
Das lange Warten hat ein Ende: Am Dienstagabend stellte Oberligist SV Westfalia Rhynern den ersten Neuzugang für die Saison 2025/26 vor. Johannes Thiemann wechselt vom Ligagegner SG Finnentrop/Bamenohl zur Westfalia trifft dort auf einige alte Bekannte.
Erst im letzten Sommer war der 26-jährige Angreifer nach sechs Jahren in der Westfalenliga beim SC Neheim zur SG Finnentrop/Bamenohl gewechselt. Große Eingewöhnungszeit brauchte er in der Oberliga nicht, war unter Trainer Jonas Ermes auf Anhieb gesetzt und ist bislang mit elf Scoren hinter Eren Albayrak der torgefährlichste Akteur am Schloss Bamenohl.
"Wir freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat. Er passt menschlich hervorragend in unsere Truppe. Und sportlich wird er uns mit seiner Technik und seinen guten Standards verstärken", sagt Rhynerns Sportlicher Leiter David Schmidt über den ersten Neuzugang dem "Westfälischen Anzeiger".
Thiemann, der im bayerischen Traunstein nahe der österreichischen Grenzen aufgewachsen ist, genoss in den renommierten Fußballakademien von Red Bull Salzburg und Bayern München eine fußballerische Ausbildung auf höchstem Niveau. Nachdem es die Familie Thiemann aus beruflichen Gründen nach Nordrhein-Westfalen zog, schloss sich Johannes Thiemann dem NLZ von Borussia Dortmund an. Über die U19 von Borussia Dröschede, wo er als A-Jugendlicher schon dem Seniorenkader angehörte, fand der Angreifer 2018 den Weg nach Neheim, wo Thiemann bis heute lebt.
"Bei Rhynern steht das Thema Regionalliga im Raum. Ob das dieses Jahr noch oder in der Zukunft kappen wird, wird sich zeigen. Aber auf jeden Fall ist das eine Mannschaft, die oben in der Oberliga mitspielt. Und das möchte ich mir nicht entgehen lassen, das ist die Herausforderung", so Thiemann. "Außerdem hat sich Rhynern früh gemeldet und Interesse gezeigt. Und da die Gespräche gut waren, habe ich dann auch recht schnell zugesagt."
Bei Westfalia Rhynern wird Thiemann auf einige Weggefährte aus Neheimer Zeiten treffen. So wird der 26-Jährige auf den langjährigen Neheimer Trainer Alexander Bruchhage, seinen Assistenten Sebastian Rötz und die Ex-"Binnerfeld-Boys" Finn Schubert, der jüngst seinen Vertrag bei den Blau-Weißen um ein weiteres Jahr verlängert hat, und Lukas Wulf treffen.