2026-02-20T12:29:42.904Z

Spielbericht

Wildenroth dreht Niederlage in Remis – Fürstenfeldbruck siegt klar

Kreisklasse

von Stephanie Hartl · 08.09.2025, 09:00 Uhr · 0 Leser
Ausgeglichen: Der TSV Geiselbullach II (r.) holte gegen Breitbrunn ein 2:2-Unentschieden.
Ausgeglichen: Der TSV Geiselbullach II (r.) holte gegen Breitbrunn ein 2:2-Unentschieden. – Foto: Carmen Voxbrunner

Tabellenführer entgeht Pleite gegen Egenburg erst in der Nachspielzeit

Zittern bis zuletzt hieß es in Wildenroth. Landberied und Germering kassieren bittere Niederlagen. Schöngeising glänzt mit Kantersieg.

TSV Geiselbullach II – SF Breitbrunn 2:2 (0:1) – Den besseren Start in die Partie hatten eindeutig die Gäste aus Breitbrumm erwischt. Kurz vor der Pause fiel das 1:0 für des SF (40.). Nach dem Seitenwechsel sollte es noch etwas dauern, bis die Hausherren wieder in die Spur fanden, doch dann netzte Nils Schuhmann zum Ausgleich ein (54.). Doch die Breitbrunner hatten keine zehn Minuten später die passende Antwort parat und brachten sich wieder mit 2:1 in Front (62.). Lukas Böhmländer egalisierte erneut für Geiselbullach zum 2:2 (65.) und sicherte den Punkt.

FC Landsberied – SC Fürstenfeldbruck 1:6 (0:1) – Gegen dieses Brucker Bollwerk hatten die Gastgeber schlichtweg keine Chance. Gegen den SCF kam das Team von Trainer Wolfgang Bals komplett unter die Räder und somit die dritte Niederlage in der neunen Saison kassiert. Nach dem Treffer von Brucks Fabian Friedl zum 1:0 für die Gäste (22.), ging es in die Pause und danach kam die große Stunde von SCF-Trainer Nickoy Richter. Er markierte gleich zwei Tore hintereinander (21./22.) und brachte seine Elf somit gleich mit 3:0 in Front. Treffer Nummer vier der Gäste schob der 30-Jährige auch gleich noch hinterher (63.) und machte damit seinen lupenreinen Hattrick perfekt. Der Ehrentreffer von Landsberieds Alexander Felbinger kurz darauf zum 1:4 (65.) fiel da schon nicht mehr groß ins Gewicht. Außerdem waren die Brucker ja noch nicht satt. Maurizio Sommer (71.) und Sebastian Ptok (84.) schraubten das Ergebnis noch auf 6:1 für den SCF nach oben. Die Gelb-Rote Karte für SCF-ler Fabian Friedl (88.) war am Ende nur noch eine Randnotiz.

TSV Hechendorf – TSV Alling 0:1 (0:0) – Sechs Spiele, vier Siege- diese Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. In Hechendorf konnten die Allinger Sieg Nummer vier einfahren - und blieben das erste Mal ohne Gegentor. In einer durchgehend fairen Partie dauerte es lange, bis das erste Tor fallen sollte. Erst in der 73. Minute sollte es dann soweit sein. Nach einem weiten Einwurf legte Nicolas Neumair den Abpraller sauber ins linke Kreuzeck. „Wunderschönes Tor“, lobte Coach Sebastian Kiffer. Lob bekam auch der Unparteiische Michael Schmid, der - da waren sich die Trainer beider Teams einig - eine super Partie gepfiffen hat.

Gautinger SC – SV Germering 7:2 (4:2) – Das war eine Niederlage für das aktuelle Schlusslicht, die sicher weh tat. In Gauting wurde die Elf von Trainer Christian Patsch regelrecht abgewatscht und kassierte eine bittere 7:2-Niederlage. So lagen die Gäste schon mit 0:3 zurück, ehe das erste Tor für Germering fiel. Jonas Hetmann erzielte den Anschlusstreffer zum 1:3 (30.) Gauting markierte das 4:1 dann kam das zweite Tor für Germering durch Pascal Esser (42.). Danach waren jedoch wieder die Gautinger am Zug, schossen das 5:2. (53.) Danach dezimierte sich Germering selbst und das sogar zweifach. Denn sowohl Enzo Maric als auch Maxi Patsch mussten mit Gelb-Rot vom Feld (57./69.). Danach hatten die Gautinger Gastgeber allzu leichtes Spiel und kamen in doppelter Überzahl noch zu zwei Toren (73./85.).

TSV Pentenried – FC Puchheim 2:1 (2:0) – Die rote Laterne bleibt beim FC Puchheim. Das Liga-Schlusslicht wartet immer noch auf den ersten Punkt in dieser Spielzeit. Auch in Pentenried sollte es nicht klappen. Und lange sah es aus danach aus, als würde Puchheim nicht einmal ein einziges Tor gelingen. Erst in der Schlussphase war es dann soweit: Erjon Dragusha schob zum 1:2-Anschlusstreffer ein (90.).

VfL Egenburg – SpVgg Wildenroth 4:4 (3:1) – An dieses Spiel wird man sich wohl noch lange erinnern. Zum einen, weil sich der Tabellenführer Wildenroth von einem 1:4-Rückstand zu einem 4:4-Unentschieden gekämpft hatte. Zum anderen auch, weil die Gäste reihenweise Chancen liegen ließen auf dem Weg zum Remis und die Partie eigentlich, was das angeht, hätten locker gewinnen müssen. Gut gestartet waren die Wildenrother allemal. Ender Dag schob früh zum 1:0 ein (13.). „Ein sehr schönes Kopfball-Tor“, lobte Teamsprecher Jürgen Throm. Doch danach lief alles schief, was nur schief laufen konnte. Vor dem Wildenrother Tor im Gewühl führte ein Foul zum Strafstoß und der dann zum Ausgleich (22.). Es folgte ein laut Throm „unnötiges Tor“ zum 1:2 (36.). Und ein weiteres nach einer Ecke zum 1:3 (60.). Doch nach der Pause hatte Coach Nils Hufschlag klug gewechselt, was sich dann auszahlen sollte. Maxi Scheidl traf zum 2:4 (66.). Ender Dag zum 3:4 (74.) und in der Nachspielzeit dann Tristan Umkehrer zum 4:4 (95.)

SC Schöngeising – 1. SC Gröbenzell 5:1 (1:1) – die Gäste durften den ersten Treffer der Partie bejubeln, als Felix Scheibner einnetzte (19.). Doch danach waren nur noch die Hausherren am Zug - und am Jubeln. Fünfmal wurde es danach noch richtig laut im Stadion. Marcel Berger hatte kurz vor der Pause ausgeglichen (45.). Nach dem Seitenwechsel brachte Berger seine Elf in Front (65.). Danach erhöhte Ilyas Kayikci auf 3:1 (74.). Lukas Wesinger sorgte für das 4:1 (78.). Der Schlusspunkt wurde gesetzt vom Dreifach-Torschützen Berger (88.).