2026-03-13T07:45:35.464Z

Spielbericht

Winterbachs Heimserie gerissen

Landesligist SV Winterbach hat den erhofften Befreiungsschlag verpasst und musste sich auf eigenem Platz Kirchheimbolanden 2:3 beuge

von Jochen Werner · Heute, 20:19 Uhr · 0 Leser
Niederlage für Winterbach gegen Kibo.
Niederlage für Winterbach gegen Kibo. – Foto: Gregor Wurdel (Archiv)

Winterbach. Die Heimserie ist beendet, der erhoffte Befreiungsschlag gelang nicht. Nach sieben Spielen ohne Heimniederlage musste der SV Winterbach gegen den SV Kirchheimbolanden am Sonntag die erste Pleite hinnehmen. „Wir haben leider den einen Fehler zu viel gemacht“, bilanzierte ein gesundheitlich angeschlagener Trainer Torben Scherer. Am Ende hieß es auch deshalb 2:3 aus seiner Sicht, weil das Team vom Donnersberg zweimal binnen Sekunden nach Gegentoren zurückschlug.

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Der SVW wollte eine Reaktion auf das klare 0:5 in Rodenbach am vergangenen Wochenende zeigen. Entsprechend ging die Truppe vor gut 100 Zuschauern bei ersten Auftritt des Jahres am heimischen Felsen zu Werke. Nach einem Standard reagierte Sebastian Fett am schnellsten und schaffte die frühe Führung (11.). Die Freude war jedoch nur kurz. Einen langen Ball bekam die Abwehr nicht verteidigt, Felix Reißmann traf umgehend zum Ausgleich (13.).

Das Gleiche vier Minuten später: Erneut ging der SVW in Front, diesmal profitierte er von einem Eigentor von Christoph Leber. Danach: Anstoß, langer Ball, das Foul im Strafraum, der Pfiff und erneut Reißmann mit dem Treffer (18.). Dass schließlich ein Abpraller nach einem Freistoß, der nach Scherers Worten keiner war, den Henrik Hillesheim (73.) aber verwandelte, das Spiel entschied, passte zum für den SVW sehr unglücklichen Geschehen. Denn insgesamt konnte die Elf vom Felsen immer wieder gut umschalten, traf dann aber in letzter Situation die falschen Entscheidungen oder agierte nicht zwingend genug.

„Heute waren wir dreimal extrem blauäugig und unglücklich im Abwehrverhalten“, analysierte Scherer, der ähnlich wie sein Team nach der Begegnung „extrem enttäuscht“ war, „auch wenn das, was wir auf den Platz gebracht haben, im Vergleich zur letzten Woche fast schon ein Quantensprung war.“ Dass die Winterbacher in der Schlussphase zu zehnt zu Ende spielen mussten, weil sich Maximilian Stumm verletzte und kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung stand, erklärte die Situation auch. Am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) muss der SV Winterbach beim Tabellenzweiten VfR Baumholder antreten.

SV Winterbach: Keßler – Reidel (74. Secker), Blaum, Zimmermann, Leister (87. Stork), Stumm – Fett, Görlek (74. Keim)– E. Becker, L. Becker (87. Götz) – Pfenning.