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Ligabericht

»Wir leben noch«: Kirchberg und allen voran Frauenbiburg vor Wunder?

19. Spieltag in der Frauen-Bayernliga: Frauenbiburg bezwingt Ruderting-Bezwinger +++ Kirchberg spielt ein "geiles Spiel" +++ Ruderting-Aus im Titelrennen?

von Helmut Weigerstorfer · 18.05.2025, 11:00 Uhr · 0 Leser
So sehen Sieger aus: Ein glückliches Frauenbiburg am Freitagabend.
So sehen Sieger aus: Ein glückliches Frauenbiburg am Freitagabend. – Foto: Werner Kroiß

Nun also doch? Allen Unkenrufen zum trotz leben die niederbayerischen Teams im Tabellenkeller der Frauen-Bayernliga noch. Schlusslicht Kirchberg, das den Klassenerhalt eigentlich schon abgeschrieben hatte, ist nach dem Erfolg gegen Ruderting-Bezwinger gegen Stern München wieder da! Sogar noch einen Tick weiter ist Frauenbiburg. Die Jost-Truppe besiegte Ruderting-Bezwinger Forstern am Freitagabend. Die Initialzündung?

Dieses Mal sind es die Kellerkinder, die positive Nachrichten produzieren. Der Titelaspirant, Ruderting, hingegen enttäuscht - ein weiteres Mal. Gegen Außenseiter Amicitia kam die Spiller-Truppe nicht über ein Remis hinaus...

Thomas Jost (Trainer, Frauenbiburg): "Gegen so eine körperlich und spielerisch starke Mannschaft wie Forstern brauchst du auch ein bisschen Glück. Aber Glück muss man sich auch erarbeiten. Und das haben wir, nicht nur heute sondern auch in den vergangenen Trainingswochen. Wir leben noch."

Kerstin Winter (Sportlicher Leiter, Kirchberg): "Kaum ist der Druck raus, spielen wir ein geiles Spiel! Ein verdienter Sieg und ein Zeichen, dass wir die zwei Jahre zurecht in der Bayernliga sind."

Kirchberg erkämpfte sich den zweiten Saisonsieg.
Kirchberg erkämpfte sich den zweiten Saisonsieg. – Foto: Bernhard Enzesberger

Florian Spiller (Trainer, Ruderting): "Kein schlechtes Spiel von uns in der 1. Halbzeit. Wir haben die Chancen nicht gemacht gegen einen Gegner, der auf Konter gesetzt hat. Amicitia hat dann nach der Pause den Lucky Punch gelandet - ein sehr schönes Tor! Das selbe Lied wie vergangene Woche also. Insgesamt waren wir besser, aber wir nutzen unsere Chancen nicht und trauen uns nicht mehr, hinten raus zu spielen."

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