2024-02-28T09:51:25.667Z

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Vereinigungsprojekt in Markt Schwaben: Die drei Fußballvereine BSG, FC Falke und SpVgg Markt Schwabener Au informieren und bitten ihre Mitglieder ums Votum. foto: jpi
Vereinigungsprojekt in Markt Schwaben: Die drei Fußballvereine BSG, FC Falke und SpVgg Markt Schwabener Au informieren und bitten ihre Mitglieder ums Votum. foto: jpi – Foto: Foto: Johannes Piller

„Wir sollten uns glücklich schätzen“: Markt Schwabener Fusion ist auf dem Weg

Der neue Verein soll FC Markt Schwaben heißen

Der FC Falke, BSG und SpVgg Markt Schwaben werden zu einem Verein fusionieren. Leise Kritik gab es dabei nur aus dem Jugendlager.

Markt Schwaben – Aufbruchstimmung in Markt Schwaben. Die drei ortsansässigen Fußballclubs FC Falke, BSG und SpVgg Markt Schwabener Au (MSA) werden zu einem Verein fusionieren. Der soll dann FC Markt Schwaben heißen (siehe Kasten).

Bei der gemeinsamen Versammlung im Theater am Burgerfeld hatte Falke-Vorsitzender Wolfgang Kirmaier eher mit Widerständen der älteren Vereinsmitglieder gerechnet, aber es war eher die Jugend, die aufbegehrte. „Ziel ist es, dass wir alle hier rausgehen und jeder bescheid weiß, wie der Fahrplan zur Fusion ist“, stellte er klar.

Planungen zur Fusion laufen seit drei Jahren – Anmeldung des Vereins bis Mai

Seit drei Jahren arbeiten die Vereinsführungen auf die Fusion hin. Der daraus entstandene Plan sei, erklärte Kirmaier, dass BSG und MSA in den bestehenden FC Falke verschmelzen. Dabei bringen die anderen Vereine auch sämtliche Vermögen und Verbindlichkeiten mit ein. Die andere Option, einen komplett neuen Verein zu gründen, würde alle drei Vereinshistorien komplett ausradieren.

Nun müsse man sich noch auf einen neuen Namen einigen, damit man die neue Geschäftsordnung dingfest machen und einen Vorstand wählen könne. Das alles müsse möglichst schnell gehen, denn bis Mai muss beim Bayerischen Fußball-Verband alles angemeldet sein, damit der neue Verein in die Saison 2024/25 starten kann.

Mangelnde Kommunikation: Diskussion um die Namensgebung des neuen Vereins

Der im Fusionsgremium entstandene Kompromiss rund um die Namensgebung sei, dass weder BSG noch Falke im Namen vorkommen, stieß vor allem bei den Jungen unter den rund 65 Besuchern auf Kritik. Von mangelnder Kommunikation rund um die Fusion bis hin zur Auswahl an Vorschlägen für die Namensänderung war die Rede. Wenn es jemandem nicht passe, könne er immer noch mit „Nein“ stimmen, meinte Kirmaier.

Man habe alle Mitglieder auf mehreren Wegen informiert und getan, was bei der Mitgliederversammlung der jeweiligen Vereine gefordert wurde. „Wir sitzen doch alle hier, weil es bei keinem Verein mehr richtig funktioniert hat“, meinte ein älterer Teilnehmer. „Wir sollten das große Ganze sehen und uns glücklich schätzen, dass wir dann einen Markt Schwabener Fußballverein haben, wo man sagt, wir können von der Jugend bis zum Schluss alles bieten.“ Dagegen sei die Frage, welches Kürzel am Anfang des Vereinsnamens stehe, eher nebensächlich. (rs)

Aufrufe: 012.2.2024, 09:16 Uhr
Redaktion ErdingAutor