
Mit dem Duell zwischen dem FC Schönberg 95 und dem Penzliner SV fand der 19. Spieltag der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Sonntag seinen Abschluss. Es war eine Begegnung, die von der knisternden Spannung und einem späten Wirkungstreffer lebte, was die Gemüter der Zuschauer bis zum Abpfiff bewegte. In einem Tabellenumfeld, in dem jeder Punkt über den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld entscheidet, schenkten sich beide Mannschaften nichts.
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Vor 80 Zuschauern entwickelte sich zwischen dem FSV Bentwisch und dem FC Förderkader Rene Schneider eine hochdramatische Begegnung. Die Hausherren starteten furios und schienen die Partie frühzeitig in ihre Bahnen zu lenken. Die Torfolge begann mit dem 1:0 durch Lucas Steinicke in der 11. Minute. Als Arnold-Marius Lietz in der 32. Minute auf 2:0 erhöhte, bebte der Platz in Bentwisch vor Freude.
Doch der FC Förderkader bewies eine beeindruckende Moral und schlug noch vor dem Seitenwechsel zurück. Yannick Weder erzielte in der 43. Minute den Anschlusstreffer zum 2:1. Die kalte Dusche für Bentwisch folgte unmittelbar nach dem Wiederanpfiff, als Erik Ahrens in der 46. Minute den Ausgleich zum 2:2 markierte. Trotz leidenschaftlicher Bemühungen beider Seiten blieb es beim Unentschieden.
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Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Beteiligten in der Partie des Greifswalder FC II gegen den MSV Pampow. Die Greifswalder Reserve erwischte einen Auftakt nach Maß, als Tom Voß bereits in der 9. Minute zum 1:0 traf. Die Dominanz schien sich fortzusetzen, als Niklas Mieß in der 49. Minute das 2:0 nachlegte und die Vorentscheidung herbeizuführen schien.
Doch wer den MSV Pampow abgeschrieben hatte, sah sich getäuscht. Mit einer Energieleistung kämpften sich die Gäste zurück in die Partie. Linus Schlüter verkürzte in der 58. Minute auf 2:1, bevor Johannes Ernst in der 68. Minute tatsächlich den Ausgleich zum 2:2 erzielte. Die Partie stand nun auf des Messers Schneide, und beide Teams spielten mit offenem Visier. Das bessere Ende verbuchten schließlich die Gastgeber für sich: Niclas Kersten Gleisner traf in der 75. Minute zum 3:2-Endstand.
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Im mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen unterstrich der 1. FC Neubrandenburg 04 seine Ambitionen und fügte dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage zu. Die Torfolge in dieser intensiven Begegnung begann unmittelbar nach der Pause mit dem 1:0 durch Wout Abrahams in der 47. Minute. Die Gastgeber setzten nach und erhöhten durch Joel-Patrice Lisch in der 56. Minute auf 2:0. Der FC Mecklenburg Schwerin schöpfte noch einmal Hoffnung, als Bashir Schultz in der 59. Minute einen Foulelfmeter zum 2:1 verwandelte. Doch die Antwort der Neubrandenburger ließ nicht lange auf sich warten: Daniel Nawotke markierte in der 69. Minute den Treffer zum 3:1-Endstand. Mit diesem Erfolg verkürzt Neubrandenburg den Rückstand auf den Spitzenreiter auf sechs Punkte und festigt den zweiten Tabellenplatz.
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Der Malchower SV 90 bleibt dem Spitzenduo auf den Fersen und entführte vor 50 Zuschauern drei Punkte beim Rostocker FC. Das Spiel begann furios, als Luca Egon Frehse bereits in der 2. Minute das 0:1 für die Gäste markierte. Die Antwort der Hausherren folgte prompt durch Sidaty Ly, der in der 12. Minute zum 1:1 ausglich. In einer umkämpften Partie war es schließlich erneut Luca Egon Frehse, der in der 67. Minute mit seinem zweiten Treffer den 1:2-Sieg für Malchow sicherte. Während Malchow mit 37 Punkten den Anschluss an Rang zwei hält, bleibt die Lage für den Rostocker FC auf dem vorletzten Tabellenplatz prekär.
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Vor 97 Zuschauern feierte der SV Pastow einen Auswärtssieg beim FSV Kühlungsborn. Die Gäste stellten die Weichen früh auf Sieg: Jan Rudlaff erzielte in der 29. Minute das 0:1. Kurz nach dem Wiederanpfiff erhöhte Samuel Kammerer in der 48. Minute auf 0:2, bevor Johann Tobias Ehlert in der 68. Minute mit dem 0:3 für die Vorentscheidung sorgte. Kühlungsborn gelang lediglich noch Ergebniskosmetik durch Alexander Fogel, der in der 80. Minute einen Foulelfmeter zum 1:3-Endstand verwandelte.
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Das Rostocker Stadtduell vor 66 Zuschauern bot Dramatik bis in die letzte Sekunde. Der SV Warnemünde erwischte den besseren Start, als Pepe Maluch in der 17. Minute zum 0:1 traf. Nach dem Seitenwechsel glich der SV Hafen Rostock 1961 durch Guilherme Esteves Lima in der 54. Minute zum 1:1 aus. Die Gäste schienen jedoch auf der Siegerstraße, nachdem Pepe Koessler in der 72. Minute die erneute Führung zum 1:2 erzielte. In einer hochemotionalen Schlussphase rettete Colin Neitzel den Hausherren in der Nachspielzeit (90.+4) mit dem Tor zum 2:2 noch einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.
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Vor 74 Zuschauern entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber zunächst den längeren Atem zu haben schienen. Nachdem die erste Halbzeit noch ohne zählbaren Erfolg verstrichen war, brandete in der 52. Minute Jubel auf: Philipp Mellmann erzielte das 1:0 für den FC Schönberg 95 und brachte seine Farben damit in die Spur. Die Hoffnung auf einen Heimsieg war greifbar, doch die Gäste aus Penzlin gaben sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen.
In einer hochemotionalen Schlussphase, in der die Schönberger den Sieg bereits vor Augen hatten, schlug der Penzliner SV eiskalt zurück. In der 83. Minute markierte Dennis Ahrndt den Treffer zum 1:1-Ausgleich und sorgte damit für Ernüchterung bei den Hausherren. Mit dieser Punkteteilung belegt der FC Schönberg 95 in der Tabelle mit nun 23 Punkten den neunten Platz.
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