Wenzenbach patzt – BSC holt Big Points – Töging fast abgestiegen
Bezirksliga Süd, der Sonntag: Schwarzenfeld ringt die Brandl-Elf nieder +++ Parsberg souverän +++ Viehhausen schlägt Bach +++ Hainsacker macht es spät deutlich
von Florian Würthele · Heute, 18:02 Uhr · 0 Leser
Unter anderem Schwarzhofen (in Blau) und der BSC Regensburg (Schwarz) durften sich über drei Punkte freuen. – Foto: Günter UscholdGroßer Gewinner der Wochenendes ist der TSV Kareth-Lappersdorf! Die Veilchen gehen als Tabellenerster aus dem 26. Spieltag der Bezirksliga Süd hervor. Titel-Rivale Regenstauf war am Samstag in Breitenbrunn ausgerutscht. Tags darauf erwischte es auch den SV Wenzenbach. Das Brandl-Gefolge verlor sein Heimspiel gegen einen kampfstarken 1. FC Schwarzenfeld überraschend mit 1:3 – inklusive eines verschossenen Elfmeters – und verpasste damit die Rückeroberung der Tabellenführung.
In einem Sechs-Punkte-Spiel gegen den Abstieg behielt der BSC gegen den FC Pielenhofen-Adlersberg mit 4:1 die Oberhand. Damit überholen die Regensburger den Gegner in der Tabelle. Ebenfalls vier Torerfolge bejubelten die SpVgg Hainsacker beim so gut wie abgestiegenen SV Töging sowie der TV Parsberg am Prüfeninger Pflanzgarten. Die Stimmen...
Christoph Bächer (Trainer FSV Prüfening): „Mit unserem stark dezimierten Kader kamen wir zu keinem Zeitpunkt vernünftig ins spiel und schafften es nicht, Parsberg vor Schwierigkeiten zu stellen. Dennoch gaben wir uns nicht auf, versuchten es in der zweiten Hälfte besser zu machen und das Spiel sauber zu Ende zu bringen.“
Andreas Pollakowski (Trainer TV Parsberg): „Eine relativ klare Angelegenheit heute. Wir hatten sehr viel Kontrolle über das Spiel, standen stabil und hatten ein paar wirklich schöne Spielzüge dabei.“
Nizar Klica (Trainer BSC Regensburg): „Es war kein so gutes Spiel von uns, dafür haben wir heute mal unsere Tore gemacht – auch zum richtigen Zeitpunkt. Gleich in der ersten Minute gingen wir in Führung, legten mit dem Halbzeitpfiff das 2:0 nach. Durch unsere riskante Spielweise beim Aufbauspiel haben wir ein Eigentor geschossen. In der Folge hat der Gegner richtig Druck gemacht, mit ihren langen Bällen und körperlicher Präsenz. Dann haben wir abermals zum richtigen Zeitpunkt das Tor gemacht und ihnen damit ein bisschen die Luft genommen. Mit dem Schlusspfiff erhöhten wir noch auf 4:1. Sehr wichtig waren die Tore zum 2:0 und 3:1, damit wir da den Gegner nicht rankommen haben lassen.“
Adi Götz (Trainer SV Schwarzhofen): „Es war das erwartet intensive Spiel gegen eine Mannschaft, die sich mit allem reingehaut hat was sie zur Verfügung hatte. Nichtsdestotrotz haben wir heute gut funktioniert und zu Null gespielt. Seit einer gefühlten Ewigkeit sind wir mal wieder sicher hinter gestanden. Wir haben wenige Torchancen des Gegners zugelassen und uns selbst sukzessive die Torchancen erarbeitet. Das Einzige zum Motzen ist das Ausnutzen der Chancen. Es waren einige Hochkaräter dabei. Unterm Strich waren wir über 90 Minuten die überlegene Mannschaft und der verdiente Sieger.“
Dieter Schmid (Abteilungsleiter SpVgg Hainsacker): „Das war natürlich ein Pflichtsieg für uns. Wir waren die bestimmende Mannschaft. Der Gegner hat aber gut dagegengehalten, so dass wir bis zur 80. Minute auf den zweiten Treffer warten mussten. Dann ist der Knoten geplatzt.“
Armando Zani (Trainer FC Viehhauen): „Heute hat die Mannschaft eine gute Leistung gezeigt, viele Chancen herausgespielt und in der Höhe verdient gewonnen.“
Sven Leppien (Spielertrainer VfB Bach): „Wir waren viel zu inkonsequent in den meisten Situationen. Zurzeit haben wir auch nicht das Spielglück, dass wir nochmal rankommen, wenn wir hinten liegen. So kommt das Ergebnis zustande. Weiter geht's.“
Matthias Beier (Vorsitzender SV Wenzenbach): „In der ersten Halbzeit hatten wir eigentlich mehr vom Spiel, sind mit der ersten Chance des Gegners in Rückstand geraten. Wir haben uns wieder rangekämpft zum 1:2. Im zweiten Durchgang hätten wir per Elfmeter die Chance aufs 2:2 gehabt, haben diesen aber leider verschossen. Genau wie im Hinspiel kämpfte die Schwarzenfelder Mannschaft um jeden Zentimeter. Es war auf jeden Fall kein unverdienter Auswärtssieg des FC. Wir müssen jetzt weitermachen und uns wieder rankämpfen.“