
Der 26. Spieltag der Verbandsliga Nord brachte aus nordhessischer Sicht Gewinner und Verlierer. TSV Wabern gewann das direkte Duell beim Lichtenauer FV und kletterte auf Rang vier, KSV Hessen Kassel II festigte die Tabellenführung mit einem klaren Heimsieg gegen Barockstadt II. Dagegen geriet SC Willingen nach dem Kellerduell gegen Eichenzell unter Druck und fiel auf den ersten direkten Abstiegsplatz zurück.
Spiel gedreht
Klei/Hun/Doh geriet gegen das Schlusslicht zunächst in Rückstand, reagierte aber stark. Noch vor der Pause drehten Florian Baldauf und Jakub Swinarski die Partie, danach sorgten Ruslan Wagner, Johannes Jank und Jonathan Schäfer für klare Verhältnisse. Für die Gastgeber war es der erwartete, aber auch notwendige Heimsieg.
Vierter Sieg in Folge
Der TSV Wabern bleibt die Mannschaft der Stunde. Beim Lichtenauer FV reichte ein frühes Tor von Martin Mühlberger zum 1:0, weil die Defensive der Gäste den Vorsprung konsequent verteidigte. Mit dem Auswärtssieg zog Wabern in der Tabelle an Lichtenau vorbei und steht nun auf Rang vier.
Zurück auf einem Abstiegsplatz
Für den SC Willingen war das 2:3 gegen Eichenzell ein herber Rückschlag. Vor allem individuelle Fehler kosteten den Upländern entscheidende Punkte. Trotz dessen, dass es noch kein Endspiel war fiel Willingen auf den ersten direkten Abstiegsplatz in der Tabelle zurück. Der späte Anschlusstreffer von Florian Heine änderte daran nichts mehr.
Punkt in Unterzahl
Calden/Meimbressen spielte nach Gelb-Rot gegen Dorian Bojic lange in Unterzahl und stand trotzdem kurz vor einer Niederlage. Erst Hannes Dittmar traf in der 90. Minute noch zum 2:2 gegen Flieden. Im Abstiegskampf war das für den Aufsteiger ein wichtiger Zähler.
Nur kurz mitgehalten
Der OSC Vellmar lag gegen Steinbach früh 0:2 hinten und rannte damit sofort einem Rückstand hinterher. Zwar verkürzte Enver Maslak noch einmal auf 1:2, fast im Gegenzug stellte Homan Halimi aber den alten Abstand wieder her. Unter dem Strich blieb für den OSC eine klare 1:4-Heimniederlage.
Pflicht erfüllt
Der FSV Dörnberg ließ gegen den Vorletzten Hofbieber nichts anbrennen. Melih Yilmaz, Toni Dombai und Diart Ejupi sorgten schon vor dem späten Gegentor für eine beruhigende Führung. Damit bleibt Dörnberg oben dran und steht punktgleich mit Wabern nur knapp hinter Rang vier.
Wiederaufstieg vom Tisch
Für den FSV Wolfhagen gab es gegen Bad Soden einen Dämpfer. Nach torloser erster Halbzeit entschieden die Gäste die Partie binnen 19 Minuten durch Treffer von Spase Arsov und Admir Ljutic. Damit verpassten es die Wölfe, im Rennen um die oberen Plätze weiter Druck aufzubauen.
Keine Blöße
KSV Hessen Kassel II reagierte auf das Remis in Eiterfeld mit einem klaren 4:0 gegen Barockstadt II. Mann des Tages war Silas Hagemann mit drei Toren, ehe Lasse Schönewolf den Schlusspunkt setzte. Der Spitzenreiter baute damit seine Bilanz auf 58 Punkte aus und behauptete die Tabellenführung souverän.