2025-12-03T05:51:34.672Z

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Winterpause kommt für TSV Pentenried zur Unzeit – Kantersieg für TSV Hechendorf

Kreisklasse 1 kompakt

Kreisklasse 1 kompakt: Der TSV Pentenried feierte einen Kantersieg: Auch der TSV Hechendorf überzeugt in Landsberied und setzt seine Erfolgsserie fort.

TSV Geiselbullach II – TSV Pentenried 0:5 (0:1) Tore: 0:1 P. Neumann (34.), 0:2 Wadlinger (58.), 0:3 P. Neumann (64.), 0:4 Papelitzky (82.), 0:5 Irzinger (84.)

Nach dem famosen Rückrundenstart mit zwei Siegen bei 11:1-Toren ist es fast ein bisschen schade, dass sich die Pentenrieder am Samstag in die Winterpause verabschieden. „Wir werden uns jetzt ein bisschen fit halten und dann nach der Winterpause noch mal richtig angreifen“, verkündete TSV-Coach Stefan Suchanke. Beim abstiegsbedrohten Aufsteiger zeigten die Römerfelder noch mal ihr ganzes Offensivpotenzial mit ihren schnellen Angreifern.

Dabei glänzte besonders Björn Papelitzky als Torschütze und zweimaliger Vorlagengeber. Doch auch Paul Neumann, Matteo Wadlinger und Constantin Irzinger stockten ihr Konto auf. Einen Anteil am deutlichen Erfolg hatte auch Torwart Jan Krohn, der ein paar gute Paraden zeigte und seinem Team damit im 15. Saisonspiel der Pentenrieder die erste Begegnung ohne Gegentor ermöglichte. „Die Defensivbilanz muss natürlich besser werden, wenn wir noch ganz vorne angreifen wollen“, konstatierte Suchanke.

FC Landsberied – TSV Hechendorf 2:7 (2:4) Tore: 0:1 Kriebel (6., Eigentor), 1:1 Gschlößl (20., Eigentor), 1:2 Jünger (33.), 1:3 Jünger (35.), 1:4 Jünger (37.), 2:4 Felbinger (45.+2), 2:5 T. Dayik (48.), 2:6 Huber (52., Foulelfmeter), 2:7 Stupp (60.)

Florian Weißleder war hin- und hergerissen. „Einerseits haben wir gerade einen richtig guten Lauf, andererseits war es jetzt auch eine lange Zeit, von Juli an immer Dienstag und Donnerstag am Trainingsplatz zu stehen“, sagte der Trainer des TSV Hechendorf nach dem letzten Match vor der Winterpause. In Landsberied feierten die Hechendorfer ihren dritten Sieg in Folge – und das auf beeindruckende Art und Weise. „Die Mannschaft spielt jetzt so, wie wir das wollen“, sagte Weißleder.

Nach kuriosem Beginn mit zwei Eigentoren nach Rückspielen auf den jeweiligen Keeper kam der große Auftritt von Wirbelwind Lasse Jünger. Gegen hoch verteidigende Hausherren konnte er seine Schnelligkeit ausspielen. Innerhalb von fünf Minuten gelang Jünger ein lupenreiner Hattrick. Landsberied konnte zwar noch einmal verkürzen, doch die Gäste entschieden die Partie in der ersten Viertelstunde nach der Halbzeitpause.

SF Breitbrunn – VfL Egenburg 3:1 (2:0) Tore: 1:0 Eisele (18.), 2:0 Wagner (45.+1), 3:0 Eisele (70.), 3:1 (83.)

Der Trainer privat verhindert, der Abteilungsleiter im Vereinsheim mit Duschen nach dem Match der zweiten Mannschaft, in dem er selbst mitgespielt hatte, beschäftigt. „Das Zuschauen machen meine Nerven eh nicht so mit“, sagte Breitbrunns Fußballchef Martin Steigenberger. Als er endlich einen Blick aufs Spielfeld wagte, führten die Breitbrunner bereits mit 2:0. Nach Samuel Eiseles schön herausgespieltem Treffer zum 3:0 in der 70. Minute schien der Bann nach fünf sieglosen Begegnungen endlich gebrochen.

Doch Egenburg kam noch einmal zurück. „Nach dem 3:1 mussten wir schon noch etwas zittern“, berichtete Steigenberger. Doch die Sportfreunde brachten den Vorsprung über die Zeit. „Endlich haben wir uns mal belohnt“, freute sich Steigenberger. Nun müssen die Breitbrunner noch zwei Wochen warten, ehe die abschließende Partie beim Schlusslicht in Germering ansteht. „Es ist nicht einfach, aber wir werden mit diesem Sieg im Rücken die Spannung hochhalten. Wir brauchen die Punkte“, sagte Steigenberger.

TSV Alling – Gautinger SC 2:1 (1:1) Tore: 1:0 Reitberger (6.), 1:1 Fichtel (17.), 2:1 Zeug (85.) – Zeitstrafe: Baur/Alling (40., Schubsen) – Gelb-Rot: Aufhauser/GSC (67., wdh. Foulspiel)

Wieder einmal haben sich die Fußballer des Gautinger SC ordentlich verkauft, doch wieder einmal standen sie am Ende mit leeren Händen da. „Wir konnten nicht nur mithalten, sondern waren eigentlich sogar die bessere Mannschaft“, haderte GSC-Kapitän Julian Feser nach der 1:2-Niederlage beim TSV Alling. Die Gautinger machten sich mal wieder durch einen individuellen Fehler, diesmal von Feser selbst, das Leben schwer. Florian Fichtel gab nach dem frühen Rückstand allerdings die richtige Antwort.

Kurz vor der Halbzeitpause hätten die Gäste einen Platzverweis für angemessen erachtet, der Unparteiische beließ es jedoch bei einer Zehnminutenstrafe. „Das war eine Tätlichkeit“, so Feser. Mit Gelb-Rot vom Platz flog dagegen wegen eines unnötigen Einsteigens der Gautinger Lukas Aufhauser. In Unterzahl fing sich der GSC noch ein zweites Gegentor, und eine gute Ausgleichschance Justin Galtiers wurde wegen Abseits‘ zurückgepfiffen.

Aufrufe: 010.11.2025, 08:28 Uhr
Tobias HuberAutor