
Am 23. Spieltag der Bezirksliga Braunschweig 1 treffen mit dem TSV Hehlingen und dem HSV Hankensbüttel zwei Teams mit unterschiedlichen Ausgangslagen aufeinander. Während Hankensbüttel als Tabellenvierter mit 41 Punkten den Anschluss nach oben halten will, kämpft Hehlingen auf Rang elf (25 Punkte) um wichtige Zähler im Tabellenmittelfeld.
Das Hinspiel liefert dabei eine bemerkenswerte Vorlage: Der TSV Hehlingen setzte sich deutlich mit 4:1 gegen den HSV Hankensbüttel durch. Die Treffer erzielten Cohrs (9., Eigentor), Chefu (19.), Kumher (24.), Sarigül (32.) und Stenzig (50.).
Doch die jüngsten Ergebnisse zeichnen ein anderes Bild. Der HSV Hankensbüttel lieferte sich zuletzt ein spektakuläres Duell mit dem SV Gifhorn, unterlag jedoch trotz zwischenzeitlicher Führungen mit 4:6. Meyer (17.), Dammann (40., 78.) und Chefu (76.) trafen für Hankensbüttel, während das Spiel mehrfach kippte.
Der TSV Hehlingen hingegen musste sich im letzten Spiel dem VfB Fallersleben II mit 0:2 geschlagen geben, Tore durch Ibrahim (34.) und Meusel (88.). Zuvor blieb Hehlingen ebenfalls ohne Erfolg gegen Vorsfelde II, zwei Niederlagen in Serie bilden die Ausgangslage.
Dennoch zeigt sich Silas Mörsch, Trainer des TSV Hehlingen, kämpferisch und klar in der Zielsetzung: „Wir nehmen uns vor, aus Hankensbüttel etwas Zählbares mitzunehmen.“
Dabei setzt er bewusst auf die körperlichen Voraussetzungen seiner Mannschaft: „Trotz der zwei Niederlagen aus den letzten zwei Spielen ist eine gute Stimmung im Team, die Trainingseinheiten sind intensiv, und unsere Chance muss es sein, dass wir frischer sind als Hankensbüttel.“
Der Grund dafür liegt im Spielrhythmus beider Teams: „Während sie erst am Mittwoch gegen Gifhorn spielen mussten, ist unser letztes Spiel jetzt 14 Tage her. Das heißt, wir konnten Kraft tanken.“
Daraus leitet Silas Mörsch klare Anforderungen ab: „Meine erste Prämisse an meine Jungs ist: Wir müssen mehr laufen und intensiver in den Zweikämpfen sein als der Gegner.“ Ebenso deutlich benennt er ein zentrales Problem: „Zweitens müssen wir unsere Chancen nutzen. Chancenverwertung war nämlich in den vergangenen Spielen unser Problem.“
Trotz der tabellarischen Unterschiede und der jüngsten Ergebnisse blickt Mörsch mit Respekt auf den Gegner: „Ansonsten freue ich mich auf ein Spiel gegen eine gute Fußballmannschaft auf einer hervorragenden Anlage!“