2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
Gindorf (am Ball) ist der Leistungsträger für Aachen.
Gindorf (am Ball) ist der Leistungsträger für Aachen. – Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

Wieder Gindorf für Aachen, RWE mit Mühe gegen Schweinfurt

3. Liga: Alemannia Aachen springt aus der Abstiegszone, Rot-Weiss Essen schließt nach oben auf, die TSG Hoffenheim II zeigte einen langen Atem.

Alemannia Aachen kann sich weiter auf Lars Gindorf verlassen. Die Leihgabe von Hannover 96 erzielte seine Treffer neun und zehn gegen den 1. FC Saarbrücken und schießt die Kaiserstädter damit aus der Abstiegszone. Rot-Weiss Essen behauptete sich mit Mühe gegen den 1. FC Schweinfurt. Die TSG Hoffenheim II schlug zwei Mal spät gegen den SV Mannheim zu.

Am Samstag konnten sich der MSV Duisburg und VfL Osnabrück auf keinen Sieger einigen. Da Energie Cottbus jedoch parallel mit 0:3 gegen den TSV 1860 München auf die Ohren bekamen, rückt Duisburg wieder an die Tabellenspitze. Eine rassistische Beleidigung eines 1860-Anhängers gegenüber Cottbus-Stürmer Justin Butler sorgte zwischenzeitlich für Aufsehen und eine zehnminütige Pause. Zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem SSV Jahn Regensburg gab es eine verrückte Partie mit einigen Wendungen und einem Last-Minute-Siegtor. Der TSV Havelse wartet weiter auf den ersten Erfolg der Saison. Im späten Samstagspiel rettete Hansa Rostock noch einen Punkt gegen den SC Verl ins Ziel.

Mit einem hochverdienten 3:1-Sieg über den FC Ingolstadt eröffnete Viktoria Köln den Spieltag am Freitagabend mit drei Punkten. Lex-Tyger Lobinger erzielte einen Doppelpack. Am Sonntag folgt unter anderem das Aufeinandertreffen des strauchelnden 1. FC Saarbrücken mit Alemannia Aachen.

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So läuft der 13. Spieltag in der 3. Liga

Doppelpacker Lobinger macht alles klar für die Viktoria

Köln gehörte die Anfangsphase, Ingolstadt war um Kontrolle bemüht, durfte sich aber glücklich schätzen, dass Simon Handle zunächst an Kai Eisele scheiterte und auch beim Nachschuss das Tor verfehlte (7.). Auf der anderen Seiten brauchte der FCI nicht viel Vorlauf. Fredrik Christensen setzte Yannick Deichmann in Szene, der gegen Dudu cool zum Führungstreffer abschloss (16.).

Der Treffer weckte die Schanzer jedoch nicht auf, vielmehr behielt Köln weiter den Fuß auf dem Gaspedal. Lex-Tyger Lobinger kam seinem ersten Treffer näher, doch Eisele hatte jeweils etwas dagegen (30., 36.).

Ingolstadt blieb zu lange zu blass.
Ingolstadt blieb zu lange zu blass. – Foto: Roland Schäfer | #inkognitophotography

In Durchgang zwei blieben die Domstädter am Drücker und belohnten sich zeitig für einen beherzten Auftritt. David Otto drückte einen verlängerten Einwurf über die Linie (54.). Köln wollte mehr, die Gäste hatten nur wenig entgegenzurichten. Nach Vorarbeit von Meiko Sponsel vollendete Lobinger zunächst zur Führung (69.), legte per Direktabnahme etwas später auch noch seinen zweiten Treffer nach (78.).

In der Schlussphase trafen die Schanzer in Person von Gustav Christensen zwar noch Aluminium (90.+8), doch am Spieleindruck sollte das nicht viel ändern. Insgesamt fährt die Viktoria drei hochverdiente Punkte gegen harmlose Gäste ein.

Viktoria Köln – FC Ingolstadt 04 3:1
Viktoria Köln: Eduardo Dos Santos Haesler, Christoph Greger, Lars Dietz, Meiko Sponsel (90. Soichiro Kozuki), Frank Ronstadt, Simon Handle, Lucas Wolf, Tim Kloss, Lex-Tyger Lobinger (81. Benjamin Zank), David Otto, Leonhard Münst
FC Ingolstadt 04: Kai Eisele, Marcel Costly (67. Davide Sekulovic), Simon Lorenz, Linus Rosenlöcher, Jonas Scholz, Yannick Deichmann, Max Plath, Dennis Kaygin (86. Emre Gül), Frederik Carlsen (86. Julian Kügel), Frederik Christensen (46. Mads Borchers), Yann Sturm (46. Gustav Christensen)
Schiedsrichter: Sebastian Hilsberg (Grünstadt)
Tore: 0:1 Yannick Deichmann (16.), 1:1 David Otto (54.), 2:1 Lex-Tyger Lobinger (69.), 3:1 Lex-Tyger Lobinger (78.)

