Ausgangslage zur Winterpause
Der HNK Slaven Stuttgart geht mit einem Gefühl vorsichtiger Zuversicht in die Winterpause der Kreisliga B3 Stuttgart/Böblingen. Trainer Igor Kantar zieht nach dem bisherigen Saisonverlauf ein differenziertes Fazit. „Am Anfang hatten wir viele Probleme mit vielen Ausfällen“, sagt der Coach offen. Diese personellen Engpässe hätten den Rhythmus und die Stabilität der Mannschaft merklich beeinträchtigt. Erst zum Ende der Hinrunde habe sich ein klareres Bild ergeben. „Jetzt zum Ende hin ist es klar: Wenn die Mannschaft vollständig ist, dann ist oben mitspielen keine Träumerei“, betont Kantar.
Spielerische Entwicklung im Saisonverlauf
Gerade diese Entwicklung stimmt den Trainer positiv. Denn aus seiner Sicht hat sich das Team nicht nur erholt, sondern auch inhaltlich Fortschritte gemacht. „Die Mannschaft spielt jetzt genau das, was gefordert wurde und hat sich eingespielt“, erklärt Igor Kantar. Die Abläufe seien klarer, die Abstimmung auf dem Platz habe sich verbessert. Aus einer Mannschaft, die lange improvisieren musste, sei Schritt für Schritt ein funktionierendes Kollektiv geworden.
Kleine Probleme mit Augenzwinkern
Dass trotz sportlicher Stabilisierung nicht alles perfekt ist, verschweigt Kantar nicht – allerdings mit Humor. Auf die Frage nach aktuellen Problemfeldern antwortet er augenzwinkernd: „Aktuell nur, dass es wenig Kühlschränke gibt nach dem Training.“ Ein Satz, der zeigt, dass beim HNK Slaven Stuttgart trotz ehrgeiziger Ziele die Lockerheit nicht verloren gegangen ist.
Ziele für den weiteren Saisonverlauf
Ein konkretes Tabellenziel will der Trainer dennoch nicht formulieren. Stattdessen setzt er auf eine offene Herangehensweise. „Ziel? Eher Vorgabe: oben alle ärgern und zuschauen, was sich dann noch ergibt am Ende“, sagt Kantar. Der Blick richtet sich weniger auf Rechenspiele als auf konstante Leistungen und den Anspruch, jedem Gegner das Leben schwer zu machen.
Vorbereitung und Ausblick
Die Winterpause endet für den HNK Slaven Stuttgart Anfang Januar. Dann beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde. Besondere Highlights oder spezifische Teambuilding-Maßnahmen kündigt Igor Kantar nicht an, vielmehr setzt er auf einen strukturierten Neustart nach der Pause.
Personalsituation und Transfers
Personelle Veränderungen wird es geben, das stellt der Trainer klar. Konkrete Namen nennt er jedoch bewusst nicht. „Ja, die wird es geben. Folgt uns einfach und ihr werdet es rechtzeitig erfahren“, sagt Kantar und ergänzt: „Aktuell haben wir bis zum Jahresende keine News, die wir öffentlich machen wollen.“ Der Verein setzt damit auf Zurückhaltung und interne Planung.
Meisterfrage und Ligaeinschätzung
Auch zur Meisterfrage hat Igor Kantar eine klare Meinung. „Tuna denke ich“, sagt er knapp mit Blick auf den Titelkandidaten. Wer im Tabellenkeller gegen den Abstieg kämpfen muss, lässt er offen – der Fokus seines Teams liegt ohnehin auf der eigenen Entwicklung.
Fazit zur Hinrunde
Der HNK Slaven Stuttgart geht mit gestärktem Selbstbewusstsein in die Winterpause. Die Probleme der Anfangsphase sind benannt, die Fortschritte klar erkennbar. Wenn die Mannschaft vollständig bleibt, könnte die Rückrunde mehr bereithalten als nur Achtungserfolge.