2026-05-15T09:36:57.455Z

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WFV-Pokal: Krönt Großaspach die Saison oder jubeln die Kickers?

Am Samstag steht das Endspiel im württembergischen Verbandspokal an.

von Timo Babic · Heute, 09:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Imago Images

Der WFV-Pokal bekommt am Samstag ein Finale, das in mehrfacher Hinsicht Reiz besitzt. Mit den Stuttgarter Kickers und der SG Sonnenhof Großaspach treffen auf der Waldau zwei Regionalligisten aufeinander, die ihre Saison mit einem Titel und dem Einzug in den DFB-Pokal veredeln wollen. Die Ausgangslage ist klar, aber nicht eindeutig: Großaspach reist als Meister und Aufsteiger in die 3. Liga an, die Kickers als Gastgeber und Tabellen­siebter einer wechselhaften Regionalliga-Saison. Gerade diese Konstellation macht das Endspiel offen.

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Für Großaspach geht es um die Krönung einer ohnehin außergewöhnlichen Spielzeit. Der Meister der Regionalliga Südwest steht zum dritten Mal in Folge im Finale des württembergischen Verbandspokals und ist zudem Titelverteidiger. Nach dem Pokalsieg 2025 gegen Balingen könnte nun bereits der nächste Erfolg folgen. Ein Sieg würde nicht nur das Double bedeuten, sondern auch den dritten Pokalsieg der Vereinsgeschichte nach 2009 und 2025.

Die Kickers bringen dafür den Heimvorteil und das jüngste direkte Duell als Argument mit. Erst am letzten Regionalliga-Spieltag gewann die Mannschaft auf der Waldau mit 2:0 gegen Großaspach. David Udogu und David Tomic trafen in jener Partie, die dem Finale nun zusätzliche Schärfe verleiht. Auch im Pokal wussten die Stuttgarter bislang zu überzeugen: Im Viertelfinale wurde Vizemeister SGV Freiberg mit 3:1 ausgeschaltet, im Halbfinale setzte sich der Regionalligist mit 5:1 beim Verbandsligisten FC Holzhausen durch.

Großaspach musste auf dem Weg ins Finale ebenfalls Widerstand brechen. Im Viertelfinale gelang ein 2:1 gegen Drittligist SSV Ulm, im Halbfinale folgte ein 3:0 nach Verlängerung bei der TSG Backnang. Damit treffen nun zwei Teams aufeinander, die ihren Finaleinzug jeweils mit beachtlichen Erfolgen untermauert haben. Auch die Gesamtbilanz unterstreicht das enge Verhältnis: Beide Mannschaften gewannen bislang sieben direkte Duelle, fünf weitere endeten unentschieden. Mehr Ausgeglichenheit lässt sich vor einem Finale kaum formulieren.