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Die Ouro-Tagba-Show unter freundlicher Einladung der Spatzen

Nach rassig geführten Anfangsminuten erbot sich Mansour Oura-Tagba die große Möglichkeit aus dem Nichts. Der 20-Jährige marschierte Richtung Gefahrenzone verpasste aber den richtigen Moment für Abschluss und Zuspiel (11.). Wenig später war der Togolese erneut im Fokus, per Hacke leitete er auf Nicolas Sessa, der das Tor knapp verfehlte. (15.). Statt der Gästeführung dann jedoch die Spatzen: Über Chessa und Luis Görlich gelangte die Kugel zu André Becker, der trocken zur Führung abschloss (19.). Es blieb in der Folge eine kurzweilige Angelegenheit.

Ouro-Tagba war nur schwer zu stoppen für Ulm.
Ouro-Tagba war nur schwer zu stoppen für Ulm. – Foto: Imago Images

Zunächst musste der erste 18-jährige Schlussmann Florian Hellstern bei einem flachen Distanzschuss von Chessa eingreifen (22.), kurz darauf drehte Chessa auch noch einen ruhenden Ball nicht weit am Ziel vorbei (25.).

Es ging wieder in die andere Richtung. Ouro-Tagba pirschte erneut in Richtung Sechzehner vor, wurde aber noch vom Ball getrennt, den Abpraller versenkte Noah Darvich (29.). Stuttgart zog vor dem Halbzeitpfiff noch einmal das Tempo an, belohnte sich aber erst im zweiten Durchgang – unter freundlicher Mithilfe des SSV. Dennis Dressel lud Ouro-Tagba mit einem haarsträubenden Fehlpass ein, der Christian Ortag umkurvte und das Leder ins leere Tor versenkte (46.). Auch darauf erhielt der Stürmer die nächste XXL-Chance auf dem Silbertablett serviert. Jan Boller schnappte sich zunächst den Ball von Ouro-Tagba, verlor ihn dann aber prompt wieder, sodass er auch seinen zweiten Treffer in Folge erzielten durfte (54.). Ein echtes Aufbäumen war in der Folge nicht mehr von den Hausherrn zu verspüren, stattdessen verpasste Ouro-Tagba noch jeweils die Möglichkeit auf seinen Dreierpack (74., 82.). Final war es ein ungefährdeter Sieg für die Zweitvertretung, die damit auch nach oben aufholt.

SSV Ulm 1846 Fußball – VfB Stuttgart II 1:3
SSV Ulm 1846 Fußball: Christian Ortag, Jonathan Meier, Jan Boller, Luis Görlich (76. Max Scholze), Marcel Seegert, Dennis Chessa (76. Evan Brown), Max Julian Brandt, Dennis Dressel, Elias Löder (58. Paul-Philipp Besong), André Becker, Leon Dajaku (68. Ben Westermeier) - Trainer: Moritz Glasbrenner
VfB Stuttgart II: Florian Hellstern, Leny Meyer (69. Dominik Nothnagel), Leonidas Stergiou (69. Abdenego Nankishi), Tim Köhler, Samuele Di Benedetto (69. Christopher Olivier), Nicolas Sessa, Efe Korkut (85. Lauri Penna), Mirza Catovic, Noah Darvich, Yannik Keitel, Mansour Ouro-Tagba (89. Mohamed Sankoh) - Trainer: Nico Willig
Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger (St. Wolfgang) - Zuschauer: 15413
Tore: 1:0 André Becker (19.), 1:1 Noah Darvich (29.), 1:2 Mansour Ouro-Tagba (47.), 1:3 Mansour Ouro-Tagba (54.)

