
Für den SV Todesfelde beginnt am kommenden Samstag die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord mit einem Heimspiel. Dabei begrüßt der Landesmeister von Schleswig-Holstein mit dem Blumenthaler SV den Bremer Meister. Anpfiff im Joda-Sportpark ist um 14.00 Uhr. Danach geht es für die Mannschaft von Trainer Björn Sörensen am kommenden Mittwoch, dem 3. Juni, um 19.00 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim Hamburger Vizemeister Eimsbütteler TV weiter. Das dritte und letzte Spiel wird dann am Sonntag, dem 7. Juni, um 14.00 Uhr auf neutralem Platz in Bremen ausgetragen. Gegner ist dann mit dem 1. FC Germania Egestorf-Langreder der Vizemeister aus Niedersachsen. Gespielt wird auf dem Platz des FC Oberneuland. Zwei der vier teilnehmenden Mannschaften werden den Sprung in die viertklassige Regionalliga schaffen.
Unter der Woche galt es beim Landesmeister SV Todesfelde, die letzten Ergebnisse mit den Niederlagen in den Finalspielen im Kreispokal sowie im SHFV-LOTTO-Pokal schnell auszublenden und den Fokus auf die kommenden Aufgaben zu richten. Mit Blick auf die Aufstiegsrunde zeigte sich Trainer Björn Sörensen zuversichtlich.
„Wir schalten wieder auf Ligamodus. Nachdem wir jetzt das Pokalspiel verarbeitet haben, wollen wir am Samstag im Heimspiel gegen den Blumenthaler SV natürlich erfolgreich in die Aufstiegsrunde starten. Uns erwarten in Summe drei richtig gute Gegner. Mit dem Blumenthaler SV haben wir einen weiteren Meister aus dem Bremer Bereich, dazu den Vizemeister aus Hamburg und Niedersachsen. Die Leistungsdichte ist da natürlich schon sehr hoch und insofern müssen wir zusehen, dass wir an unser Leistungsmaximum kommen. Dass wir aber auch klar bei uns bleiben und uns nicht zu sehr auf die Gegner versteifen, sondern vielmehr unsere Stärken in den Vordergrund stellen. Dann wollen wir am Wochenende gegen Blumenthal mit einer entsprechenden Leistung erfolgreich sein, wohl wissend, dass das natürlich alles Finalspiele sind und jedes Spiel wichtig ist. Das bedarf dann auch der richtigen Einstellung im Kopf. Aber da bin ich mir sicher, dass die Mannschaft das an den Tag legen wird.“
Zittern muss der SV Todesfelde um den Einsatz von Abwehrchef Christian Rave, der sich am vergangenen Samstag beim SHFV-LOTTO-Pokalfinale gegen Phönix Lübeck früh eine Zerrung zugezogen hatte und jetzt verbissen um seine Rückkehr kämpft.
„Ob ich es rechtzeitig bis Samstag schaffe, steht noch nicht fest. Die ersten zwei Tage bestanden aus Schonung, Kühlen und Verbänden als Behandlungsstart. Jetzt stehen Physiotherapie, Reboots, lockeres Laufen und Muskelbelastung auf dem Plan. Die Zeit ist halt echt knapp und es tut alles weh und kostet auch viel Zeit und Disziplin“, äußerte sich Rave gegenüber YOUKICK.
Dafür lässt „Raver“, wie ihn seine Mitspieler liebevoll nennen, keinen Zweifel an der sportlichen Zielsetzung bei „Deathfield“ – egal mit oder ohne ihn. „Es steht am Wochenende für uns ein nächstes Finale an, das wir unbedingt gewinnen wollen. Wir hoffen wieder auf viele Zuschauer und wollen unsere Leistung auf dem Platz zeigen. Es gibt keine Ausreden. Jetzt müssen wir alle ans Maximum!“
Verzichten muss Tofe weiterhin auf Joel Denis, den muskuläre Probleme plagen.