2026-03-25T14:09:28.761Z

Allgemeines

Willi Petz hört als Peising-Coach auf

Die Wege des Kreisligisten und seines Trainers trennen sich am Saisonende nach einem Jahr wieder

von Florian Würthele · Heute, 14:30 Uhr · 0 Leser
Willi Petz begibt sich bei der SG Peising auf Abschiedstour.
Willi Petz begibt sich bei der SG Peising auf Abschiedstour. – Foto: Florian Würthele

Bei der SG Peising / Bad Abbach II ist man auf Trainersuche für die Spielzeit 2026/27. Die Wege des Regensburger Kreisligisten und seines Coaches Willi Petz werden sich am Ende dieser Saison nach einem gemeinsamen Jahr schon wieder trennen. Dieser Schritt wurde bereits im Winter vereinbart, nachdem Petz seinen Wechselwunsch bei den Vereinsverantwortlichen hinterlegt hat. Die Mannschaft wurde beim gestrigen Donnerstagstraining darüber in Kenntnis gesetzt.

Peisings Abteilungsleiter Felix Rosenhagen gibt folgendes Statement ab: „Wir bedanken uns ausdrücklich bei Willi für die Arbeit und Energie, die er in dieser Saison für uns aufgebracht hat. Willi hat die Mannschaft zur laufenden Saison nach dem zweiten Kreisliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte übernommen. Schon im Sommer war allen Entscheidungsträgern bewusst, dass mit kleinem Kader und ohne Neuzugänge eine sportlich schwierige Phase bevorsteht. Willi hat sich der Sache mit viel Engagement angenommen, dafür gebührt ihm großer Respekt!“ Als gemeinsames Ziel für die Restsaison wurde der Klassenerhalt in der Kreisliga 2 ausgegeben. Eine Nachfolgelösung für die kommende Spielzeit werde, wie Rosenhagen informiert, aktuell noch geplant.

Willi Petz selbst verrät, dass er überlegt hatte, bereits im Winter einen Cut zu setzen. Zu den Beweggründen für seinen Abschied von der SG möchte er nicht groß ins Detail gehen: „Letztlich hat es nicht ganz so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt hatten.“ Sportlich erwischte die Mannschaft einen positiven Saisonstart, ehe sie mehr und mehr in eine Negativspirale geriet. Dies ist auch an Verletzungen festzumachen. Auf Relegationsplatz 13 überwinternd, ist aber noch alles drin und das rettende Ufer ist nur ein Pünktchen entfernt. Was Petz unbedingt betonen möchte: „Ich bedanke mich recht herzlich beim Verein, bei den Verantwortlichen und bei der Mannschaft. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen, das ist ein sehr gut geführter Verein. Womöglich bin ich einfach zum verkehrten Zeitpunkt gekommen.“ Petz, ein Fußballverrückter im positivsten Sinne, kann sich ein neues Engagement in der kommenden Saison vorstellen: „Ich habe weiterhin viel Lust was zu machen. Mein Herz hängt am Fußball. Es muss halt das Gefühl da sein, dass das Ganze interessant ist. Die Liga ist mir dabei total egal.“