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Sieben-Tore-Spektakel mit besserem Ausgang für Aue

Ohne wesentliche Highlights ging die Anfangsphase über die Bühne. Erst nach beinahe einer halben Stunde wurde es allmählich etwas gefährlicher rund um die Strafräume. Benedikt Bauer traf im Zusammenspiel mit Noel Eichinger das Leder nicht richtig (26.), wenig später reagierte Schlussmann Keeper Martin Männel gegen Eric Hottmann glänzend (28.). Nachdem Eichinger infolge eines Freistoßes nur das Tordach traf (35.), meldeten sich auch die Veilchen in der Offensive. Nach Vorarbeit von Julian Guttau verfehlte Mika Clausen den Kasten aus vielversprechender Position nur knapp (38.). Es wurde allmählich etwas launiger zwischen den beiden Teams und die Tore ließen auch nicht mehr lange auf sich warten.

Eric Uhlmann nahm einen Pall aus dem Halbfeld geschickt runter und leitete weiter auf Erik Majetschak, der aus kurzer Distanz Felix Gebhardt keine Chance ließ (45.). Die Antwort des Jahn folgte noch innerhalb der ersten Hälfte. Eichinger fand mit seiner Hereingabe Hottmann, der seine Qualitäten mit einem technisch wertvollen Kopfball in die Maschen bewies (45. +6).

Nach dem Seitenwechsel hatte Aue zunächst die erste dicke Möglichkeit, doch Lucas Hermes scheiterte an einem erneut starken Reflex von Männel (50.). Stattdessen wieder die Hausherren – und zwar mit etwas Dusel. Guttau zog einen Eckstoß an den kurzen Pfosten, der unberührt seinen Weg ins Tor fand (54.).

Ein wildes Spiel in Aue.
Ein wildes Spiel in Aue. – Foto: Imago Images

Die Führung sollte jedoch nicht lange halten. Für den Jahn setzte Benedikt Saller Sebastian Stolze mit einem feinen Pass in Szene, der cool zum erneuten Ausgleich traf (60.). Und damit nicht genug. Nach Vorarbeit von Phil Beckhoff zog Bauer einfach mal ab und hatte auch noch etwas Glück, dass sein abgefälschter Versuch ins Ziel fand (68.).

Aue war in der Folge bemüht und hatte auch noch eine finale Wendung für diese verrückte Partie im Köcher. Nach einem Treffer an den Querbalken drückte Jonah Fabisch mit vollem Einsatz und im Liegen über die Linie (86.) und mit Erik Weinhauers Distanzkracher zum 4:3-Endstand für Aue war dem Wahnsinn endgültig die Krone aufgesetzt (90.+6). Aue zieht damit im Tableau vorbei an dem Jahn und verlässt gleichzeitig auch die Abstiegszone.

FC Erzgebirge Aue – SSV Jahn Regensburg 4:3
FC Erzgebirge Aue: Martin Männel, Erik Majetschak, Pascal Fallmann (46. Jonah Fabisch), Paul Seidel (85. Ricky Bornschein), Ryan Malone, Eric Uhlmann, Tristan Zobel, Marvin Stefaniak (77. Boris Tashchy), Mika Clausen (77. Erik Weinhauer), Julian Guttau, Jannic Ehlers (77. Marcel Bär)
SSV Jahn Regensburg: Felix Gebhardt, Benedikt Saller, Robin Ziegele (82. Leo Mätzler), Leopold Wurm, Felix Strauss, Nicolas Oliveira (20. Benedikt Bauer), Noel Eichinger, Sebastian Stolze (65. Philipp Müller), Adrian Fein (82. Andreas Geipl), Eric Hottmann, Lucas Hermes (65. Phil Beckhoff)
Schiedsrichter: Nico Fuchs
Tore: 1:0 Erik Majetschak (45.+2), 1:1 Eric Hottmann (45.+5), 2:1 Julian Guttau (54.), 2:2 Sebastian Stolze (61.), 2:3 Benedikt Bauer (68.), 3:3 Jonah Fabisch (86.), 4:3 Erik Weinhauer (90.+5)

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Duisburg springt trotz uninspirierter Vorstellung wieder auf Platz eins

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Mit etwas Dusel ist der MSV Duisburg wieder an der Tabellenspitze. Über den Spielverlauf hatte Osnabrück vor heimischem Publikum und teils strömendem Regen die besseren Torchancen, doch ließ diese ungenutzt.

