2026-04-10T07:15:08.667Z

Allgemeines

"Wir haben ihnen zu viel Raum gegeben"

Tabellenelfter setzt sich beim abgeschlagenen Schlusslicht verdient durch

von red · Heute, 11:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Nückel/Steinmann

Der VfB Peine hat seine Pflichtaufgabe erfüllt und beim Tabellenletzten SV Teutonia Groß Lafferde mit 3:0 gewonnen. Während die Gäste wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln, bleibt Lafferde mit nur sechs Zählern abgeschlagen am Tabellenende.

Klare Verhältnisse in der Tabelle – und auf dem Platz

Die Ausgangslage vor der Partie spiegelte sich im Ergebnis wider. Der VfB Peine verbessert sich durch den Auswärtssieg auf 22 Punkte und festigt damit Rang elf. Der SV Teutonia Groß Lafferde bleibt nach der 16. Saisonniederlage mit lediglich sechs Punkten Tabellenletzter.

In der ersten Halbzeit kontrollierte der VfB Peine weite Strecken der Partie, ohne jedoch durchgehend zwingend zu wirken. Dennoch nutzten die Gäste ihre Möglichkeiten effizienter. Lafferde-Kapitän Paul ordnet ein: „Wir sind vor allem in der ersten Halbzeit gar nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen, haben ihnen zu viel Raum gegeben."

Ersin Arayici erzielte in der 30. Minute die Führung und belohnte eine Phase, in der Peine mehr Zugriff auf das Spiel hatte. Weitere Möglichkeiten blieben zunächst ungenutzt, sodass es mit einer knappen, aber leistungsgerechten Führung in die Pause ging.

Lafferde steigert sich – Peine bleibt effizient

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der Tabellenletzte verbessert. Groß Lafferde erhöhte den Druck und kam zu mehreren Abschlüssen, ohne jedoch zum Ausgleich zu kommen.

Kapitän Tim Paul ordnete die Phase entsprechend ein: „In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich besser gespielt. Die ersten 15, 20 Minuten haben wir VfB ganz gut unter Druck setzen können.“ Die mangelnde Chancenverwertung blieb jedoch ein entscheidender Faktor. „Wir hatten drei, vier vernünftige Chancen, die wir leider nicht machen“, so Paul.

Stattdessen nutzte Peine eine seiner Gelegenheiten konsequent: Murat Aslan erhöhte in der 70. Minute auf 2:0.

In der Schlussphase öffnete Groß Lafferde die Defensive, um noch einmal heranzukommen. Die Gastgeber kamen durchaus zu Möglichkeiten, scheiterten jedoch mehrfach. „Wir hatten die dicke Chance zum Anschlusstreffer, die der Torwart sehr gut gehalten hat, und haben noch den Pfosten getroffen“, erklärte Paul.

Auf der Gegenseite blieb Peine trotz ausgelassener Konterchancen gefährlich. In der Nachspielzeit setzte Can Kocak mit dem 3:0 (90.+1) den Schlusspunkt.

Trotz zwischenzeitlicher Ausgeglichenheit bewertet Lafferdes Kapitän den Spielausgang eindeutig: „Verdienter Sieg für VfB Peine. Gar nicht mal, weil sie so überragend gespielt haben, sondern weil wir es einfach viel zu einfach gemacht haben.“ Peine überzeugte insbesondere in der Offensive durch Kombinationen und individuelle Aktionen. „VfB hat sich offensiv sehr spielfreudig gezeigt“, sagte Paul.

Für den SV Teutonia Groß Lafferde bleibt die Situation unverändert schwierig. Mit nur sechs Punkten und nun 20:77 Toren ist der Rückstand auf die Konkurrenz deutlich.

Der VfB Peine hingegen verschafft sich im engen Tabellenkeller etwas Luft. Angesichts der Konstellation war der Auswärtssieg nicht nur erwartbar, sondern für die Gäste auch von großer Bedeutung.