
Fortuna Köln hat vor dem Spitzenspiel bei Rot-Weiß Oberhausen für klare Verhältnisse gesorgt und ein deutliches Zeichen der Kontinuität gesetzt. Der Tabellenführer der Regionalliga West hat den Vertrag mit Matthias Mink langfristig verlängert. Der 58-Jährige bleibt dem Traditionsverein aus der Kölner Südstadt damit weiterhin in seiner bewährten Doppelrolle als Cheftrainer und sportlicher Leiter erhalten.
„Vielen Dank für das Vertrauen, das in mich gesetzt wird. Es ist für mich ein außergewöhnliches Privileg, hier arbeiten zu dürfen. Ich bin unglaublich stolz, mit diesem großartigen Team und diesem besonderen Verein die Zukunft zu gestalten. Es ist schon Wahnsinn, wie viel Zuspruch und Wertschätzung wir in den letzten Wochen und Monaten erhalten haben. Toll, dass ich diesen besonderen Weg weiter mitgehen darf“, erklärte Mink nach der Vertragsunterzeichnung.
Mink, gebürtig aus Villingen, ist eng mit Fortuna Köln verbunden. Bereits im Januar 2022 kehrte er an seine alte Wirkungsstätte zurück und übernahm zunächst die U23. Mit einer starken Rückrunde führte er die Mannschaft in letzter Minute zum Klassenerhalt in der Mittelrheinliga. Im April desselben Jahres folgte der nächste Vertrauensbeweis, als er zum sportlichen Leiter der Profis berufen wurde. Seit März 2024 steht Mink zudem als Cheftrainer an der Seitenlinie der ersten Mannschaft.
In seiner Doppelfunktion prägt er die sportliche Ausrichtung des Vereins entscheidend. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Verzahnung zwischen dem Regionalliga-Team und den Nachwuchsmannschaften des Leistungszentrums unter der Leitung von Timo Westendorf. Darüber hinaus bringt sich Mink künftig auch in der Trainerausbildung ein und wird als Lehrwart seine Erfahrung an die nächste Generation weitergeben.
Fortunas Präsident Hanns-Jörg Westendorf unterstrich die Bedeutung der Vertragsverlängerung: „Wir freuen uns sehr über die Vertragsverlängerung mit Matthias. Seine Erfolge sprechen für sich, er hat ein schlagkräftiges Team geformt. Schon im Trainingslager in der Türkei haben wir sehr gute Gespräche geführt und dabei weitgehend Einigkeit erzielt. Mein Dank gilt auch Rafael Iborra, der die Gespräche im Vorstand hervorragend begleitet hat.“
Auch als Spieler ist Mink untrennbar mit der Fortuna verbunden. Zwischen 1992 und 1999 absolvierte er 156 Spiele in der 2. Bundesliga für den Verein. Von 2007 bis 2011 stand der Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz bereits als Cheftrainer an der Seitenlinie. Nach dem Aufstieg aus der Mittelrheinliga folgten drei Jahre in der NRW-Liga, ehe im vierten Jahr der Sprung in die Regionalliga gelang. Weitere Trainerstationen führten ihn unter anderem zu Bayer Leverkusen II, Hessen Kassel, Steinbach Haiger und dem FC Homburg, bevor er erneut in die Südstadt zurückkehrte.
Geschäftsführer Niklas Müller bringt es auf den Punkt: „Matthias Mink ist Fortuna durch und durch. Das spürt man jeden Tag. Er nimmt die Herausforderungen an, arbeitet mit großem Einsatz und hoher Fachkompetenz und ist ein unverzichtbares Bindeglied zwischen Mannschaft, Nachwuchs und Verein.“