VfL Osnabrück – MSV Duisburg 0:0
VfL Osnabrück: Lukas Jonsson, Niklas Wiemann, Jannik Müller, Robin Fabinski, Kevin Wiethaup (90. Bryan Henning), Patrick Kammerbauer, David Kopacz (81. Kai Pröger), Bjarke Jacobsen, Frederik Christensen (81. Kevin Schumacher), Lars Kehl (90. Tony Rudy Lesueur), Robin Meißner (90. Luc Ihorst) - Trainer: Timo Schultz
MSV Duisburg: Maximilian Braune, Tobias Fleckstein, Joshua Bitter, Alexander Hahn, Can Coskun, Jesse Tugbenyo (67. Mert Göckan), Rasim Bulic, Conor Noß (86. Maximilian Dittgen), Christian Viet (86. Ben Schlicke), Jan-Simon Symalla (62. Patrick Sussek), Florian Krüger (67. Andy Visser) - Trainer: Dietmar Hirsch
Schiedsrichter: Timo Gansloweit - Zuschauer: 15741
Tore: keine Tore

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Havelse agiert auf zähem Geläuf zu harmlos

Der SVWW musste schon früh einmal tief durchatmen. Ein Abschluss von Arlind Rexhepi wurde unglücklich von Jordy Gillekens abgefälscht, sodass die Kugel im hohen Bogen an den Querbalken prallte (6.). In der Folge hatten die Gäste auf ramponierten Rasen mehr Feldvorteile, doch es fehlte bisweilen noch an der Durchschlagskraft. Eine ordentliche Möglichkeit hatte Niklas May auf Vorarbeit von Donny Bogicevic und versuchte Tom Ospelt zu umkurven, doch der TSV-Keeper blieb auf der Hut und schnappte sich das Spielgerät (22.). Viel mehr passierte lange nicht, Ospelt musste noch einen Distanzschuss von May vereiteln, ansonsten hielt der Defensivverbund des Aufsteigers gut durch – bis kurz vor Halbzeitpfiff. Dann legte Moritz Flotho eine Flanke auf Fatih Kaya ab, der freistehend die Kugel in die Maschen knallte (45. +2).

Im zweiten Durchgang war Havelse natürlich gefordert, doch auch dem noch sieglosen Aufsteiger tat das Geläuf alles andere als gut. Erst in der Schlussphase brannte es noch einmal. John Posselt hielt nach Hereingabe von Marko Ilic den Schädel rein und zwang den zuvor eingewechselten Schlussmann Noah Brdar zu einer starken Parade (83.). In der Schlussphase machte Nikolas Agrafiotis mit dem 2:0 auch noch den Deckel drauf. (90. +1).

TSV Havelse – SV Wehen Wiesbaden 0:2
TSV Havelse: Tom Opitz, Dominic Minz (82. Yannik Jaeschke), Florian Riedel (74. Leon Sommer), Besfort Kolgeci, Emre Aytun (60. Marko Ilic), Semi Belkahia, Jannik Oltrogge, Robin Müller, Johann Berger (74. Lorenzo Paldino), John Xaver Posselt, Arlind Rexhepi
SV Wehen Wiesbaden: Florian Stritzel (35. Noah Brdar), Justin Janitzek, Niklas May, Jordy Gillekens, Tarik Gözüsirin, Ole Wohlers (79. Gino Fechner), Donny Bogicevic (61. Nikolas Agrafiotis), David Suárez, Moritz Flotho (61. Fabian Greilinger), Fatih Kaya, Lukas Schleimer (79. Florian Hübner)
Schiedsrichter: Yannick Paul Rupert
Tore: 0:1 Fatih Kaya (45.+2), 0:2 Nikolas Agrafiotis (90.+1)

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Rassistische Beleidigung unterbricht 1860-Sieg beim Tabellenführer

Nach zerfahrenem Beginn gehörte den Löwen die ersten gute Offensivaktion. Kevin Volland spielte Tunay Deniz frei, der im ersten Versuch an Marius Funk scheiterte und im Nachschuss geblockt wurde (22.). In der Folge hatten die Lausitzer optisch etwas Oberwasser, doch mussten kurz vor Halbzeitpfiff noch einen Rückschlag einstecken. Kevin Volland legte die Kugel in den Lauf von Max Reintaler, der im Strafraum von Erik Engelhardt gelegt wurde. Die Folge: Strafstoß für 1860, den Thore Jacobsen sicher zur Führung verwandelte (39.). In der Folge verpasste Tolcay Cigerci zunächst die postwendende Antwort (43.), stattdessen legten die Münchener Löwen schnell noch einmal nach. Jacobsen nahm einen Eckball von Deniz einmal runter und feuerte das Leder sehenswerte unter die Latte (45. +4).

