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„Wir spielen von der ersten Sekunde an auf Sieg“

TSV Landolfshausen/Seulingen reist als Tabellenführer zum Spitzenspiel bei Sparta Göttingen

von NB · 21.11.2025, 19:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Sascha Drenth

Sparta Göttingen empfängt am Sonntag den Ligaprimus TSV Landolfshausen/Seulingen, ein Duell mit Signalwirkung für den weiteren Verlauf der Saison. Während die Gastgeber die Lücke verkürzen könnten, strebt der TSV die Herbstmeisterschaft an. Trainer Endrik Heberling zeigt sich selbstbewusst, warnt jedoch vor Spartas Erfahrung.

Mit 35 Punkten aus 14 Partien führt Landolfshausen/Seulingen die Tabelle knapp vor dem SC Hainberg an. Sparta rangiert mit 27 Zählern auf Platz drei. Das Hinspiel am 10. August endete 2:1 für den Tabellenführer, der seither eine bemerkenswerte Konstanz zeigt.

TSV-Trainer Endrik Heberling ordnet die Aufgabe in Göttingen realistisch ein: Auswärts gegen Sparta wird ein schweres Spiel, der Aufgabe sind wir uns bewusst. Besonders der routinierte Kern der Gastgeber sorge dafür, dass Sparta an guten Tagen absolut zu den Spitzenteams der Liga gehören kann“.

Trotzdem betont Heberling die eigene Ausrichtung: Wir wissen unsere Stärken und wollen auch auf uns gucken. Wir spielen natürlich von der ersten Sekunde an auf Sieg. Für den TSV steht mehr auf dem Spiel als nur drei Punkte: Die Herbstmeisterschaft wäre ein symbolträchtiger Abschluss eines ohnehin erfolgreichen Jahres, inklusive des Einzugs ins Pokalfinale im Sommer.

Gerade nach dem Pokalfinale wäre das für die Jungs ein zweites Highlight der Saison. Sie hätten es sich verdient – besonders wegen der gesteigerten Stabilität, die wir aufgebaut haben. Seit Mai, so Heberling, habe sich die Mannschaft wesentlich stabiler präsentiert, ein Trend, der sich durch die gesamte Hinrunde ziehe.

Personell geht der Tabellenführer nicht ohne Sorgen ins Duell. Einige Ausfälle seien zu kompensieren, der Coach relativiert jedoch sofort: Wir können auf unseren sehr breiten Kader zurückgreifen und wissen, dass wir genug Qualität ins Spiel bringen werden, um dieses Spiel zu gewinnen.

Für Sparta wiederum bietet sich die Chance, nach dem Saisonstart ein Ausrufezeichen zu setzen und den Rückstand auf die Spitzenplätze zu verkürzen. Die Offensivstärke (46 Saisontore, zweitbeste der Liga) könnte dabei zum entscheidenden Faktor werden.

Wenn am Sonntag um 14 Uhr der Anpfiff ertönt, treffen zwei formstarke Mannschaften aufeinander, ein echtes Topspiel, das sowohl für die Tabelle als auch für das Selbstverständnis beider Teams richtungsweisend sein dürfte.