
Während die Eintracht mit Hochdruck an der Rückkehr in die Kreisliga B arbeitet, sind die Weichen für die Zukunft gestellt. Jannis Wetzelaer wechselt vom Rasen an die Seitenlinie und übernimmt zur neuen Spielzeit den Posten von Willy Jung. Damit setzt der Verein in einer entscheidenden Phase auf eine Lösung mit „Eintracht-DNA“.
Nach dem Gang in die Kreisliga C im Jahr 2023 ist die Eintracht aktuell drauf und dran, nach drei Jahren in die Kreisliga B zurückzukehren. Mit 59 Punkten rangiert das Team auf dem dritten Tabellenplatz der Aachener Staffel 2 – und das bei zwei absolvierten Partien weniger als Spitzenreiter Emir Sultan Spor Merkstein, der lediglich fünf Zähler Vorsprung hat. Mitten in dieser heißen Phase hat der Verein nun die Trainerfrage für die kommende Saison geklärt: Jannis Wetzelaer wird ab Sommer der neue Mann an der Seitenlinie.
Der 35-Jährige tritt damit die Nachfolge von Willy Jung an, dessen Engagement nach dem Ende der laufenden Spielzeit planmäßig endet. Für Wetzelaer ist es ein Rollenwechsel mit Ansage. Derzeit noch als wichtiger Pfeiler auf dem Platz aktiv, wird er seine aktive Laufbahn im Sommer beenden. Dass er das Zeug zum Coach hat, steht für die Verantwortlichen außer Frage. Wetzelaer bringt nicht nur Erfahrung aus höheren Ligen als Spieler und Trainer mit, sondern kennt den Verein auch seit Jahren aus dem Effeff und genießt innerhalb der Mannschaft ein hohes Ansehen.
Jaspreet Singh betont die Bedeutung dieser Personalie für die Eintracht: „Mit Jannis konnten wir einen Trainer mit echter Eintracht-DNA, viel Erfahrung und einer starken Verbindung zur Mannschaft und zum Verein für uns gewinnen. Besonders positiv ist für uns, dass aktueller und zukünftiger Cheftrainer gemeinsam mit der Mannschaft in die entscheidende Saisonphase gehen und wir uns bereits intensiv mit den Planungen für die kommende Saison beschäftigen können.“
Wetzelaer selbst sieht in der neuen Aufgabe eine Herzensangelegenheit. Bevor er jedoch die Kommandos von der Bank aus gibt, will er seine Zeit auf dem Platz mit dem maximalen Erfolg krönen: „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe und über das Vertrauen, das mir der Verein in den Gesprächen entgegengebracht hat. Für mich ist die Eintracht längst mehr als nur ein Verein geworden, und genau deshalb musste ich nicht lange überlegen. Jetzt gilt unser voller Fokus erst mal der laufenden Saison; wir wollen als Team die aktuelle Spielzeit gemeinsam erfolgreich zu Ende bringen und anschließend mit voller Energie in die neue Saison starten.“
Unterstützt wird der künftige Cheftrainer dabei von einem vertrauten Gesicht: Philipp Engel bleibt der ersten Mannschaft weiterhin als Co-Trainer erhalten.