Im zweiten Durchgang versuchte Cottbus wieder das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, doch 1860 verteidigt sicher. Es ging schon in die Schlussphase, wo Sigurd Haugen nach Vorarbeit von Volland den Kasten nur knapp verfehlte (70.). Kurz darauf nahm sich die Partie eine unfreiwillige wie unrühmliche Auszeit: Dem Vernehmen nach wurde der eingewechselte Cottbus-Stürmer Justin Butler von einem 1860-Fan rassistisch beleidigt. Die Partie pausierte in der Folge rund zehn Minuten, ehe kurz nach Fortsetzung auch schon der Deckel drauf war. King Manu leitete eine Flanke von Florian Niederlechner unglücklich ins eigene Tor (83.). In Gänze gibt Cottbus die frisch eroberte Tabellenführung an die Remis spielenden Duisburger ab.

Kein guter Tag der Lausitzer.
Kein guter Tag der Lausitzer. – Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibner

TSV 1860 München – FC Energie Cottbus 3:0
TSV 1860 München: Thomas Dähne, Max Reinthaler, Sean Dulic, Clemens Lippmann, Siemen Voet, Marvin Rittmüller (90. Manuel Pfeifer), David Philipp (80. Maximilian Wolfram), Thore Jacobsen, Tunay Deniz (62. Max Christiansen), Kevin Volland (80. Florian Niederlechner), Sigurd Haugen (90. Patrick Hobsch) - Trainer: Markus Kauczinski
FC Energie Cottbus: Marius Funk, Axel Borgmann, Henry Rorig (90. Simon Straudi), Nyamekye Awortwie-Grant, King Manu, Anderson Lucoqui (61. Justin Butler), Dominik Pelivan, Tolcay Cigerci (90. Can-Yahya Moustfa), Jannis Boziaris (61. Timmy Thiele), Lukas Michelbrink (46. Merveille Biankadi), Erik Engelhardt - Trainer: Claus-Dieter Wollitz
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Hamburg) - Zuschauer: 15000
Tore: 1:0 Thore Jacobsen (39. Foulelfmeter), 2:0 Thore Jacobsen (45.+4), 3:0 King Manu (83. Eigentor)

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Kinsombi auf den letzten Drücker: Kogge rettet einen Punkt gegen Verl

Florian Carstens besorgte nach einem Eckball die frühe Führung für die Kogge (6.). Die Verler Antwort ließ nicht lange auf sich warten, zunächst vergab Jonas Arweiler aber noch aus aussichtsreicher Position (9.). Nach Eröffnung von Berkan Taz machte es Arweiler später dann doch besser und stellte wieder auf pari (26.).

Rostock wurde im weiteren Verlauf der ersten Hälfte noch einmal stärker, konnte sich aber nicht belohnen, weil Verl-Keeper Philipp Schulze einen starken Tag erwischte. In der zweiten Hälfte nahm der Unterhaltungsfaktor wieder ab, nach rund einer Stunde traf Marco Schuster für die Kogge den Querbalken (63.), etwas später rettete Oualid Mhamdi in höchster Not nach einer Ecke (76.). Stattdessen klingelte es auf der Gegenseite, nachdem Martin Ens per Kopf Benjamin Uphoff überwand (78.). Rostock schmiss naturgemäß noch einmal alles nach vorne und durfte tatsächlich noch den Ausgleich bejubeln, im engen Kampf um den Ball drückte Christian Kinsombi diesen noch über die Linie und trübte damit sicher auch die Laune der Gäste, die sich mit einem Blick auf die Tabelle sicher aber aufmuntern lassen, da unter den direkten Tabellennachbarn auch reichlich Federn gelassen wurden.

