
Ein letztes Mal in diesem Jahr rollt der Ball in den Waldsportstätten: Am Samstag (29. November, 14:00 Uhr) empfängt der BSV Schwarz-Weiß Rehden den abstiegsgefährdeten USI Lupo-Martini Wolfsburg. Für die Gastgeber ist das Duell weit mehr als ein Routine-Heimspiel – es ist der Abschluss eines Jahres, das nach schwieriger Startphase mit einem stabilen Herbst versöhnlich endet.
Der BSV geht mit Selbstvertrauen in die Partie. Acht Punkte aus den letzten fünf Begegnungen und das erste Zu-Null-Spiel der Saison zuletzt in Wolfenbüttel zeigen, dass die Entwicklung stimmt. Trainer Kristian Arambasic fordert dennoch höchste Konzentration: „Wir haben am Dienstag in Mühlen ein gutes Testspiel gemacht, ja, aber es war nur ein Testspiel. Solche Spiele zählen nicht für die Liga. Wir haben noch zwei Partien in diesem Jahr, und wir wollen beide gewinnen, um alle möglichen Punkte mitzunehmen.“
Der Gegner aus Wolfsburg steckt tief im Tabellenkeller. Nach 14 Spielen steht Lupo auf Platz 15, mit nur einem Sieg und einer alarmierenden Tordifferenz von 13:33. Unter dem neuen Trainer Kevin Schulze, der im September übernahm, soll die Wende gelingen – bislang mit überschaubarem Erfolg. Immerhin holten die Wolfsburger zuletzt ein 1:1 bei Eintracht Braunschweig II.
Arambasic warnt dennoch vor Nachlässigkeit: „Lupo hat zuletzt erneut einen Trainerwechsel vorgenommen und unter Kevin Schulze einen Punkt gegen Braunschweig geholt. Das war ein starkes Ergebnis. Sie werden alles tun, um bis zur Winterpause zu punkten – für sie zählt gerade jeder Zähler.“
Der BSV-Coach weiß, dass gerade solche Gegner gefährlich werden können: „Wenn man in dieser Liga nicht bei hundert Prozent ist, kann der Letzte den Ersten schlagen. Ich habe den warnenden Zeigefinger gehoben: Wir müssen unser Spiel durchziehen und hochkonzentriert sein.“
Die Liste der Ausfälle bleibt lang. „André Ndiaye ist weiterhin gesperrt, Serkan Temin fällt mit einer Knochenhautentzündung aus – das Jahr ist für ihn beendet“, erklärte Arambasic. Auch Max Kummer und Luis Monteiro sind angeschlagen, während Julian Wolff nach seiner Zwangspause zurückkehrt. Besonders erfreulich: David Lučić steht erstmals nach seiner langen Verletzung wieder im Kader. „Er trainiert richtig gut, kommt immer besser rein und hat am Dienstag in der Zweiten seine ersten Minuten gesammelt“, so der Coach.
Arambasic selbst wird das Spiel von der Tribüne aus verfolgen – wegen einer Sperre nach der Partie in Meppen. „Natürlich ist das nicht ideal, aber wir haben einen klaren Plan, und mein Trainerteam weiß genau, was zu tun ist.“
Vor dem Jahresabschluss richtet Arambasic den Blick auch auf die Tribünen: „Ich hoffe sehr, dass viele Zuschauer den Weg in die Waldsportstätten finden. Es ist unser letztes Heimspiel des Jahres, und mit eurer Unterstützung wollen wir die drei Punkte gemeinsam holen. Lasst uns ein starkes Jahresfinale feiern und den BSV lautstark nach vorne treiben.“
Für den BSV bietet das Duell gegen Wolfsburg die Chance, sich mit einem Sieg in die Winterpause zu verabschieden – und zugleich ein klares Zeichen zu setzen: Der Verein ist auf Kurs, sportlich und mannschaftlich gefestigt ins neue Jahr zu gehen.