
Vor dem Endspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena spricht Luis Fischer über die besondere Atmosphäre des Finaltags, die schmerzhafte Niederlage im Endspiel 2024 und den festen Glauben an eine Revanche. Der Mittelfeldspieler vom ZFC betont die Vorfreude auf das Duell in Jena – und macht deutlich, dass die Mannschaft bereit ist, alles auf dem Platz zu lassen.
In der Liga lief es zuletzt in der Rückrunde nicht wie gewünscht. Nun ist der Thüringen Pokal ein anderer Wettbewerb. Freust du dich auf das Endspiel am Samstag gegen Jena?
Luis Fischer: „Endspiele und der gesamte Finaltag der Amateure sind immer etwas Besonderes, wir haben uns den Einzug in dieses Finale verdient und freuen uns auf dieses Spiel, in dem Stadion.“
Beim Endspiel 2024 gab es genau diese Konstellation im Finale bereits. Vor zwei Jahren konntet ihr Zuhause nicht den Titel feiern. Was kann man trotzdem aus so einem Spiel mitnehmen, das euch für das bevorstehende Finale hilft?
Luis Fischer: „Viele Jungs, darunter auch ich, waren vor zwei Jahren dabei. Das war damals schon eine bittere und harte Niederlage. Die hat auch noch im Nachgang wehgetan. Ich denke ich spreche im Namen vieler, wenn ich sage, dass wir bereit sind uns zu revanchieren. Wir werden alles auf dem Platz lassen.“
In der Regionalliga konntet ihr das letzte Aufeinandertreffen mit Jena für euch entscheiden. Gibt das ein positives Gefühl für das bevorstehende Finale?
Luis Fischer: „Ja, für mein Empfinden ist das so. Generell hat die Mannschaft in diesem Stadion bereits große Erfolge feiern können. Viele Jungs haben eine Jena-Vergangenheit, und noch Freunde und Familie dort. Es pusht einen immer wieder dort zu spielen.“
Wie sieht deine persönliche Vorbereitung vor so einem Endspiel aus? Macht man an dem Tag oder in den Tagen zuvor irgendwas anders als vor anderen Spielen?
Luis Fischer: „Ich bin ein Fan von Routinen vor den Spielen. Die sind grundsätzlich vor jedem Spiel gleich und da wird sich auch dieses Mal nicht groß etwas verändern. Es ist aber durchaus so, dass man vor solch großen Highlight Spielen ein anderes Gefühl hat, vielleicht noch einmal mehr über das Spiel nachdenkt, Situationen durchgeht und auch einfach die Vorfreude ein Stück stärker ist. Es geht dann eben doch um mehr als nur den Sieg.“
Mit Blick auf die Regionalliga liegt nicht mehr alles in eurer eigenen Hand, denn in den Tagen nach dem Pokalfinale finden die Aufstiegsspiele zur 3. Liga statt, von denen die Anzahl der Absteiger aus der Regionalliga abhängt. Kannst du die aktuelle Situation in der Liga am Samstag ausblenden?
Luis Fischer: „Wie bereits erwähnt ist es ein anderer Wettbewerb, ein Finale, das trotzdem keine Selbstverständlichkeit ist. Wir werden alles in dieses Spiel reinhauen und sehen es eher als Chance zur kleinen Wiedergutmachung für die letzten, schweren Wochen. Persönlich werde ich mit meinen Gedanken nur bei diesem Spiel sein. Die Mannschaft auch, davon bin ich überzeugt.“