F.C. Hansa Rostock – SC Verl 2:2
F.C. Hansa Rostock: Benjamin Uphoff, Ahmet Gürleyen, Florian Carstens, Viktor Bergh, Cedric Harenbrock (83. Maximilian Krauß), Marco Schuster, Jonas Dirkner (46. Benno Dietze), Jan Mejdr, Kenan Fatkic (83. Paul Stock), Ryan Don Naderi (83. Emil Holten), Andreas Voglsammer (70. Christian Kinsombi)
SC Verl: Philipp Schulze, Fynn Otto, Niko Kijewski, Oualid Mhamdi, Martin Ens, Yari Otto (46. Julian Stark), Berkan Taz (86. Ethan Kohler), Timur Gayret, Joshua Eze (78. Alessio Besio), Dennis Waidner, Jonas Arweiler (64. Dominik Steczyk)
Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (Castrop-Rauxel)
Tore: 1:0 Florian Carstens (6.), 1:1 Jonas Arweiler (26.), 1:2 Martin Ens (78.), 2:2 Christian Kinsombi (90.+7)

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Hoffenheim schlägt zwei Mal spät zu

Die erste Chance entfiel auf den SV Waldhof, wobei Masca bei einer Hereingabe nicht mehr viel fehlte (7.). Allmählich beteiligte sich auch die TSG am Spielgeschehen. Thijmen Nijhuis parierte einen Freistoß herausragend, kurz darauf traf Luca Erlein nur Aluminium (14.). Der Schlussmann der Hausherren trat auch noch kurz vor Halbzeitpfiff in den Vordergrund rettete zunächst gegen David Mokwa (42.), danach gegen Ruben Reisig (43.).

Im zweiten Durchgang nahmen sich beide Seiten wieder eine Schaffenspause, ehe die Gäste wieder stärker wurden, aber jeweils exzellente Torchancen durch Samuel Abifade (70.) und später Kennedy Okpala (75.) liegen ließen. Stattdessen stachen die Sinheimer eiskalt zu. Zunächst drückte Arian Lluqiqi die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie (84.), zum Abschluss machte Ayoube Amaimouni-Echghouyab (90.+6) noch den Deckel drauf. Hoffenheim schiebt sich durch den späten Dreier auch in de Tabelle an Mannheim vorbei.

TSG 1899 Hoffenheim II – SV Waldhof Mannheim 2:0
TSG 1899 Hoffenheim II: Lúkas Petersson, Valentin Lässig, Luca Erlein (90. Yannis Hör), Florian Bähr, Yannik Lührs, Luka Djuric, Ruben Reisig, David Mokwa (62. Arian Llugiqi), Ayoube Amaimouni-Echghouyab, Paul Hennrich (90. Diren Dagdeviren), Deniz Zeitler (75. Ben Opoku)
SV Waldhof Mannheim: Thijmen Nijhuis, Malte Karbstein (89. Terrence Boyd), Lukas Klünter, Niklas Hoffmann, Janne Sietan (63. Adama Diakhaby), Arianit Ferati, Diego Michel, Kennedy Okpala, Samuel Abifade, Felix Lohkemper, Masca (62. Julian Rieckmann)
Schiedsrichter: Michael Näther (Neschwitz) - Zuschauer: 4500
Tore: 1:0 Arian Llugiqi (84.), 2:0 Ayoube Amaimouni-Echghouyab (90.+6)

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RWE gerät nur kurz gegen Schweinfurt ins Schwitzen

Erwartungsgemäß nahm RWE das Zepter in die Hand. Marvin Obuz zwang Toni Stahl schon früh zur ersten Parade (3.). Von Schweinfurt kam in der Folge herzlichst wenig, so stand es kurz vor Ende der ersten Hälfte folgerichtig 1:0: Nach Vorarbeit von Obuz traf Torben Müsel gekonnt ins Eck für die Hausherren (36.). Der Torschütze hätte wenig später sogar den Doppelpack schnüren können, doch Stahl war zur Stelle (41.). Es deutet sich eine recht ungefährdete Pausenführung an, doch urplötzlich konnten die Gästen wieder antworten. José-Enrique Rios Alonso geriet das Leder im eigenen Strafraum an den Arm. Den fälligen Strafstoß verwandelte Johannes Geis (44.).

In Halbzeit zwei gab sich Schweinfurt deutlich wacher und bissiger, Sebastian Müller traf jedoch nur das Gebälk statt Tornetz (50.). Über den Spielverlauf blieben die Essener dennoch das bessere Team. Und auf erneutes Zuspiel von Obuz stellte der zuvor eingewechselte Marek Janssen die alte Führung wieder her (70.). Ein erneutes Aufbäumen war diesmal von den Schnüdeln nicht zu vernehmen, die weiterhin die rote Laterne innehaben. RWE zieht unterdessen nach Punkten mit Platz drei gleich.

