
Am 23. Spieltag der Bezirksliga Braunschweig 1 empfängt der WSV Wendschott die zweite Mannschaft von Lupo Martini Wolfsburg, ein Duell mit unterschiedlichen tabellarischen Voraussetzungen, aber klarer Zielsetzung auf beiden Seiten. Während Lupo als Tabellendritter mit 44 Punkten im oberen Bereich fest verankert ist, kämpft Wendschott mit 21 Zählern auf Rang 13 um den Anschluss nach oben.
Das Hinspiel deutete bereits an, wie eng es zwischen beiden Teams zugehen kann. Der WSV Wendschott ging früh durch Ibrahim (3.) in Führung, ehe Pizzone (47.) und Jason (89.) die Partie zugunsten von Lupo Martini Wolfsburg II drehten.
Mit diesem Wissen geht Giuseppe Millemaci, Trainer des WSV Wendschott, in die Partie und erwartet eine klare Steigerung in der Schwierigkeit: „Jetzt kommt natürlich das nächste Spiel mit Lupo. Ein ganz anderer Gegner, ein ganz anderes Kaliber als Fallersleben und Reislingen. Das wird ein sehr schweres Spiel.“
Die Stärken des Gegners sind für ihn offensichtlich: „Lupo ist eine sehr junge, spielstarke Mannschaft. Die haben einen starken Spielwitz, sind sehr dynamisch in ihren Aktionen und sind offensiv sehr stark.“
Dennoch sieht er keinen Grund für Zurückhaltung, im Gegenteil: „Aber auch da müssen wir uns nicht verstecken, weil wir seit der Rückrunde einen sehr guten Fußball spielen. Wir sind immer auf Augenhöhe und machen gute Spiele.“
Als Beispiele nennt Millemaci die jüngsten Auftritte seines Teams: „Gerade wenn man Isenbüttel und Wahrenholz nimmt, auch jetzt gegen Fallersleben, sind wir immer sehr offensiv stark besetzt und kreieren unsere Chancen.“
Die Herangehensweise für das Duell ist klar formuliert: „Wir werden versuchen mitzuspielen, unsere Chancen zu machen, unser Spiel aufzuziehen und versuchen, dass Lupo nicht in deren Spiel kommt.“ Dabei geht es vor allem darum, dem Gegner den Rhythmus zu nehmen: „Wir wollen Lupo nicht ins Rollen kommen lassen, sondern im Gegenteil: Lupo soll sich an uns anpassen.“
Der Schlüssel liegt für Millemaci in der Zweikampfführung und der Disziplin: „Wir müssen natürlich auch zusehen, dass wir keine doofen Gegentore kriegen, dass wir hellwach sind und viele Fouls vermeiden.“ Ebenso wichtig sei die Intensität: „Wir müssen bissig in die Zweikämpfe gehen, sodass wir Lupo den Spielwitz nehmen können und dann das Spiel auf unsere Seite ziehen.“
Die Motivation ist dabei ungebrochen, auch mit Blick auf die Tabellensituation: „Dann hoffentlich am Ende mit drei Punkten, die für uns immer noch sehr wichtig sind. Jetzt haben wir einen kleinen Schritt nach vorne gemacht, haben natürlich zwei Spiele mehr als die Konkurrenten hinter uns.“
Das Ziel bleibt dennoch ambitioniert: „Nichtsdestotrotz müssen wir uns nicht verstecken und wollen versuchen, am Sonntag drei Punkte zu holen, damit wir nochmal einen kleinen Sprung nach oben machen.“
Mit einem formstarken Außenseiter und einem spielstarken Favoriten ist alles angerichtet für ein intensives Duell.