2026-01-09T09:36:09.492Z

Allgemeines
– Foto: Roy Fischer

"Wir sind immer für Überraschungen gut"

FuPa-Teamcheck: Trainer Daniel Gensigk vom FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen über Zugänge, Kapitäne und Saisonziel

Trainer Daniel Gensigk äußert sich im FuPa-Teamcheck zu den Fortschritten in der Vorbereitung, der Mischung aus Erfahrung und Jugend im Kader und den Zielen für die neue Spielzeit.

Zufriedenheit mit der Vorbereitung

Trainer Daniel Gensigk blickt insgesamt positiv auf die bisherige Sommervorbereitung des FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen. „Wir können zufrieden sein. Es gibt eine gute Beteiligung und eine gute Intensität“, bilanziert der Coach. Zwar befinde sich das Team noch mitten in der Aufbauphase, doch die Fortschritte seien bereits erkennbar. Gensigk betont dabei die Ernsthaftigkeit und das Engagement seiner Spieler: „Man sieht Fortschritte!“ Die Basis für einen gelungenen Saisonstart ist damit gelegt.

Junge Wilde und vertraute Gesichter

Beim Blick auf die Neuzugänge zeigt sich der Trainer besonders angetan von der Strategie, auf junge und bereits vereinsverbundene Spieler zu setzen. „Wir gehen unseren Weg weiter – mit jungen Spielern aus der eigenen A-Jugend und ehemaligen Eintracht-Spielern“, erklärt Gensigk. Besonders hervor hebt er zwei Akteure: „Tim Felix und Paul Voigt sind deutlich präsent.“ Beide haben sich früh in der Vorbereitung gezeigt und einen starken Eindruck hinterlassen.

Auch Domenic Engel gehört zum Kreis der Neuzugänge. Ihn baut das Trainerteam „langsam auf“, um ihn behutsam an die neuen Anforderungen heranzuführen. Ein Sonderlob gibt es für den Nachwuchs: „Besonders begeistert sind wir von den jungen Wilden aus der A-Jugend.“ Der Weg zur Durchlässigkeit zwischen Jugend und Herrenbereich wird damit weiter konsequent verfolgt. Überraschungen aus den eigenen Reihen sind dabei durchaus erwünscht.

Kaderplanung weitgehend abgeschlossen

Im Hinblick auf mögliche weitere Transfers sieht Gensigk keinen akuten Handlungsbedarf. „Ich denke, wir sind ganz gut aufgestellt“, lautet sein Fazit. Auch auf der Abgangsseite gibt es aktuell keine weitere Bewegung: „Stand jetzt eher nicht!“ Die Kaderstruktur scheint stabil – ein wichtiges Fundament für die kommenden Aufgaben in der Landesklasse Ost.

Mischung als Schlüssel zur Stärke

Die Stärken seiner Mannschaft sieht der Trainer insbesondere in der Zusammensetzung des Teams: „Wir haben eine gute Mischung aus Erfahrung und jungen Wilden“, betont er. Diese Kombination macht den FSV laut Gensigk zu einem schwer ausrechenbaren Gegner: „Wir sind immer für Überraschungen gut!“ Die Vielseitigkeit und der Hunger im Team könnten in engen Spielen den Unterschied ausmachen.

Ziel: Stabiler als vergangene Saison

Beim Blick auf das Saisonziel bleibt Gensigk realistisch, aber ambitioniert. „Wir wollen natürlich immer besser als letzte Saison werden“, formuliert er den Anspruch. Besonders ein Problem aus dem Vorjahr soll dabei in den Fokus genommen werden: „Weniger Gegentore auf alle Fälle – die teilweise zu einfach fielen.“ Die Defensive soll stabilisiert werden, um das Fundament für eine erfolgreichere Runde zu schaffen.

Breites Favoritenfeld in der Liga

Die Landesklasse Ost verspricht in der kommenden Saison große Spannung. Auf einen eindeutigen Favoriten möchte sich Gensigk nicht festlegen. Stattdessen nennt er gleich mehrere Kandidaten: „Briesen, Teltow, Schulzendorf, aber auch Union Fürstenwalde II und Frankfurt II.“ Auch ein Überraschungsteam hat er auf dem Zettel: „Großbeeren als Neuling“ – ein Hinweis, dass die Liga in der Breite stärker denn je ist.

Führung auf mehrere Schultern verteilt

Ein spannender Ansatz zeigt sich bei der Kapitänsfrage. Statt auf einen klaren Spielführer zu setzen, hat sich das Team für ein Trio entschieden. „Wir haben drei gewählt, uns war wichtig, auch Mitsprache der Mannschaft zuzulassen“, erklärt Gensigk. Die Entscheidung steht für ein modernes Führungsverständnis, bei dem Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird. Die Identifikation mit dem Team und die Einbindung aller Spieler scheinen in Königs Wusterhausen gelebte Praxis zu sein.

Mit einer gesunden Mischung aus Eigengewächsen, Rückkehrern und erfahrenen Kräften, gepaart mit einer klaren Zielsetzung und breiter Führung, scheint der FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen für die neue Saison gut aufgestellt zu sein. In Königs Wusterhausen wächst etwas zusammen – und das mit viel Leidenschaft.

Aufrufe: 06.8.2025, 18:00 Uhr
redAutor