
Region. Zwei Unentschieden waren die herausragenden Ergebnisse der Landesliga-Mannschaften in der Region. Vor allem Ali Cakici als Trainer der SpVgg Ingelheim konnte dabei .dem Spieltag Positives abgewinnen. Kein Wunder. Seine Mannschaft traf auf die Zweite seines Ex-Vereins, der TuS Marienborn. Und trennte sich schiedlich-friedlich 2:2. Rückschläge hinnehmen mussten im Westen der SV Winterbach und der TuS Hackenheim.
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„Es sind alles meine Freunde. Wir sind super beieinander.“ Cakici blickte im Nachhinein auf eine „verrückte Partie, die von beiden Mannschaften sehr offen geführt wurde.“ Gleichermaßen gab es auch immer wieder Fehler, die dem jeweiligen Gegner Chancen ermöglichten. „Wir haben mit einem Kraftakt ein Unentschieden herausgeholt.“ Das ging dann auch alles in allem komplett in Ordnung. Thiemo Stavridis (35.) und der eingewechselte Ilker Yüksel (87.) hatten die Führungen der Gäste jeweils ausgeglichen. Cakici bedauerte, dass es seiner Truppe nicht gelungen war, die gute Anfangsphase in Tore umzumünzen, stattdessen war die SpVgg immer wieder in die Bredouille gekommen. „Alles ist Kopfsache bei den Jungen“, wusste der 59-Jährige mit Blick auf den Aha-Effekt. Mut machte ihm, dass alle Einwechslungen fruchteten und letztendlich zum Erfolg führten.
Niederlage Nummer zwei nach einem tollen Start. „In der letzten Woche war ich definitiv enttäuschter“, bilanzierte TuS-Spielertrainer Tim Hulsey nach der Begegnung beim neuen Tabellenprimus. Alle Feldspieler plus Keeper Christoph Grimm hätten eine gute Partie gemacht. Oder, anders ausgedrückt: „Es war ein richtig geiles Auswärtsspiel.“ Allerdings eines, in dem sich der TuS das Leben durch individuelle Fehler selbst schwer machte. „Wir wollten keine Bälle zurück zum Torwart spielen, sie lieber ins Seitenaus kloppen“, so Hulsey. Allein: Die Gegentore Nummer zwei und drei fielen dann, weil der gegnerische Stürmer eben den Fuß in den Rückpass bekam, Torwart Grimm keine Abwehrchance ließ. „Sie waren brutal effektiv, denn sonst haben wir nichts zugelassen“, so Hulsey. Umgekehrt hatten Pierre Merkel und Benjamin Stellpflug, der bei seiner Startelf-Premiere gleich den Führungstreffer erzielt hatte (2.), mehrfach die Chance, das Ergebnis positiv für den TuS zu gestalten. „Benjamin war immer brandgefährlich, das hat mir richtig gut gefallen.“ Auch nach dem 1:2-Rückstand habe seine Elf mehrere Hundertprozentige gehabt, berichtete Hulsey, für den am Ende eines zählte: „Wir trainieren gut, sind fleißig und wissen, dass wir am Ende belohnt werden.“
Fünftes Spiel, fünfte Pleite, letzter Platz. Dabei war für den SV Winterbach am heimischen Felsen im Duell mit dem SC Hauenstein lange Zeit alles im Rahmen, nicht nur nach dem 1:2 durch Sebi Fett (32.). Vor allem, als Marius Reidel nach dem schönsten Spielzug der gesamten Partie das 2:3 gelungen war (62.). Danach allerdings fiel die Elf vom Felsen wieder in alte Fehler. „Auf der einen Seite ist es bei uns Kopfsache, sind wir zu langsam und zu behäbig. Auf der anderen Seite wissen die Gegner, wie wir spielen“, versuchte SV-Coach Torben Scherer das Ergebnis zu begründen.
„Die erste Halbzeit war schwierig, danach haben wir es super gemacht.“ SG-Spielertrainer Luca Redschlag war vom Auftritt seiner Elf insgesamt zufrieden. Im ersten Abschnitt nutzte die Heimmannschaft die eine Gelegenheit zur Führung (Yannick Mahl, 33.), nach Wiederanpfiff bewies das Team von der Nahe Moral, kam durch Belmin Kurpejovic (87.) zum hochverdienten Ausgleich. „Es ist ärgerlich, weil wir die erste Hälfte verschlafen haben.“ Für Redschlag gab es trotzdem keinen Grund, Trübsal zu blasen. Sieben Zähler nach fünf Spielen sind für den Aufsteiger ein Top-Ergebnis.