2026-06-09T05:59:15.975Z

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"Wir hatten eine super Feier"

FuPa stellt Meister vor: Die SKG Botnang sichert sich den Titel in der Kreisliga B2 Stuttgart/Böblingen und steigt in die Kreisliga A auf.

von red · Gestern, 22:40 Uhr · 0 Leser
– Foto: Joachim Koschler

Die Saison in der Kreisliga B2 Stuttgart/Böblingen ist beendet, und die SKG Botnang darf den Aufstieg in die Kreisliga A bejubeln. In einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich die Mannschaft von Trainer Mihael Knezovic mit zwei Punkten Vorsprung vor der SG TSV 1940/SKG Max-Eyth-See durch. Der Coach zieht eine emotionale Bilanz über überwundene Rückschläge, den unbändigen Teamgeist und die kommenden Herausforderungen in der Kreisliga A.

Ein hauchdünner Vorsprung im Meisterschaftskampf

Am Ende einer intensiven Spielzeit gaben Nuancen den Ausschlag über den Titel. Nach 28 absolvierten Partien sichert sich die SKG Botnang mit 24 Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen den Platz an der Sonne. Mit insgesamt 73 Punkten und einem Torverhältnis von 95:38 verwies das Team den direkten Konkurrenten, die SG TSV 1940/SKG Max-Eyth-See, auf den zweiten Rang. Der Vizemeister lieferte mit 71 Punkten (23 Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen) und einer Torbilanz von 136:33 einen dramatischen Kampf bis zum Schluss, muss der SKG Botnang jedoch den Vortritt beim direkten Aufstieg lassen.

Grenzenloser Jubel und große Fanunterstützung

Der knappe Erfolg löste im gesamten Verein große Emotionen und Erleichterung aus. Die Meisterschaft wurde gefeiert, wie der Trainer glücklich gegenüber FuPa berichtet: „Wir hatten eine super Feier. Wir hatten eine riesige Unterstützung von unseren Fans und Mitgliedern an diesem Tag.“ Dies trug das Team durch die letzten Minuten der Saison direkt in die Feierlichkeiten hinein.

Vom ambitionierten Saisonziel zu sportlichen Rückschlägen

Der Titelgewinn ist das Resultat einer von Beginn an klaren Ausrichtung, auch wenn der Weg dorthin im Saisonverlauf von Höhen und Tiefen geprägt war. „Wir sind mit dem Ziel Aufstieg in die Saison gegangen. Wir hatten auch einen super Start in der Hinrunde. Durch die Saison hinweg gab es hier und da Rückschläge. Aber die Jungs haben sich super entwickelt und konnten die Rückschläge gut zurückstecken“, rekapituliert Mihael Knezovic den sportlichen Verlauf der vergangenen Monate.

Der unerschütterliche Teamgeist als Meisterfaktor

In den kritischen Phasen der Saison zeigte die Mannschaft genau den Charakter, der letztlich den Unterschied zur hochkarätigen Konkurrenz ausmachte. Der Trainer sieht das Erfolgsgeheimnis vor allem in der mentalen Stärke und dem Zusammenhalt: „Wir haben trotz der Rückschläge nie das Ziel aus den Augen verloren. Wir haben einen tollen Zusammenhalt in der Mannschaft. Ausschlaggebend war aus meiner Sicht der Teamgeist.“

Ein klarer fußballerischer Matchplan für den Erfolg

Dieser ausgeprägte Zusammenhalt paarte sich mit einer klaren spielerischen Identität, die von jedem einzelnen Akteur auf dem Platz verinnerlicht und umgesetzt wurde. Auf die Frage nach den Stärken seiner Mannschaft verweist Mihael Knezovic darauf: „Teamgeist. Zudem haben wir einen klaren Plan, wie wir Fußball spielen wollen. Den ging diese Saison jeder mit.“

Ungewissheit verhinderte die frühzeitige Reiseplanung

Weil die Entscheidung an der Tabellenspitze extrem knapp war und bis zum Schluss auch ein bitterer Gang in die Relegationsspiele drohte, mussten festliche Aktivitäten abseits des Platzes zunächst hintenangestellt werden. „Die Planungen laufen noch. Wir wussten bis zur letzten Sekunde nicht, ob wir in die Relegation müssen“, erklärt Mihael Knezovic.

Keine Zweifel an der Wahrnehmung des Aufstiegsrechts

Die Frage, ob die Mannschaft die sportliche Herausforderung in der Kreisliga A annehmen wird, stellt sich für den Trainer überhaupt nicht. Das erarbeitete Recht wird mit Stolz und Entschlossenheit wahrgenommen. Auf die Frage nach dem Aufstiegsrecht antwortete der Coach kurz und unmissverständlich: „Auf jeden Fall.“

Kontinuität und die Integration der eigenen Jugend

Die Kaderplanungen für die neue Spielzeit laufen bereits an, wobei der Verein auf eine gesunde Mischung aus bewährten Kräften und Talenten setzt. „Bis jetzt werden wir nur einen Spieler verlieren. Adrian beendet seine aktive Laufbahn. Ein paar Zugänge sind in der Pipeline. Aber vor allem freue ich mich, die Jungs aus der A-Jugend in unser Team zu integrieren. Einige von den Jungs haben uns schon diese Saison unterstützt und sind auch schon ein fester Bestandteil unserer Mannschaft“, erörtert Mihael Knezovic die personelle Situation.

Mit Respekt und harter Arbeit gegen den Abstiegskampf

Für die neue Saison 2026/2027 blickt der Trainer mit Realismus, aber auch mit großem Kampfgeist auf die neuen Gegner. Das Ziel ist klar definiert, um sich schnellstmöglich an das höhere Niveau anzupassen: „Wir wollen nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Uns ist bewusst, dass es nicht leicht wird, aber wir werden alles dafür tun, um auf das richtige Level zu kommen.“