Rot-Weiss Essen – 1. FC Schweinfurt 05 2:1
Rot-Weiss Essen: Jakob Golz, Ahmet Arslan (67. Jaka Cuber Potocnik), Klaus Gjasula, Michael Kostka, Marvin Obuz (84. Jannik Hofmann), José-Enrique Rios Alonso, Lucas Brumme, Ramien Safi (67. Marek Janssen), Tobias Kraulich, Torben Müsel (91. Michael Schultz), Kaito Mizuta (91. Tom Moustier)
1. FC Schweinfurt 05: Toni Stahl, Luca Trslic, Nick Doktorczyk, Thomas Meißner, Jakob Tranziska (80. Michael Dellinger), Kristian Böhnlein (80. Kevin Fery), Pius Krätschmer (81. Lauris Bausenwein), Manuel Wintzheimer (70. Nico Grimbs), Joshua Endres, Sebastian Müller (87. Uche Obiogumu), Johannes Geis
Schiedsrichter: Kevin Behrens (Hasede) - Zuschauer: 16500
Tore: 1:0 Torben Müsel (36.), 1:1 Johannes Geis (44. Foulelfmeter), 2:1 Marek Janssen (70.)

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Gindorf avanciert zur Aachener Lebensversicherung und zum Top-Torjäger

Blitzstart für die Alemannia. Emmanuel Elekwa fand mit einem Querpass durch den Strafraum den völlig freistehenden Lars Gindorf, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (2.). Saarbrücken musste sich zunächst schütteln, präsentierte sich mit etwas Verzögerung aber auch im gegnerischen Strafraum. Dabei hatten die Aachener Glück, dass Abdoulaye Kamaras Treffer noch vom Linienrichter zurückgepfiffen wurde (14.), etwas später foulte Elekwa den Saarbrücker im Strafraum, der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus (20.).

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wo die Hausherren schlicht kaltschnäuziger agierten. Gindorf legte in Halbzeit eins auch seinen zweiten Treffer nach (38.).

Nach dem Seitenwechsel beschränkten sich die Hausherren ausschließlich darauf, die Räume vor der eigenen Gefahrenzone eng zu machen, Saarbrücken fiel dagegen recht wenig. In der Schlussphase verabschiedete sich zudem auch Kamara vorzeitig per Ampelkarte, wodurch die Alemannia drei wichtige Punkte letztlich ohne weitere Kopfschmerzen einfahren durfte.

Alemannia Aachen – 1. FC Saarbrücken 2:0
Alemannia Aachen: Jan Olschowsky, Felix Meyer, Lamar Yarbrough (57. Faton Ademi), Jeremias Lorch (76. Mehdi Loune), Pierre Nadjombe (86. Sasa Strujic), Marius Wegmann, Bentley-Baxter Bahn (76. Marc Richter), Danilo Wiebe, Lars Gindorf, Emmanuel-Chinedu Elekwa (57. Valmir Sulejmani), Mika Schroers - Trainer: Ilyas Trenz
1. FC Saarbrücken: Phillip Menzel, Calogero Rizzuto (93. Tim Civeja), Lasse Wilhelm, Sven Sonnenberg, Till Schumacher (46. Dominic Baumann), Joel Bichsel, Kasim Rabihic (72. Kaan Caliskaner), Florian Pick, Abdoulaye Kamara, Kai Brünker, Rodney Elongo-Yombo (72. Richard Neudecker)
Schiedsrichter: Timon Oliver Schulz (Lehrte) - Zuschauer: 21985
Tore: 1:0 Lars Gindorf (2.), 2:0 Lars Gindorf (40.)
Gelb-Rot: Abdoulaye Kamara (80./1. FC Saarbrücken/)

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So geht es weiter

14. Spieltag
07.11.25 MSV Duisburg - SV Waldhof Mannheim
08.11.25 FC Ingolstadt 04 - Rot-Weiss Essen
08.11.25 SSV Ulm 1846 Fußball - F.C. Hansa Rostock
08.11.25 FC Energie Cottbus - VfL Osnabrück
08.11.25 SC Verl - FC Erzgebirge Aue
08.11.25 1. FC Schweinfurt 05 - TSG 1899 Hoffenheim II
08.11.25 1. FC Saarbrücken - TSV Havelse
09.11.25 VfB Stuttgart II - Alemannia Aachen
09.11.25 SSV Jahn Regensburg - TSV 1860 München
09.11.25 SV Wehen Wiesbaden - Viktoria Köln

Aufrufe: 02.11.2025, 23:57 Uhr
Markus BeckerAutor