
Frühe Trefferflut entscheidet die Partie bereits vor der Pause – Krähenwinkel nutzt seine Chancen konsequent und setzt ein deutliches Zeichen.
Ein Spiel, das früh entschieden ist: Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II schlägt den TSV Burgdorf mit 6:2 – und rückt damit auf Rang vier vor.
„Wir waren von der ersten Sekunde an da, waren brutal effektiv und machen aus den ersten vier Chancen vier Tore“, sagt Kai Schmidt und beschreibt eine Anfangsphase, die kaum Raum für Gegenwehr ließ. Bereits nach 17 Minuten stand es 4:0: Luca Sander traf in der ersten Minute, ein Eigentor von Robin Günther (7.), Julian Bödeker (14.) und Louis Chinonso Jiwuaka (17.) legten nach.
Krähenwinkel dominierte die Partie vollständig. „Wir überrennen sie quasi, die wussten gar nicht, wo vorne und hinten ist“, so Schmidt. Selbst ungewöhnliche Maßnahmen änderten daran nichts: „Der Trainer hat dann beim 3:0, während wir noch gejubelt haben, eine Auszeit genommen – das habe ich so auch noch nie erlebt. Hat seine Jungs zusammengeholt, das hat aber nicht viel gebracht.“
Bis zur Pause wurde das Ergebnis weiter ausgebaut. Erneut traf ein Burgdorfer ins eigene Netz – wieder Robin Günther (34.) – und stellte auf 5:0. „Wir gehen mit 5:0 in die Halbzeit, das hätte auch ein, zwei Tore höher sein können.“
Nach dem Seitenwechsel folgte jedoch ein kurzer Bruch im Spiel der Gastgeber. „In der Halbzeit sprechen wir an, dass Burgdorf in den ersten zehn Minuten nochmal alles reinwerfen wird und wir aufpassen müssen. Das hat aber nicht so gut funktioniert, wir bekommen zwei Gegentore in den ersten Minuten.“ Murthada Abdulkarim (47.) und Ben Kükendorf (55.) verkürzten.
Doch Krähenwinkel fing sich schnell wieder. „Danach fangen wir uns wieder und machen es nach vorne weiterhin gut, sind im Abschluss aber nicht mehr konsequent genug.“ Den Schlusspunkt setzte schließlich Francesco Valerio Giordano (78.) zum 6:2.
Die Partie war damit endgültig entschieden – auch wenn das Ergebnis aus Sicht der Gastgeber noch deutlicher hätte ausfallen können. „Wenn es am Ende 12:2 ausgeht, darf Burgdorf sich, glaube ich, nicht beschweren“, sagt Schmidt und ergänzt: „Ohne überheblich zu sein, war das ein sehr gutes Spiel von uns.“
Ein Urteil, das sich auch in der Tabelle widerspiegelt: Mit nun 46 Punkten rückt Krähenwinkel auf Rang vier vor, während Burgdorf im Mittelfeld verbleibt.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“
TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II – TSV Burgdorf 6:2
TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II: Simon Söhn, Nick Seegers (71. Jannik Luca Eilhardt), Kai Henneke, Helge Heider, Fynn Bartholomäus, Oliver-Otto Pfeuffer, Carl Clemens Küster (71. Francesco Valerio Giordano), Erik Anders, Luca Sander, Louis Chinonso Jiwuaka (46. Ricardo Dombrowsky), Julian Bödeker (71. Felix Groth) - Trainer: Marcel Pawlow
TSV Burgdorf: Till Adebahr, Robin Günther, Benjamin Sarr, Kevin Franke, Andrej Mechonzew, Ben Kükendorf (89. Lasse Benedikt Goschenhofer), Alexander Kamerer, Florian Pszolla, Mohamad Awad Abo Zeid, Jeff Kwaku, Murthada Abdulkarim - Trainer: Mirco Roger
Schiedsrichter: Timon Schoppe
Tore: 1:0 Luca Sander (1.), 2:0 Robin Günther (7. Eigentor), 3:0 Julian Bödeker (14.), 4:0 Louis Chinonso Jiwuaka (17.), 5:0 Robin Günther (34. Eigentor), 5:1 Murthada Abdulkarim (47.), 5:2 Ben Kükendorf (55.), 6:2 Francesco Valerio Giordano (78.)