
Bevor es heute um 15 Uhr in der Bezirksliga Blies/Nahe offiziell in die Rückrunde der Saison 2025/2026 geht, hatte der SV Überroth, Mitfavorit auf Titel und Aufstieg, am vergangenen Sonntag noch eine vermeintliche Pflichtaufgabe zu lösen. Das Team um Spielertrainer Maximilian Alt empfing zum Nachholspiel des 17. Spieltags den Tabellensiebten, die Sportfreunde aus Dörrenbach. Mit einem Sieg wäre der SVÜ mit weiterhin weißer Weste am direkten Konkurrenten SG Hoof/Osterbrücken auf Platz Eins vorgerückt.
3:0 Pausenführung reicht nicht. Die Sportfreunde aus Dörrenbach werden zum Favoritenschreck
Nach Toren von Noah Junker (23.), Nicolas Bard (34.) und Jonas Hinsberger (41.) schien zunächst auch alles nach Plan zu laufen. Zur Halbzeit stand auf dem Tableau ein beruhigendes 3:0 zugunsten des SVÜ, der zuvor in 16 Partien gerade einmal 15 Gegentore zugelassen hatte. Doch das Halbzeitergebnis schien eine solch beruhigende Wirkung auf die Spieler des SVÜ auszulösen, dass diese kollektiv zurück in den Winterschlaf fielen. Denn bis zur 56. Minute war aus dem 3:0 ein 3:3 geworden. Am Ende hieß es gar 5:6 zum Nachteil des SVÜ und die erste Niederlage der Saison war besiegelt. Die Sportfreunde Dörrenbach dagegen präsentierten sich derweil als Favoritenschreck. Denn auch gegen die jetzt tabellenführende SG Hoof/Osterbrücken konnte das von Luca Greco trainierte Team in der Vorrunde gewinnen. 4:0 hieß es am 13. Spieltag im vergangenen Oktober.
SG Hoof/Osterbrücken und SV Überroth marschieren weiter vorneweg
In die Rückrunde starten die beiden Topfavoriten nun Seite an Seite und mit einem Punktevorsprung von sieben bzw. sechs Punkten auf die Verfolger SG Nahe (33 Punkte), FC Lautenbach (31) und die SG Bliesen-Winterbach (30). Die SG Hoof/Osterbrücken startet an diesem Sonntag mit dem Spiele gegen den SV Leitersweiler, der die Hinrunde völlig in den Sans setzte und auf Platz 14 beendete. Von internen Streitigkeiten war zu hören, im Resultat verließen einige Spieler den Verein. Der SV Überroth ist spielfrei.
SV Asweiler-Eitzweiler ist in der Bezirksliga angekommen
Nach dem Aufstieg und anfänglichen Schwierigkeiten in der höheren Liga hat sich der Asweiler-Eitzweiler dagegen inzwischen einigen Respekt verschafft. Siege gegen die Zweite von Theley und gegen Bliesen zeigen, was möglich ist für das Team, wenn es denn ein paar Spiele nacheinander in gleicher Formation auftreten kann. Die Fluktuation der meist rumänischen Fußballkünstler ist groß. In der Winterpause gab es erneut eine Vielzahl von Neuzugängen, aber auch viele Abgänge zu vermelden.
SF Tholey bleibt tapfer
Währenddessen spielen die Tholeyer trotz des wohl besiegelten Abstiegs tapfer weiter, schlucken hohe Niederlagen und erweisen sich als echte Sportfreunde. 4:123 Tore und kein Punktgewinn. Dass ein Team sich jeden Sonntag dann noch auf den Platz stellt ist nicht nur aller Ehren wert. Das ist wahre Fußballbegeisterung und Sportsgeist und damit ein Aushängeschild des Amateurfußballs