
Der VfL Wahrenholz startet am Sonntag (15 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den FC Schwülper in das Pflichtspieljahr 2026. Mit 20 Punkten rangiert Wahrenholz im Mittelfeld, während Aufsteiger Schwülper als Vorletzter unter Zugzwang steht. Nach einer langen und witterungsbedingt schwierigen Vorbereitung sind die Kräfteverhältnisse schwer einzuschätzen.
Trainer Marcel Neumann spürt vor allem Erleichterung über den Re-Start: „Ich glaube, wir sind alle froh, dass es jetzt endlich wieder losgeht und wir raus können und Fußball spielen können.“ Die Ungewissheit der vergangenen Wochen habe den Rhythmus erschwert, umso größer sei nun die Motivation. „Es geht wieder bei Null los“, betont Neumann und verweist darauf, dass gerade zum Jahresbeginn vieles von Tagesform und Effizienz abhänge.
Inhaltlich erwartet der Coach eine kampfbetonte Begegnung. „Für Schwülper geht es primär um das nackte Überleben“, sagt Neumann und rechnet mit einer defensiven Ausrichtung des Gegners sowie schnellen Kontern. Entscheidend werde sein, Lösungen im letzten Drittel zu finden und geduldig zu bleiben. „Wir versuchen natürlich zu Hause das Spiel zu machen“, so der Trainer, der vor allem eine bessere Chancenverwertung als im letzten Heimauftritt fordert.
Personell ist die Lage angespannt: Mehrere Spieler fallen definitiv aus unter anderem Philipp Greve, Jordan Strelow, Merlin Hanse, Jan Reitmeier, Julian Koch und Philipp Klasing, dennoch sieht Neumann ausreichend Optionen im Kader. Die beiden Testspielsiege gegen Wenden (2:1) und Westerbeck (2:0) geben Rückenwind, auch wenn noch nicht alles rund lief. Das Ziel ist klar formuliert: ein Heimsieg zum Auftakt, Selbstvertrauen sammeln und möglichst früh die Weichen für eine stabile Rückrunde stellen.