2026-05-06T12:44:31.715Z

Allgemeines

Wenn der Meister nicht aufsteigen darf

Die FSG Serrig/Saarburg kann sich in dieser Saison erstmals zum Rheinlandmeister im Frauenfußball krönen. Warum der Aufstieg in die Regionalliga dennoch ausgeschlossen ist.

von Sonja Gauer · Gestern, 22:35 Uhr · 0 Leser
Die Spielerinnen der FSG Saarburg/Serrig haben in dieser Saison allen Grund zu jubeln.
Die Spielerinnen der FSG Saarburg/Serrig haben in dieser Saison allen Grund zu jubeln. – Foto: Jana Flesch / FSG Serrig

Seit dem Aufstieg im Sommer 2019 hat sich die Frauen-Spielgemeinschaft (FSG) Serrig/Saarburg kontinuierlich entwickelt und ist zu einer festen Größe in der Rheinlandliga geworden. Nun könnte der Mannschaft von der Saar erstmals der ganz große Wurf gelingen. Drei Spieltage vor Saisonende steht die FSG mit vier Punkten Vorsprung auf den SV Holzbach an der Tabellenspitze. In 19 Spielen holte die Mannschaft 16 Siege, erzielte 65 Tore und weist mit elf Gegentreffern die mit Abstand stärkste Defensive der Liga auf.

Die FSG steht damit kurz vor dem Gewinn ihrer ersten Rheinlandmeisterschaft, die normalerweise gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Regionalliga wäre. Das Thema hatte sich an der Saar jedoch schnell erledigt. „Als Spielgemeinschaft dürfen wir nicht in die Regionalliga aufsteigen“, erklärt Rainer Britten, der seine zweite Saison als Trainer am Kammerforst absolviert. Sportlich wäre die Kombination aus Serrig und Saarburg gerne das Abenteuer Regionalliga angegangen. Doch die Verbandsregularien sehen keine Ausnahme vor. Ein bitterer Beigeschmack bliebe also im Falle eines Titelgewinns.

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