2026-06-03T09:07:03.210Z

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Wildenroth siegt 1:0 in Maisach: Scheidl trifft in der 85. Minute

Kreisliga-Relegation

von Dirk Schiffner · Heute, 12:26 Uhr · 0 Leser
Der SC Maisach (grüne Trikots) hatte gegen Wildenroth das Nachsehen. Die erste Relegationspartie endete mit einer knappen Niederlage.
Der SC Maisach (grüne Trikots) hatte gegen Wildenroth das Nachsehen. Die erste Relegationspartie endete mit einer knappen Niederlage. – Foto: BOGDAN KRAMLICZEK
Die SpVgg Wildenroth gewinnt das Hinspiel der Kreisliga-Relegation beim SC Maisach knapp mit 1:0. Das Rückspiel am Samstag entscheidet über Auf- und Abstieg.

Noch ist alles offen in der Kreisliga-Relegation. Im Hinspiel siegte die SpVgg Wildenroth beim SC Maisach knapp, aber nicht unverdient mit 1:0 (0:0). Das Tor des Tages erzielte Maximilian Scheidl nach 85 Minuten. 550 Zuschauer sahen ein rassiges, intensives Duell mit einem späten Sieger.

„Auswärts zu Null, das nehmen wir mit“, zeigte sich Nils Hufschlag zufrieden. Wenngleich der Wildenrother Coach feststellte, dass das Spiel auch in eine andere Richtung hätte kippen können. Doch den Hausherren fehlte ein Knipser. „Ein Stürmer“, lautete die knappe Antwort von SCM-Coach Thomas Stehle auf die Frage, was denn gefehlt habe.

Eine Handvoll guter Einschussmöglichkeiten ließen die Maisacher ungenutzt. Aber auch Wildenroth ließ ebenfalls beste Torchancen ungenutzt. So scheiterte Scheidl nach acht Minuten an SCM-Keeper Leonhard Spicker. Ein Schuss von Lorenz Schorer wurde von einem Maisacher Abwehrbein in höchster Not geklärt (24.). Nach 28 Minuten segelte eine Freistoßflanke von Xaver Throm gefährlich durch den Maisacher Strafraum. Eine Direktabnahme von Schorer klatschte an den Pfosten (40.).

Maisach hatte zwei Torchancen: Ein Schuss von Dzenis Jusic wurde von der Linie gekratzt (17.). Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff von Referee Martin Holzhauser (Penzing) zwang Mica Oppmann Wildenroths Keeper Urban zu einer Glanzparade.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn hatten die Maisacher den Torschrei auf den Lippen, doch der Schuss von David Jakesevic wurde auf der Linie vom eigenen Mitspieler geblockt. Nach 72 Minuten klärte Abwehrrecke Julian Mayr in höchster Not vor dem einschussbereiten Afdal Tomangbe.

Der eingewechselte Jean-Philipp Rinklif hätte zum Held des Abends für Maisach werden können, doch der 22-Jährige jagte das Spielgerät aus Nahdistanz über das SpVgg-Gehäuse (84.). Auf der Gegenseite machte es der unermüdlich rackernde Scheidl besser und ließ den zahlreich mitgereisten Anhang doch noch jubeln. „Am Samstag wollen wir uns dann belohnen“, sagte Hufschlag. Aber auch Maisachs Cosch Stehle hat die Hoffnung noch nicht begraben.