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Winterthurs U21 braucht erneut einen Trainer

Cantaluppi verlässt den Verein

von Redaktion regional-fussball.ch · 04.06.2026, 09:27 Uhr · 0 Leser

Neues Team für Gianluca Frontino +++ Zürcher Erstliga-Gegner wechselt Trainer +++ AS Castello geht freiwillig in 2. Liga +++ Vertragsverlängerung bei YF Juventus

FC Winterthur: Cantaluppi wechselt zurück nach Basel. Der FC Winterthur muss sich erneut auf die Suche nach einem U21-Trainer machen: Mario Cantaluppi verlässt die Schützenwiese per sofort und kehrt zum FC Basel zurück. Dort wird der frühere FCB-Spieler Assistenztrainer im Staff des Cheftrainers Stephan Lichtsteiner (er war zuvor Coach bei Wettswil-Bonstetten). Cantaluppi hatte die Winterthurer U21 erst im vergangenen November übernommen, nachdem Jonas Uebersax ins Trainerteam der ersten Mannschaft aufgerückt war. Unter seiner Leitung beendete die FCW-U21 die Erstliga-Saison in der Gruppe 3 auf Rang 9. Beim FC Basel ersetzt der 52-Jährige den bisherigen Assistenztrainer Matthias Kohler. Die Basler erhoffen sich von Cantaluppi zusätzliche Erfahrung und «rotblaue DNA».

FC St. Gallen: Beringen-Spieler Frontino übernimmt die U21. Im Nachwuchs des FC St. Gallen kommt es zu einer Trainerrochade: Gianluca Frontino übernimmt auf die neue Saison hin die in der 1. Liga spielende U21 und folgt damit auf Damian Senn, der künftig die U19 betreut. Frontino war im vergangenen Sommer vom Promotion-League-Klub SC Kriens nach St. Gallen gewechselt. Der 36-Jährige spielte in der laufenden Saison zudem regelmässig für den FC Beringen in der 2. Liga. Seine Trainerlaufbahn begann er 2019 beim FC Diessenhofen, ehe er 2021 zur SV Schaffhausen wechselte. Danach war der Ex-Profi als Assistent beim Challenge-League-Team von Wil tätig und arbeitete kurzzeitig auch beim FC Zürich. Über den SC Kriens führte dann sein Weg zum FC St. Gallen.

Zug 94: Piserchia für Oenen. Der Erstligist Zug 94 stellt die Weichen für die kommende Saison: Erminio Piserchia übernimmt beim aktuellen Tabellenzehnten der Gruppe 2. Er folgt auf den in der Region Zürich bekannten Vural Oenen, der im letzten Sommer nach dem Wiederaufstieg in die 1. Liga übernommen hatte. Der 62-jährige Piserchia trainierte in seiner Laufbahn zahlreiche Teams im Amateurbereich und war zudem Assistenztrainer beim FC Aarau, bei den Young Boys sowie bei den Grasshoppers. Bei YB betreute er die erste Mannschaft zeitweise auch interimistisch als Cheftrainer. Darüber hinaus leitete Piserchia die Nachwuchsabteilungen bei YB und GC. Zuletzt war er als Gesamtverantwortlicher Sport bei Concordia Basel tätig. Als Spieler stand er zwischen 1983 und 1991 unter anderem für GC, St. Gallen und Lugano in der höchsten Schweizer Liga im Einsatz.

Kein Interregio-Fussball mehr bei AS Castello. Der Tessiner Verein AS Castello zieht sich nach nur einer Saison wieder aus der 2. Liga interregional zurück. Der Tabellenneunte der Gruppe 4 hat seinen Rückzug angekündigt – offenbar aus finanziellen Gründen. Die Auswirkungen betreffen direkt die Abstiegsregelung: Statt wie ursprünglich vorgesehen 17 Teams steigen aus den fünf Gruppen nun nur noch 16 Mannschaften ab. Neben den jeweils drei Gruppenletzten trifft es damit lediglich noch den schlechtesten Viertletzten aller Gruppen. Aus Zürcher Sicht bleibt die Situation für zwei Klubs angespannt. In der Gruppe 3 befinden sich FC Dübendorf und FC Bülach weiterhin in prekärer Lage. Noch nicht endgültig gerettet ist auch der FC Schaffhausen II in der Gruppe 5. Die Munotstädter verschafften sich jedoch am Samstag mit dem ersten Rückrundensieg gegen Chur 97 etwas Luft im Abstiegskampf.

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YF Juventus: Toko bleibt im Staff. Kontinuität beim Erstligisten SC YF Juventus: Toko Nzuzi wirkt auch kommende Saison im Trainerstaff des souveränen Leaders der Gruppe 3. Unabhängig davon, ob die Rückkehr in die Promotion League gelingt oder YF in den Aufstiegsspielen scheitert, bleibt der 35-jährige Ex-Profi – unter anderem für die Grasshoppers und St. Gallen aktiv – den Stadtzürchern erhalten. Wie der Verein mitteilt, habe Toko in kurzer Zeit viel bewegt und die Mannschaft sportlich weiterentwickelt.

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