
Der 29. Spieltag der Bezirksliga Braunschweig Staffel 4 bringt ein Duell zweier Mannschaften mit unterschiedlicher Dynamik. Der SSV Nörten-Hardenberg blickt auf ein durchwachsenes Heimspieljahr, will aber im Endspurt noch einmal angreifen. Der RSV Göttingen reist dagegen mit der klaren Ansage an, die letzten Spiele konsequent zu nutzen.
Im Tabellenmittelfeld der Bezirksliga Braunschweig Staffel 4 treffen zwei Teams aufeinander, die in den vergangenen Wochen unterschiedliche Entwicklungen genommen haben. Der SSV Nörten-Hardenberg rangiert mit 35 Punkten auf Platz elf und hat zuletzt neun Punkte aus fünf Spielen geholt. Der RSV Göttingen dagegen wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg und steht mit 40 Punkten auf Rang sieben.
Die Ausgangslage beschreibt Nörtens Kapitän Silvan Steinhoff offen und mit Blick nach vorn: „Letztes Heimspiel. Wir wollen nochmal drei Punkte holen. Wir wollen den Spielern, die den Verein verlassen, auch nochmal einen ehrenwerten Abschied geben.“
Gleichzeitig ordnet er die Saison kritisch ein: „Ich denke, es war insgesamt eine durchwachsene Saison, zu Hause vor allem auch. Wir haben auch mit deutlich mehr Punkten zu Hause gerechnet, beziehungsweise haben wir mehr erwartet. Dass es eine schwierige Saison wird, war uns klar, dass es letztlich so schwer wird, damit hat keiner gerechnet.“
Trotz aller Schwierigkeiten sieht er eine positive Entwicklung: „Aber wir sind seit jetzt schon einigen Wochen auf dem richtigen Weg. Wir zeigen bessere Spiele, wir sammeln unsere Punkte, die wir vorher nicht geholt haben.“ Daraus leitet er klare Ziele für den Saisonendspurt ab: „Wir wollen aus den letzten vier Spielen nochmal zwölf Punkte holen. Das ist unser Anspruch, das kann auch unser Anspruch sein.“
Die jüngsten Ergebnisse stützen diese Zuversicht zumindest teilweise. Nörten gewann sein letztes Heimspiel gegen SV Groß Ellershausen-Hetjershausen mit 2:1, während es im Hinspiel gegen den RSV Göttingen noch eine 1:3-Niederlage setzte.
Der RSV wiederum kommt mit einer durchwachsenen Phase im Rücken. Trainer Lasse Ahl spricht von einem klar erkennbaren Leistungsabfall: „Wir haben leider einen gewissen Spannungsabfall in den letzten Wochen, was vielleicht normal ist, aber uns alle ärgert.“ Die Konsequenz ist eindeutig formuliert: „Deshalb wollen wir in den letzten Spielen nach Möglichkeit alle Punkte holen, damit wir die Rückrunde gut abschließen.“
Die jüngste RSV-Partie zeigt das vorhandene Potenzial dennoch deutlich. Beim 5:2 gegen SV Groß Ellershausen-Hetjershausen musste sich die Mannschaft erneut geschlagen geben.
Auch Nörten weiß um die Herausforderung. Das Team erwartet einen Gegner, der trotz Formschwäche jederzeit gefährlich werden kann. Gleichzeitig verweist die Statistik auf ein Hinspiel, das der RSV Göttingen mit 3:1 für sich entschied.