2026-06-12T06:52:44.557Z

Pokal

Wie bereits im Jahr zuvor: Greuther Fürth ist Pokalsieger 2026!

Hiscox-Verbandspokalfinale: SC Amicitia München 2:3 SpVgg Greuther Fürth

von Leah Hauzenberger · Heute, 15:30 Uhr · 0 Leser
Die Fürtherinnen bejubeln ihren zweiten Verbandspokalsieg in Folge.
Die Fürtherinnen bejubeln ihren zweiten Verbandspokalsieg in Folge. – Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

Die Überraschung blieb am Ende ganz knapp aus. Der vermeintliche Underdog aus der Landeshauptstadt unterlag der SpVgg Greuther Fürth schließlich knapp mit 2:3. Dabei galten die Münchnerinnen über die gesamte Pokalsaison hinweg als großer Favoritenschreck. Teams wie den FC Stern München oder den FC Ruderting hatten die heutigen Gastgeberinnen zuvor bereits aus dem Wettbewerb geworfen. Für die Fürtherinnen ist es der zweite Pokalerfolg in Folge und damit die nächste Möglichkeit, sich in der kommenden Saison im DFB-Pokal zu beweisen.

Bereits vor der heutigen Partie hatte man sich beim SC Amicitia einiges vorgenommen. Die bislang erfolgreiche Pokalsaison sollte mit einem Sieg im Finale gekrönt werden, um sich den durchaus verdienten Startplatz für die DFB-Pokalsaison 2026/27 zu sichern. Den besseren Start erwischten jedoch die Gäste aus Fürth. Kurz nach der Anfangsviertelstunde gingen sie in Führung und setzten damit früh ein Ausrufezeichen. Bis zur Halbzeitpause ereignete sich anschließend nicht mehr allzu viel Nennenswertes, sodass es mit dem knappen Rückstand für die Gastgeberinnen in die Kabinen ging. Für den zweiten Durchgang hatten sich die Münchnerinnen dann einiges vorgenommen. Mit dem Wiederanpfiff war die neue Motivation auf dem Platz deutlich zu spüren. Bereits knapp zehn Minuten nach Wiederbeginn gelang dem SC Amicitia der Ausgleich. Doch damit nicht genug: Direkt im Anschluss an den Treffer folgte sogar das 2:1 für die Gastgeberinnen. Der Jubel auf den Rängen kannte nun keine Grenzen mehr. Im weiteren Verlauf fanden die Fürtherinnen jedoch wieder besser in die Partie. Zunächst gelang der Ausgleich zum 2:2, ehe kurze Zeit später sogar der Treffer zum 3:2 für die Gäste fiel. In der Schlussphase warfen die Münchnerinnen noch einmal alles nach vorne und versuchten mit aller Kraft, das Unentschieden zu erzwingen. Letztlich blieben die Bemühungen jedoch erfolglos. So blieb es am Ende beim knappen 2:3-Endstand zugunsten der Gäste aus Fürth.

Lara Anderson (Spielerin SC Amicitia München): „Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Leider hat es am Ende gegen starke Fürtherinnen nicht gereicht, um eine dennoch sehr erfolgreiche Pokalsaison mit dem Titel zu krönen. Im Moment überwiegt natürlich die Enttäuschung über die Niederlage. Mit ein paar Tagen Abstand werden wir aber sicherlich stolz darauf sein, es bis ins Finale geschafft zu haben. Glückwunsch an Fürth zum erneuten Pokalsieg.“

Felix Bernhard (Trainer SpVgg Greuther Fürth): „Der Heimmannschaft gebührt heute ein großes Kompliment. Amicitia hat uns von der ersten bis zur letzten Minute alles abverlangt und uns das Leben extrem schwer gemacht. Umso stolzer bin ich auf meine Mannschaft, dass wir trotz der schwierigen Situation zurückgekommen sind und das Spiel noch drehen konnten.“