
Das Gesicht, das die beiden Kreisligen im Fußballkreis West in der Spielzeit 2026/2027 haben werden, steht fest. Dass eine Einteilung hin und wieder auch für Unmut sorgen kann, sieht man am Beispiel TV Geisenhausen. Der Bezirksliga-Absteiger muss in der "Donau-Laaber" an der Start gehen, was bei den Grün-Gelben für Katerstimmung sorgt.
"Ganz ehrlich: Das ist für uns eine Katastrophe. Uns gehen damit die Nachbarduelle gegen Vilsbiburg, Velden-Eberspoint, Johannesbrunn-Binabiburg und Bonbruck/Bodenkirchen verloren. Derbys sind bekanntlich im Fußball das Salz in der Suppe und ein solches haben wir in der Donau-Laaber gefühlt nicht mehr, weil die Partien gegen die Landshuter Vereine einfach nicht diesen Reiz haben. Zudem geht uns viel Geld verloren, weil die Zuschauereinnahmen deutlich weniger sein werden", klagt Geisenhausens Abteilungsleiter Thomas Ertl. "Ich verstehe den Unmut von Geisenhausen. Die vorgenommene Fahrstreckenberechung hat uns aber keine andere Wahl gelassen und wir können halt in solchen Fällen nicht eine Kreisliga mit 13 Vereinen und die andere mit 15 spielen lassen. Das hätte dann mit sportlicher Fairness gar nichts mehr zu tun", erklärt Kreisspielleiter Herbert Hasak.
In beiden Klassen gibt es einen Reservespielbetrieb, auch wenn ein paar Klubs ihre B-Teams aufstiegsberechtigt um Punkte und Tore kämpfen lassen. Sowohl in der "Donau-Laaber" sowie in der "Isar-Rott" gehen jeweils neun Reserven an den Start, darunter der SC Falkenberg II, der die Vorspiele des SV Hebertsfelden bestreitet.