisterschaft ist immer eine ganz besondere Auszeichnung, weil sie zeigt, dass man die konstanteste Mannschaft war und über ein Jahr hinweg die besten Leistungen abgerufen hat".