Der TSV Wipshausen (12., 33 Punkte) legte im letzten Saisonspiel die Grundlage für einen Heimsieg und besiegte den MTV Hondelage (5., 43 Punkte) mit 3:1. Bereits nach 34 Minuten war die Partie durch Treffer von Bamberg (15.), Filbrandt (31.) und Böttcher (34.) praktisch entschieden.
Hondelage fand in der ersten Halbzeit kaum Zugriff auf das Spiel und geriet früh deutlich ins Hintertreffen. Trainer Rafael Schindzielorz machte im Anschluss vor allem die fehlende Spannung für den Auftritt seiner Mannschaft verantwortlich: „Für uns ging es komplett um nichts mehr. Das hat man in der ersten Halbzeit auch gesehen. Da waren wir einfach nicht da.“
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der MTV stabiler und kam besser in die Partie. Broders verkürzte in der 55. Minute auf 1:3, weitere Chancen blieben jedoch ungenutzt. Wipshausen kontrollierte in der Folge das Ergebnis und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.
Schindzielorz sah zwar eine Leistungssteigerung, verwies aber zugleich auf strukturelle Probleme zum Saisonende: „Zweite Halbzeit sind wir besser ins Spiel gekommen und hatten die besseren Chancen. Uns sind am Ende der Saison die Spieler ausgegangen, die wir auch nicht mehr ersetzen konnten.“
Saisonfazit: Platz fünf als Erfolg – aber mit Einschränkungen
Trotz der Niederlage beendet Hondelage die Spielzeit auf Rang fünf und damit im oberen Tabellendrittel. Schindzielorz zog insgesamt ein positives, aber differenziertes Fazit: „Wir haben unser Ziel unter den ersten fünf erreicht. Von daher bin ich zufrieden, hätten aber auch noch ein, zwei Plätze besser sein können.“
Besonders die fehlende Konstanz gegen tiefstehende Gegner sieht der Trainer als Entwicklungsfeld: „Wir müssen es einfach schaffen, gegen die unteren Gegner zu gewinnen. Da tun wir uns öfter mal schwer.“
Für den MTV endet die Saison damit im gesicherten Mittelfeld der Spitzengruppe – mit einem letzten Spiel, das die Belastungen einer langen Spielzeit noch einmal deutlich sichtbar machte.